Unfruchtbar durch Chlamydieninfektion?

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Infektionen mit Chlamydien sind weltweit verbreitet und - je nachdem, um welchen Typ von Chlamydien es sich handelt - ziemlich häufig.

Schätzungen zufolge ist in Europa jeder 20. Erwachsene und jeder 16. Jugendliche infiziert.

Die Bakterien verursachen die verschiedensten Krankheiten, die Untergruppe der Trachomatis-Chlamydien ist verantwortlich für Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Augen, die zu folgenschweren Entzündungen führen können.

Die Keime werden hauptsächlich auf sexuellem Wege übertragen.

Die Wahrscheinlichkeit, sich bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Partner anzustecken, beträgt um die 60 Prozent.

Unbehandelt kann die Infektion mit Chlamydien bei Frauen zu weiträumigen Infektionen des Unterleibs und in der Folge zu Fehlgeburten, Frühgeburten und Eileiterschwangerschaften führen - zudem sind unbehandelte Chlamydieninfektionen die häufigste Ursache für Unfruchtbarkeit.

Bei Männern können sich als Folgeerkrankungen Verengungen der Harnröhre und Entzündungen der Vorsteherdrüse ("Prostatitis") entwickeln.

Eine Vorbeugung ist durch Kondome (Präservative) beim Geschlechtsverkehr möglich.

Um eine Infektion des Neugeborenen auszuschließen, sind in Deutschland Chlamydienuntersuchungen während der Schwangerschaft vorgeschrieben. Im Infektionsfall wird sofort die entsprechende Behandlung eingeleitet.

Wer wenige Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr (besonders mit einem neuen Partner) Brennen beim Harnlassen oder einen Ausfluss aus Scheide oder Penis bemerkt, sollte zur Abklärung so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen.

Chlamydieninfektionen können mit entsprechender Antibiotika-Therapie völlig geheilt werden.

Spätschäden wie Harnröhrenverengung oder Verklebung der Eileiter sind nicht wieder rückgängig zu machen.

Eine Infektion mit Chlamydien hinterlässt im Organismus keine Immunität; eine neuerliche Ansteckung ist jederzeit wieder möglich.

(ausführlich unter: http://www.apotheken-umschau.de/Geschlechtskrankheiten/Chlamydieninfektion-A050829ANONI013041.html)

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