Unsere 2jährige Tochter macht fast jede Nacht ca. 1-2h nach dem Einschlafen ein großes Geschäft. Wisst ihr, wie dieser Verdauungsrhythmus geändert werden kann?

2 Antworten

Zuerst würde ich sie nach 1Stunde rausnehmen und auf den Topf setzen. Vielleicht lernt sie dann mit der Zeit nicht in die Windel zu machen.

Ich habe meine Kinder ziemlich zeitig trocken gehabt und sie immer so gegen 22.00 aufs Töpfchen gesetzt. Sie sind dann sofort wieder eingeschlafen und alles blieb trocken.

Wir wickeln unsere Tochter nach 1-2h dann immer. Sie bleibt auch in einem "dösigen" Zustand und schläft meistens wieder direkt wieder ein. Aber es stinkt dann sehr, es muss gelüftet werden und ist einfach... ziemlich nervig. Mit dem Töpfchen haben wir bisher noch nicht gearbeitet. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass unsere Tochter dafür schon bereit ist. Wie sieht es mit bestimmten Nahrungsmitteln aus - oder einer schrittweisen Umstellung des Rhythmus der Verdauung. Wie kann das gelingen?

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@loewenzaehnchen

""Mit dem Töpfchen haben wir bisher noch nicht gearbeitet""

Damit solltet Ihr aber unter diesen Umständen schnellsten beginnen. Eine Abend-Sitzung 1-2 Stunden vor dem Schlafengehen wäre wohl die richtig Zeit.

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@loewenzaehnchen

Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus, da kann man erstmal nicht viel verändern, man muss sich darauf einstellen. Es kommt auch nicht darauf an, ob das Kind bereit ist, man muss es einfach probieren und immer wieder zur gleichen Zeit, nur nicht zu lange sitzen lassen. Meine Kinder haben es sehr schnell begriffen. Nur mein Jüngster hatte Probleme und wollte nicht aufs Töpfen, da habe ich einen Kindertoilettensitzeinsatz gekauft und das ging dann problemlos.

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@kreuzkampus

Huh, ich meine aber auch. Mit 2 Jahren noch kein Töpfchentraining? Nimm sie mit auf die Toilette, wenn Du selber gehst, stell ein Töpfchen hin, dann kann sie "selber groß" sein, wenn sie was hineinmacht.

Tagsüber kannst Du sie ja "ohne" herumlaufen lassen, evtl. mit einer Stoffwindel in die Unterhose gelegt... dann siehst Du am breitbeinigen Gehen, wenn was drin ist.

Wenn sie immer schön sauber bleibt und womöglich die saugfähigen Pampers o.ä. nimmt, dann gibt es ja überhaupt keinen Anreiz, die schmutzige Hose zu vermeiden.

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@loewenzaehnchen


Ich habe auch nicht das Gefühl, dass unsere Tochter dafür schon bereit ist.


Wie kann sie dafür bereit sein, wenn Ihr den Po immer schön sauber haltet? Sie muß lernen, dafür selbst verantwortlich zu sein!

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Vielleicht vor dem Schlafengehen ein Töpfchenritual einführen? Wickelt ihr sie dann nachts nochmal? 

Ich habe die Antwort oben kommentiert. Der Kommentar beantwortet auch deine Frage. Erst einmal danke für die Antwort!

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Bauchschmerzen bei Tochter (5j.): Infekt oder Blinddarm?

Unsere Tochter klagt seit vier Tagen über Bauchschmerzen. Sie sagt, der Bauchnabel tut weh. Mittlerweile sind die Schmerzen so stark, dass sie nicht mehr schlafen kann. Wir waren beim Hausarzt (da die Kinderärztin im Urlaub ist), der auf eine Lebensmittelintoleranz tippt und gestern Nacht waren wir im Krankenhaus. Die behandelnde Ärztin tippte nach der Abtastung der Bauchdecke auf einen Infekt. Im Vorwege hatte unsere Tochter Verstopfung und wird seit gut zwei Wochen mit dem Mittel Movicol Junior behandelt. Dieses teilten wir auch der Ärztin im Krankenhaus mit. Da das Movicol die Verstopfung behandeln würde, so die Ärztin, müssten die Magenschmerzen getrennt betrachtet werden. Diese deuten auf einen Infekt hin und könne mit einem Schmerzmittel (z.B. Paracetamol) behandelt werden. Mittlerweile sind die Schmerzschübe immer heftiger und das Verhalten unserer Tochter deutet nach eigener Internetrecherche auf eine Blinddarmgeschichte hin. Sie verlangt unentwegt nach einem Kühlpack um den Bauch zu kühlen. Getränke nimmt sie nur mit Überredung ein und heute Abend ist die Abendmahlzeit größtenteils erbrochen worden. Daher die Frage: Wem kommt dieses Verhalten bekannt vor und kann uns einen Rat geben? Wir haben für morgen eine Ultrauntersuchung eingeplant bei einem ansessigen Internisten. Zusätzlich erwähnt: Heute waren wir bei einer Heilpraktikerin, die eine Bioresonanz durchführte, aber nicht weiter helfen konnte. Desweiteren wird das homöopathische Mittel Nux vomica D12 verabreicht. Vielen Dank.

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