Übelkeit, Atemnot bei stress?

4 Antworten

Hallo!

Vielleicht solltest Du lieber vorher etwas gegen diese Attacken unternehmen, statt im schlimmsten Fall ins Krankenhaus zu gehen. Ein guter Ansprecher wäre für Dich ein psychologischer Psychotherapeut. Hat das Atmen mit der Tüte geholfen? Kann es sein, dass Du hyperventilierst? Wenn man hyperventiliert, kommt es einem so vor, als bekäme man keine Luft mehr. Genau Gegenteiliges ist der Fall: Man atmet zu viel Luft in kurzer Zeit ein. Alles Gute!

"zu viel Luft" ist beim schnellen Atmen nicht das Problem, sondern der viele Sauerstoff. Wenn im Blut zuviel davon ist, kommt im Gehirn zuwenig davon an. Deshlab soltlen Menschen, die mehr Sauerstoff im Hirn brauchen, täglich 1 min in eine Tüte atmen. Da bekommen sie ja auch "viel Luft", wenn sie schnell atmen, aber darin ist dann viel CO2, was dazu führt, daß im Gehirn viel Sauerstoff ankommt.

Diese Psychofritzen helfen nicht viel, wenn da ganz technisch B-Vitamine und Magnesium fehlen. Sie helfen ledigleich dabei, den Mb- und B-Verbrauch etwas zu verringern, aber das hilft bei akutem Mangel nicht viel. Dann lieber der erhöhten Nachfrage mit einem erhöhtem Angebot begegenen - sowas ist doch ganz logisch.

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In Stresssituationen werden aus der Nebenniere die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet, die einen Großteil Deiner Symptome erklären würde.

Letztlich bleibt nur eine psychische Unterstützung, damit Du mit Stress besser umgehen kannst oder eben die Beseitigung der Auslöser.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung
(War eine seeeehr stressige/negative Situation weil ich mit meinen nerven am Ende war wegen einigen Sachen)

Bei solchen Sachen verbraucht Dein Körper Massen von Vitamin B und Magnesium für die Nerven und das muß dann immer bald nachgefüllt werden, weil sonst noch mehr Symptome auftauchen.

Hab heute das 1. Mal bei Atemnot in eine Tüte geatmet.

Sehr gut. Denn wenn Du durch das Hyperventilieren zuviel Sauerstoff einatmest, bekommt Dein Gehirn über die Blut-Hirn-Schranke (aus irgendeinem Grund ist das dann umgekehrt) zuwenig Sauerstoff. Also solltest Du dann einfach meh CO2 einatmen, damit mehr Sauerstoff im Gehirn ankommt.

Es kann aber auch einfach ein Stimmritzenkrampf sein, wenn Du Dich sehr aufregst. Dieser müßte sich schneller lösen mit mehr Magnesium.

Die Übelkeit kenne ich vom B6-Mangel, das Zittern allgemein vom Mangel an den B-Vitaminen und Magnesium. Das paßt also alles zusammen.

wenn's schlimmer wird ins Krankenhaus/zum Arzt. Ist das nötig ?

Nein. Du solltest zunächst versuchen, Deine vermutlich bestehenden Mängel an Vitamin B (als Komplex) und Magnesium auszugleichen.

Am eingachsten geht das durch Kapseln. Ich finde den B-Komplex von ratiopharm sehr gut. Den bekommst Du in der Apotheke (oder online über medizinfuchs, billiger), und dann nimm 3x am Tag eine davon. In der Packung steht 1, aber unser Arzt sagte, 3x1 sei in Ordnung. Es gibt auch andere Präparate, wo gleich 3x soviel drin ist wie in denen von Ratiopharm. Aber die dauern länger zu bekommen.

Magnesium bekommst Du günstig und gut von StAnton über ama zon. Davon nimm auf 40 kg Gewicht mindestens 1 Kapsel, bei Stress kann es auch mehr sein. Aber verteile sie einigermaßen gleichmäßig über den Tag mit 3 Stunden Abstand.

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Habe sowas nämlich eig nur dann wenn es mir psychisch schlechter geht und ich überfordert bin. Sonst nie.

Ganz einfach zu erklären: Weil Du dann mehr Mg und B für die Nerven brauchst, dann fehlt das anderswo - wenn nicht genug Nachschub kommt.

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Ist es auch möglich, alle Wörter einfach auszuschreiben? Dann kann man eventuell auch verstehen, was du meinst.

Klingt durchaus nach Panikattacken, da würde langfristig ein Psychologe helfen. Krankenhaus ist die falsche Anlaufstelle, der Hausarzt wäre noch eine passende Adresse.

Durch diesen ersten großen Stress fehlen dem FS Magnesium und Vitamin B, die müssen erstmal wieder aufgefüllt werden. Danach wäre ein Psychologe nur dann sinnvoll, wenn er helfen kann, mit gewissen Situationen anders umzugehen.

Im Moment scheint das alles ein Ding zu sein, das sich in den Schwanz beißt. Denn die Mangelsymptome von B sind eben gerade diese psychisch wirksamen Probleme.

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@francis1505

Wieso ich damit?

B-Vitamine werden bei Stress mehr gebraucht. Und ich habe sofort gesagt, es ist ein Unding, was die Staaten da von uns verlangen, weil durch diesen Wahnsinns-Stress (Angst vor Krankwerden / Wut über Fehlinformation, Stress mit Mitbewohnern / Stress ohne Mitbewohner = Einsamkeit) eigentlich alle betroffen sind.

Es war vorherzusehen, daß die Mangelsymptome von Vitamin B und Magnesium rapide und massiv ansteigen werden.

Guck doch hier und bei gutefrage - die Leute fragen sehr gehäuft nach Symptomen, die man sehr gut in den Listen von B und Mg wiederfindet!

Zusätzlich haben wir jetzt gerade die Zeit, wo der höchste D-Mangel im Jahr auftritt - aber mit den D-Symptomen habe ich mich nicht so sehr befaßt.

Aber was ich kenne an Symptomen von Mg und B, kann ich ja weitergeben -weil man dann innerhalb von ein paar Stunden wirklich frei wird von diesen ätzenden Symptomen.

Du hast das vermutlich noch nicht erlebt, daß sie Dir alle sagen, Du wärst ein bißchen psychisch labil oder Hypochonder; die Ärzte sagen: alles ok oder o. B. - das macht einen wahnsinnig! (chemisch gesehen fehlt dann noch mehr Mg und B fürs Grübeln und Sorgenmachen, was den Teufelskreislauf noch mehr verschlimmert).

Glaube mir, ich habe drin gesessen in diesem Kreislauf. Und was ist das für ein Erleben, wenn man nach ein paar Kapseln frei wird davon! Dann tut man alles mögliche, um andere davor zu bewahren - oder auch diese Freiheit weiterzugeben.

Heute gehen sie leider immer mehr dazu über, den Patienten Psychopharmaka zu verschreiben, was überhaupt und gar nichts ändert. Ich bin dran und erlebe ständig, was diese Armen da in den seelisch-Krankenheimen oder Psychiatrien erleben müssen!

Wenn Du die Akten liest, sind das sehr viele, die "einfach nur" Stress hatten:

  • Abi nicht geschafft,
  • Studium nicht geschafft,
  • Dr. nicht geschafft
  • Eltern oder Ehepartner gestorben
  • Firma kaputt
  • ...

Zusammenfassung oder Überschrift: irgendwann dem zu großen Stress erlegen = zu wenig Vitalstoffe, um das auszuhalten. (Auf einem Magnesium für Pferde habe ich gelesen: "gegen die körperlichen Auswirkungen von Stress". Habe ich noch auf keinem Menschenmagnesium gelesen! Aber es stimmt und es hilft.)

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@Hooks

Heute gehen sie leider immer mehr dazu über, den Patienten Psychopharmaka zu verschreiben, was überhaupt und gar nichts ändert. Ich bin dran und erlebe ständig, was diese Armen da in den seelisch-Krankenheimen oder Psychiatrien erleben müssen!

Nicht jeder bekommt einfach mal so ein Psychopharmakon. francis 1505 antwortete, dass ein Psychologe helfen könne. Ein Psychologe kann keine Psychopharmaka verschreiben. Das kann nur ein Psychiater. Ein psychologischer Psychotherapeut betrachtet mit seinen Klienten, was überhaupt das Problem ist, ob vielleicht bestimmte Verhaltensweisen von einem Klienten wiederholt ausgeübt werden, die verändert werden müssen. Keiner muss hier irgendetwas einnehmen und wenn einem ein psychologischer Psychotherapeut unsympathisch erscheint, dann ist es möglich ganz schmerzlos zu wechseln. Liebe Grüße :)

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@JenniFr

Schon klar. Das war nur ein allgemeines Lamento, wie es immer mehr gehandhabt wird.

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