Übernimmt die PKV die Kosten für eine stationäre Therapie problemlos?

5 Antworten

Hallo,

da sie ja vorab nichts von deinen psychischen Problemen wusste? Bestanden diese schon bei Vertragsabschluss? Sollte das nämlich der Fall sein und du hast die Gesundheitsfragen falsch beantwortet (siehe dazu auch http://www.pkvvergleich.org/krankenvollversicherung/gesundheitspruefung/ ), dann wird die Leistung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht übernommen. Wenn schon die ambulante Psychotherapie ausgeschlossen ist im Vertrag, gilt das dann in deinem Fall nicht auch für die stationäre Betreuung? Frage einfach mal direkt bei deiner Versicherung nach.

Hallo,

eine Antwort ist schwierig, da es von dem konkreten Tarif abhängt.

Wichtig ist folgende Unterscheidung:

  • stationäre Behandlung in einem Krankenhaus: Kosten werden von der PKV oder selber getragen

  • stationäre Behandlung in einer Rehaeinrichtung: Kosten werden von der Rentenversicherung (wenn entsprechende Rentenversicherungsbeiträge gezahlt wurden, bei Schülern/Studenten ggf. auch durch Eltern) oder selber getragen (nur sehr selten von der PKV, abhängig vom Tarif)

Wenn die Einrichtung sowohl Krankenhaus als auch Rehaklinik ist, braucht man meist vorab eine besondere Genehmigung der PKV.

Ost werden bei solchen Diagnosen der Versicherungsantrag und die Antworten auf die Gesundheitsfragen nochmals sehr genau geprüft (ggf. auch Anfragen an damalige Ärzte).

Gruß

RHW

Fragen zur Testosteron-Ersatz-Therapie?

Hallo, ich bin jetzt seit knapp einem Monat auf Testosteron-Ersatz-Therapie und wollte mir mal ein paar weitere qualifizierte Meinungen dazu anhören, da mein Arzt nicht so richtig auf meine Fragen eingeht, es mir nicht so gut erklärt und mir das alles ein bisschen seltsam vorkommt.

Also ich habe eine Menge Symptome die auf T-Mangel schließen lassen, war beim Arzt, hab mein Blut testen lassen und es hat sich rausgestellt, dass ich einen Wert von 2,6 habe. Was ich so im Internet gelesen habe war, dass man alles was unter 3 ist als einen niedrigen Wert klassifizieren kann und wenn man Symptome hat auch Testostern verschrieben bekommt. Aber mein Arzt meinte, dass man unter 2,4 sein muss und diesen Wert sogar noch ein zweites mal bestätigen muss, damit die Krankenkasse das übernimmt, sonst muss man das selber zahlen. Ich denke mir, dass ich die Therapie trotzdem mache, bevor es mir weiterhin so scheiße geht und es negativ mein Leben beeinflusst. Daraufhin verschreibt mein Arzt mir 50 mg Testogel. Ich habe ihn noch gefragt warum Gel und keine Spritze, weil ich im Internet ausschließlich lese, dass Spritzen deutlich effektiver sind als das Gel, aber er meinte ich soll das erstmal ausprobieren und sehen wie das Gel auf mich wirkt und wenn ich Probleme damit habe, könnte ich es ja direkt absetzen. Bis dahin war eigentlich alles in Ordnung und alles hat soweit Sinn gemacht.

Die erste Woche die ich das Testogel nehme spüre ich einige Verbesserungen. Ich kann deutlich besser schlafen, habe mehr Energie etc. Aber mit den Wochen nimmt der Effekt immer mehr ab, sodass ich mich in der vierten Woche sogar relativ schlecht fühle, sogar schlechter als zuvor.

Zwei Wochen nachdem ich mit der Therapie angefangen habe sollte ich mein Blut nochmal testen lassen und heute, nach insgesamt vier Wochen, war ich wieder beim Arzt um den Fortschritt und die Werte zu besprechen. Es stellt sich raus, dass mein Testosteron Wert noch weiter auf 2,16 gesunken ist. Ich erzähle ihm wie ich mich fühle und dass ich anfangs sehr zufrieden war aber zum Ende hin sehr unzufrieden. Mein Arzt rät mir also dazu, dass ich noch einen Monat das Testogel nehmen soll und nochmal dafür 60€ bezahlen soll? Das hat für mich dann gar keinen Sinn gemacht, zum einen weil ich am Ende der Therapie doch sehr unzufrieden war und keinen Grund sehe, warum es auf einmal besser werden sollte, und zum anderen weil mein Testosteron Wert gesunken ist. Also hat mein Körper das Testosteron wohl nicht so gut angenommen, als ich mich gut gefühlt habe und daraus schlussfolgere ich, dass mein Körper es noch viel schlechter annimmt jetzt wo ich mich noch schlechter fühle.

Ich habe ihn dann gefragt ob wir den Wert nicht nochmal testen sollen und wenn ich wieder unter 2,4 bin übernimmt das die Krankenkasse. Er hat zwar gesagt das könne man probieren, aber wie er das gesagt hat klang meiner Meinung nach nicht sehr überzeugt, so als wollte er, dass ich das weiter selbst bezahle. Ich hätte au

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Kann man sich psychische Krankheiten einbilden ohne das zu bemerken?

Ich habe in letzter Zeit Veränderungen bemerkt die mich dazu gebracht haben den lokalen psychologischen Beratungsdienst der Uni aufzusuchen, so war ich zum Beispiel auch früher schon faul, mittlerweile brauche ich jedoch fast eine Stunde um aus dem Bett zu kommen und mache mir zu Hause nichts mehr zu essen weil es mir zu viel ist.

Es gibt auch selbstverletzendes Verhalten etc (ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, Internet-Diagnosen sind zu nichts zu gebrauchen). Mein Therapeut/Berater rät mir dazu in stationäre Behandlung zu gehen,

ABER ich bin mir aus zwei Gründen unsicher : 1. Ich verspüre nicht immer einen Leidensdruck. Ich hab zwar Phasen in denen ich mich einfach nur noch schlecht fühle, und im Extremfall sogar Selbstmordgedanken habe, aber diese Phasen gehen meines Erachtens viel zu schnell vorbei (Noch nie länger als eine Woche!!!). Ein schwer depressiver Patient wird ja wohl nicht in einer Woche gesund! Und auch wenn andere Sachen wie ein Gefühl von Leere eigentlich konstant da sind, lässt mich das doch sehr daran zweifeln, dass ich wirklich krank bin.

  1. Es gab eine Zeit in der ich den Wunsch hatte, krank zu sein. Diesen Wunsch habe ich zwar nicht mehr, aber ich habe Angst, dass die ganze Geschichte auf den "Überbleibseln" davon basiert.

Meine größte Sorge ist es, in eine Therapie einzuwilligen nur das am Ende herauskommt "Sie stellen sich bloß an, hören sie auf zu jammern" oder das es heißt "Was sie erzählen hab ich in der Kombination noch nie gehört. Sicher das sie das wirklich so empfinden und sich nicht einfach in was reingesteigert haben?".

Deswegen : kann man sich eine psychische Krankheit einbilden ohne es zu merken? Kann man sich so vor sich selber anstellen, dass man es anfängt wirklich zu glauben? Gehören Leute denen es nicht permanent schlecht geht überhaupt in Therapie? Sollte ich einfach aufhören zu jammern?

Natürlich habe ich das schon mit meinem Therapeuten angesprochen, aber irgendwie hab ich das Gefühl seine Aussagen dazu haben mein Anliegen verfehlt, haben also das nicht geklärt

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Muss ich die bewilligte Reha antreten?

Im Januar 2012 hat die Suchtberatungsstelle, da ich kaufsüchtig bin einen Antrag auf Reha zur Behandlung dieser bei dem Deutschen Rentenbund gestellt. 2013 hätte ich in die Salusklinik sollen, genehmigt waren 5 Wochen. Da die Salusklinik mich aber ablehnte, weil sie der Meinung waren, dass ich mich auf eine Therapie nicht einlassen würde, beauftragte man den Deutschen Rentenbund dass sie eine andere Einrichtung suchen möchten. Ich bekomme auch seit 2012 befristete EU-Rente bis 31.7.2014, Neuantrag ist gestellt. Im Jahre 2013 aber erst Ende zu teilte man mir mit dass ich nach Münchwies solle. Da sich zum damaligen Zeitpunkt aber dermaßen meine Hautprobleme, Gelenkrheuma und Atemswegserkrankungen, u.a. Asthma so verschlechterten und mir meine Betreuerin sagte, dass die stationäre Reha bei mir keine Bewährungsauflage sei sondern eine verhaltenstherapeutische ambulante Therapie teilte man dies dem Rentenbund mit, dass ich eine Umwandlung wünsche. Die Unterlagen zur Einreichung bei meiner Hautärztin schickte man mir und ich solle dem Deutschen Rentenbund bitte genau mitteilen warum ich eine Änderung möchte. Die Kur in Münchwies habe ich mit Erlaubnis der Deutschen Rentenbund verschoben, wegen meiner sehr starken Schübe und meine Hände offen sind, Bläschen aufplatzen und eitern und bluten, man gewährte mir die Reha in Münchwies bis spätestens 24.2.2014 anzutreten, genauer Aufnahmetermin erhalte ich von der Klinik direkt. Dies erfolgte nicht, weswegen meine Hautärztin einen Antrag auf Änderung in eine Hautklinik und Atemswegserkrankungen und Rheuma stellte. Dies hat der Rentenbund nun abgelehnt, ich solle nach Münchwies, dort könne man das alles mitbehalten, das stimmt aber nicht, da es eine Suchtklinik eine reine Suchtklinik ist. Nun schreibt mir meine Betreuerin heute ich müsse diese Reha antreten, da ich sonst meine Fortzahlung der Rente gefährden könnte, unter Umständen. Stimmt das? Ich teilte ihr der Betreuerin nochmals mit, dass es keine Bewährungsauflage sei, dies auch die Bewährungshelferin und das Gericht so sieht und dass ich am 30.6. erstmals wieder bei meiner alten Verhaltenstherapeutin bin und vierzehntätig dort u.a. meine Kaufsucht bewältige und diese mir auch eine Bestätigung für das Gericht und den Rentenbund gebe.

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