Übelkeit, Schwindel, völlige Schwäche

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2 Antworten

Er wird um eine Magenspiegelung nicht herum kommen. Bei empfindlichen Patienten kann man diese Untersuchung mit einer Kurzzeitnarkose durchführen. Geht mal zu einem Gastroenterologen - der wird das sicher ernst nehmen und nicht gleich psychische Probleme unterstellen. Evtl. wird man vorschlagen, wenn er ohnehin schon eine Narkose bekommt, gleich mal eine hohe Darmspiegelung vorzunehmen, das würde ich dann auf alle Fälle befürworten. Gute Besserung für Deine Sohn. lg Gerda

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Kommentar von traumtaenzerin
11.03.2015, 10:48

Vielen Dank für die Besserungswünsche und Hinweise. Denke auch, dass jetzt schnellstmöglich Fachärzte zu Rate gezogen müssen. Bin aber sehr ernüchtert, was die Behandlung im Krankenhaus angeht. Dort geht man hin, um Hilfe zu bekommen.

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Kommentar von GeraldF
11.03.2015, 12:13

Also, wenn die Ärzte das so machen würden, wie hier manchmal empfohlen wird, dann hätten wir noch ein deutlich größeres Problem im Gesundheitswesen, als wir es ohnehin schon haben.

Eine Vollnarkose für eine Gastroskopie hebt das Gesamtrisiko der Prozedur deutlich an - das ist überhaupt nicht verhältnismäßig.Und dann wollen Sie auch noch eine Koloskopie dranhängen. Damit wird aus der Kurznarkose eine längere Narkose, sie brauchen also eine balancierte Anästhesie mit allem drum und dran. Ganz abgesehen davon soll der arme Kerl, dem es ja eh schon scheiße geht, in diesem Zustand auch noch 4-6 Liter Lavage trinken, weil Sie meinen, dass Sie die Ursache für die Schwindelsymptomatik im Dickdarm finden. Au weia.

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Die zuletzt aufgeführten Beschwerden (Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen) deuten auf einen Virusinfekt.

Die Gastritis ist spekulativ, üblicherweise bessern sich die Beschwerden einer Gastritis nach der üblichen Dosis von 40mg Pantoprazol. Wenn man wissen will, ob eine Gastritis vorliegt, ist eine Endoskopie erforderlich. Schwindel gehört nicht zu einer Gastritis.

Das Antibiotikum ist quatsch, es hat keine Wirkung auf Viren und wenn er Pech hat, verstärkt sich die Übelkeit dadurch noch (kommt auf das Präparat an).

Ich hätte bei der anfänglichen Symptomatik (Schwindel und Übelkeit) an ein primär neurologisches/HNO Problem gedacht. Neuritis vestibularis, Lagerungsschwindel, Kleinhirninfarkt /-blutung, etc.

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Kommentar von traumtaenzerin
11.03.2015, 10:46

Vielen Dank für die Information. Als absoluter Laie hegte ich natürlich die Hoffnung, dass die Gabe von Antibiotikum eine sinnvolle Hilfe ist. Besser gehts meinem Sohn auch heute nicht. In der Nacht hat er sehr geschwitzt, berichtete er. Erst am Freitag ist wieder ein Arzttermin. Ich bin ratlos.

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