Unikliniken: ja oder nein?

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4 Antworten

Kleinere Kliniken sind in allen Routinedingen ebenso gut und haben meist auch spezielle Dinge im Angebot, in denen sie wegen grosser Erfahrung auch sehr gut sind.

Unikliniken bieten natürlich die volle Palette, aber Du kannst viel weniger sicher sein, dass Dich wirklich ein Experte operiert, da sie als akademische Lehrkrankenhäuser natürlich reichlich Ärzte in der Ausbildung beschäftigen, die auch mal "dran" kommen müssen mit jeder Art von OP.

Ich denke, dass die Ärzte in den "kleinen" Krankenhäusern auch gut sind. Es gibt aber eine Menge Krankheiten, die selten sind, so dass sie in "kleinen" Krankenhäusern vll. nicht so oft anzutreffen sind. Hier fehlt den Ärzten dann möglicherweise die Erfahrung. Oder bei Krankheiten, die schwer zu behandeln sind, wo teure Geräte benötigt werden, sei es für Diagnose oder Behandlung - hier ist man in grossen Uni-Klinik-Centren u.U. besser aufgehoben. Hier wird gelehrt, ausgebildet, hier entwickelt sich die Medizin weiter und hier ist man mit Sicherheit bei schwereren, seltenen, komplizierten Krankenheiten besser aufgehoben. Das soll abre auf keinen Fall heissen, dass die "kleinen" Krankenhäuser schlechter sind. Hier fehlt es oft nur an Möglichkeiten.

Mit "Kleinkram", wie z.b Blinddarm usw. gehtman am besten ins Krankenhaus um die Ecke, bei seltenen Erkrankungen oder komplizieretn Therapien in die Uniklinik.

Es gibt so wie überall in jedem Beruf gute Fachleute und weniger Gute - ´Menschen die mehr motiviert sind und solche mit wenig Motivation, die Ausbildung ist die Selbe der eine Interessiert sich noch für mehr , der Andere ist froh wenn Feierabend ist .

Deine Frage kann man nicht mit ja oder nein beantworten schöne Grüße bonifaz

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