Über sich selbst in dritter Person nachdenken

2 Antworten

Daß Du da grad einen Bestseller schmiedest, glaube ich eigentlich weniger. Vielleicht fällt es Dir einfach leichter, "in der dritten Person" Deine Erlebnisse zu verarbeiten. Dann kannst Du nämlich selbst entscheiden, wann - und ob überhaupt - Du das personifizieren und auf Dich anwenden willst.

Ich denke nicht, dass du das bewusst machst. Das ist der Versuch deines Unterbewusstseins eine Distanz zu schaffen zwischen dir und dem, was du getan hast. Das warst ja nicht du, sondern die Person XYZ. Du versuchst auch Ängste oder Unsicherheiten dadurch zu kompensieren, indem du sie auf eine dritte Person überträgst. Wenn dich das beunruhigt, solltest du mal zu einem Psychologen gehen.

Woran erkennt man eine Schizophrenie

Gibt es ein paar ganz sichere Zeichen, bei denen man eindeutig sagen kann, on jemand Schizophren ist? Oder lässt sich das nur durch ausführliche Gespräche mit einem Psychologen klären?

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warum gefällt es meiner mutter mich zu schikanieren?

Meine mutter hat sichtlich freude daran mich vor anderen lächerlich zu machen oder einfach nur so. Es gefällt ihr aber auch 'macht' über mich auszuüben und z.b. Meine privatsphäre zu ignorieren. Wenn ich ihr sage dass sie diese dinge lassen soll oder wenn ich mich darüber aufrege oder weine, dann lacht sie darüber! Warum könnte sie so etwas tun?

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Dauerschwindel seit einem Jahrzehnt - psychisch bedingt? Behandlungsmöglichkeiten?

Eine gute bekannte hatte vor etlichen Jahren mal einen Kreislaufzusammenbruch. Ich glaube ihr Blutdruck war zu niedrig. Ich bestellte den Hausarzt, der ihr 2 Spritzen verabreichte. Wir wissen bis heute nicht, was es war, aber wohl irgendetwas stabilisierendes.

Seitdem leidet sie unter Dauerschwindel, der Boden kommt manchmal auf sie zu und an manchen Tagen könnte man, wenn man sie aufmerksam beobachtet, denken, sie sei betrunken, erkennt man am Gang.

Sie war bei etlichen Ärzten unter anderem HNO und Neurologe. Es ist keine somatische Ursache feststellbar bzw. kann nicht gefunden werden. Die Ärzte neigen dann dazu, es in die Schublade "psychisch Bedingt" einzuordnen.

Kann sowas sein? Ich kann mir vorstellen, dass Leute psychotische Episoden haben aber irgendwie nicht, dass jemand sich mehr als ein Jahrzehnt lang Schwindel "einbildet".

Klar wird hier keiner Diagnostizieren können, aber habt ihr Ideen, was das alles sein könnte? Wahrscheinlich zu viel um es hier aufzuzählen, so kompliziert, wie der Körper ist...

Was könnte damals passiert sein? Vielleicht eine durch die Spritzen verursachte hypertensive Krise, bei der das Gehirn Schaden genommen hat? (Überdosis?)

Und wenn es "psychisch Bedingt" ist, gibt es einen Namen bzw. eine Behandlungsmethode dafür? Macht es Sinn, einmalig ein sofort wirksames Neuroleptikum einzunehmen, um herauszufinden ob bzw. auszuschließen, dass es "psychotisch" ist?

Kann man Schwindel einem bestimmten Neurotransmitter/Rezeptortypen zuordnen, um möglicherweise in Frage kommende Neuroleptika einzugrenzen? Oder ist das mit den Neuroleptika eine komplette Schnapsidee? Bitte nicht den erhobenen Finger "keine Selbstversuche", das wird selbstverständlich mit dem Doc abgeklärt. Wollte nur vorher sicher gehen, dass ich keine Frage stelle, auf die er mir den Vogel zeigt. Hier gibt es doch sicher Leute, die sich etwas auskennen?!

Die Person nimmt übrigens keine Arzneimittel zu sich und trinkt selten Alkohol in gemäßigten Mengen.

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Was ist das für eine Zwangsstörung?

Also ich muss für die Schule ein Refferat über Zwangsstörungen halten.. Und da ist mir eingefallen, dass es doch so eine Zwangsstörung gibt, bei der man z.B. nicht auf den Trennstreifen von Bodenplatten laufen kann. Und man auch nicht z.B. bei einem Schrank beim Anfang und Ende des Gegenstandes laufen kann. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.. Wisst ihr wie das heißt?

Danke schonmal fürs Durchlesen ;)

LG, Sesir

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Ich mache mir ständig Sorgen und grübel dauernd, wie stoppe ich das?

Hallo, Mahlzeit zusammen, ich mache mir permanent den ganzen Tag Gedanken um Situationen die eintreten könnten und die mir dann sehr peinlich wären. Es gibt dafür null Anlass, dass es eintreten könnte. Die Wahrscheinlichkeit für so eine peinliche Situation ist extrem gering. Aber trotzdem male ich mir ganz viele Horroszenen aus, wie das sein könnte. Wie kann ich denn solche Gedanken und Sorgen Grübeleien stoppen?

Vielleicht hilft es ja ein paar Beispiele zu nennen. Alles ist peinlich unangenehm und ich nicht weiß was ich dann machen soll. 1. Angst das bzw. Sorge mache ich mir, dass meine Tochter im Supermarkt ein pullern könnte. Sie pullert nie ein, trotzdem diese Gedanken und wilde Szenen. Sie ist 3 J u 2 M als. 2. Angst das ich plötzlich Durchfall bekomme und keine Toilette in der Nähe habe. Oder diese nicht rechtzeitig erreiche. Das ist momentan der schlimmste Gedanke. Ich hab selten Durchfall.

Warum habe ich diese Gedanken? Ich leide an so etwas schon seit min 10 Jahren, allerdings habe ich damals keinen Fuß mehr vor die Türe gesetzt und alles gemieden. Das tue ich jetzt natürlich NICHT mehr, aber diese Gedanken sind trotzdem da. Zum Beispiel schaffe ich meine Tochter seit 2 Jahren alleine in die Kita u hole sie alleine wieder ab. Im Grunde meist ohne Angst, aber trotzdem habe ich die Gedanken. Wenn ich in der Kita bin, dann denke ich so im Kopf, "Was mache ich jetzt wenn ich jetzt Durchfall bekomme" Total blöd..

Ich hab keine Idee wie ich diese Gedanken abstellen kann? Ich möchte es schaffen. Es stresst so sehr. Es sind immer so peinliche gesundheitlichen Dinge. Bin kerngesund, außer eben dieses Angstproblem.

Vielen Dank.

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