Übelkeit, Magen- und Bauchschmerzen (auch morgens)

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4 Antworten

SCHEINBAR WURDE MEIN TEXT NCHT GAN ÜBERNOMMEN; DAHER HIER NOCHEINMAL DER GANZE TEXT!

Hallo alle miteinander, Leider muss ich mich wieder hier melden. Mich plagt seit Monaten mein Magen. Zu meiner Person: Ich bin 26 Jahre alt, übergewichtig und leide an leichtem Blutdruck, wogegen ich auch schon Medikamente nehme. Zudem habe ich auch eine Schilddrüsenunterfunktion, welche auch medikamentös behandelt wird. Vor Monaten fing alles an. Damals noch mit Brust-, Rücken- und Halsschmerzen. Auch häufiges Aufstoßen war ein tägliches Symptom. Die Schmerzen waren immer Oberhalb des Bauches bzw im unterer Brustkorb. Nach mehreren Blutuntersuchungen wurde nichts besonderes festgestellt, außer eine leicht erhöhter Entzündungswert (welcher sich danach auch wieder legte). Daraufhin wurde ein Ultraschall der Bauchregion gemacht. Alle Organe waren unauffällig. Nach langem rumgeplage wurde ich der Gastroenterologie am Uniklinikum übergeben. Auf die darauffolgende Magenspiegelung bekam ich einen Befund, indem nichts auffälliges festgestellt wurde, bis auf eine leichte Magenschleimhautentzündung. Nachdem ich Pantoprazol bekam und dies nach 4 Wochen abgesetzt habe, da es keine Besserung mit sich brachte, verschlimmerte sich mein Zustand zusätzlich. Hinzu kam nun auch heftiges Sodbrennen, extreme Übelkeit und das seit Wochen schon anhaltendes häufiges Aufstossen verschlimmerte sich. Darauf hin nahm ich nun wieder Pantoprazol ein (1x 40 mg), stellt meine Ernährung auf Fettarme kost um, achtete weniger Weizenprodukte zu essen und kein Süßkram mehr. Heißer Tee stand täglich an der Tagesordnung. Nach einiger Zeit besserten sich die Symptome, bis es auf einem Minimum runterging. Trotz einhalten meiner "Diät" kamen die Symptome immer wieder. Übelkeit und unwohlsein in der Magengegend + Aufstoßen (auch "feuchtes" aufstoßen) + Durchfälle und Erkäktungssymptome + Hals und Rückenschmerzen. Auch schmerzen im Unteren Bauchraumes und viele Magengeräusche (als ob Luft in den Darmgängen wäre) kamen hinzu, welche meistens nach dem Stuhlgang verschwanden. Daraufhin gab es dann eine 24 Stunden PH metrie und der Druck in meiner Speiseröhre wurde gemessen. Die 24 Stunden PH Metrie ergab häufiges säurehaltiges Aufstoßen. Ein Grund wurde mir von meiner Hausärtzin nicht genannt, außer das es an meinem Gewicht liegen könnte. Um ehrlich zu sein muss ich sagen, dass ich mir das zwar vorstellen kann, jedoch ich nicht ganz überzeugt bin, da die Ärztin das scheinbar eher als Grund nahm, da kein anderer Gefunden wurde und meiner Ansicht nach das ganze doch sehr plötzlich kam. Zusätzlich habe ich das Gefühl, das sich die Sache immer mehr verschlimmert. Meine Ärtzin will nun weitere 2 Monate abwarten, davon habe ich nun einen Monat abgessesen ohne das alles sich gelegt hat. Zwischendurch tritt wieder ein normaler Zustand ein, sogar das häufige Aufstoßen war Tagelang weg, nun ist alles wieder da. 3 Tage gehts mir prima, dann gehts mir 1 Woche mindestens dreckig. Ich krig keinen geregelten Wochenablauf mehr hin, dabei bin ich Student und habe 2 jobs, befinde mich mitten in meiner Klausurphase. Solangsam bin ich am verzweifeln. Seit 2 Tagen ist es nun die Hölle auf Erden. Ich habe meist leichte bis mittelstarke Übelkeit. Wenn ich esse habe ich das Gefühl das sich die Symptome bessern. Nach 2 Stunden setzen diese meist wieder ein. Auch morgens nach dem Aufstehen habe ich ein leichtes Unwohlsein im Magen und übelkeit. Wenn ich mich auf den Rücken lege, mit leicht erhöhtem Kopf bessert sich das ganze. Wenn ich auf dem Bauch liege ist es genausoschlimm wie im sitzen. Ich werde am Montag nun zu meinem Arzt gehen, jedoch habe ich das Gefühl, dass dieser mit seinem Latein am Ende ist. Der letzte verzweifelte versuch war eine Breitschluckuntersuchung, wo auch eine Aushüllung der Speiseröhre ausgeschlossen wurde. Sie ist wirklich gewillt mir zu helfen, jedoch glaube ich, dass sie absolut nicht mehr weiß was zu tun ist und ich mich mit der Diagnose "Übergewicht" nicht zufriedengebe. Hatte einer von euch vielleicht mal ähnliche Probleme? Es ist einfach nicht mehr feierlich und wirklich sehr belastend. Über jeden Ratschlag oder Antwort indem einer mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat/hatte bin ich unendlich dankbar.

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Hallo, was mir auffällt, ist die Tatsache, dass es Dir anscheinend besser geht, wenn Du Weizenprodukte reduziert isst. Wurde denn bei Dir mal ein Nahrungsmittelallergietest durchgeführt. Wenn Du zum Beispiel eine Glutenallergie hättest, würde es Dir wahrscheinlich wieder gut gehen, wenn Du völlig auf glutenfreie Kost umsteigen würdest. Hier mal die Symptome bei einer Glutenallergie

Eine Glutenunverträglichkeit kann sich in vielen Symptomen äussern. Meist sind es Verdauungsbeschwerden, oft Kopfschmerzen, häufig Konzentrationsstörungen und nicht selten auch Übergewicht, das sich einfach nicht abbauen lässt. Glutenintoleranz gehört bei den meisten Ärzten leider noch immer nicht zum üblichen Diagnose-Repertoire . Hier noch ein ergänzender Link

http://www.paleo360.de/gesundheit/glutenunvertraeglichkeit/

Ich finde, dass Deine ganze Symptome sehr gut zu einer Glutenunverträglichkeit passen. Ich bin da Fachfrau - mein Sohn hat das auch. Es ist gar nicht so schwierig, sich glutenfrei zu ernähren. Inzwischen bekommst Du in jedem guten Supermarkt und sogar in DM-Märkten ein reichhaltiges Angebot an glutenfreier Nahrung. Du kannst glutenfreie Nahrungsmittel heutzutage völlig problemlos im Internet bestellen; z.B, bei Querfood.de. Wäre ich an Deiner Stelle, würde ich das mal ausprobieren. Und ein glutenfreies Brot selbst zu backen, ist überhaupt kein Problem, das mache ich jeden zweiten Tag, geht ganz flott. Solltest Du Rückfragen haben, melde Dich einfach bei mir. lg Gerda

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Kommentar von MariusP26
05.07.2014, 12:40

Hallo,

Danke für die Antwort. Nein ein Nahrungsmittelunverträglichkeits-Test wurde bei mir nicht gemacht. Das jedoch ist das nächste was ich bei mir testen lassen möchte. Was mich jedoch hier stuzig macht ist, dass ich das gefühl habe, dass es nicht speziell auf eine Art von essen ankommt. Die Symptome kommen und gehen. Egal ob ich weniger Weizenprodukte esse oder nicht. In den Wochen wo es mir besser ging habe ich auch teilweise viel Brot gegessen. ausgewirkt auf meinen Zustand jedoch hatte es sich nicht. Mir ging es genausogut wie vorher. Ich werde meine Ärztin trotzdem mal drauf ansprechen.

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Hallo MariusP26,

also ich persönlich habe den Eindruck, dass du ganz einfach hochgradig überfordert bist; wenn es dir nicht gelingen sollte, es langsamer angehen zu lassen so empfehle ich dir ein intervenierendes Gespräch mit einem erfahrenen Psychotherapeuten. In so einem Fall helfen nämlich weder Untersuchungen noch Medikamente, denn dein Körper erzählt dir einfach, dass es so nicht weitergeht.....

Liebe Grüße, Alois

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Kommentar von MariusP26
05.07.2014, 03:30

Hi, Danke für die flotte Antwort. Leider wurde nicht mein ganzer Text übernommen. Ich habe meinen kompletten Text mal hinzugefügt (Als antwort dadrunter, ich konntem einen text nicht bearbeiten.)

Meine ärztin ist zugleich auch meine psychotherapeutin. Ich war mal vor längerer Zeit wegen einer kleinigkeit bei ihr in therapie. Dies jedoch hat nichts mit meinem jetzigen zustand zu tun (meiner meinung nach und vorallem auch ihrer meinung nach).

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Falls Du es einrichten kannst, dann versuche Mal, vor jeder Mahlzeit (ca.15 Min. davor)einige oder wenigstens eine Scheibe Ananas zu verspeisen. Frischgepresster Ananassft taete es auch, aber da muesstest Du wiederum einen Entsafter haben.

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Kommentar von MariusP26
05.07.2014, 12:42

Hallo, Was genau soll der Ananassaft bewirken? Ich bin kein Ananasfan, wenns mir jedoch Helfen soll bin ich sogar bereit eine ganze Ananas zu verschlingen :P

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