TSH-Wert ziemlich erhöht

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Ich schätze MadDoc bezieht sich auf die Möglichkeit, dass bei einer Röntgen oder CT Untersuchung unter Umständen Jodhaltiges Kontrastmittel gegeben wurde und dadurch die Schilddrüse vorübergehend blockiert. Dadurch denkt das höhere Regelzentrum, die würde nciht arbeiten und schüttet mehr TSH aus. War das bei dir eventuell der Fall?

Ja, ich hatte zwei Tage vor der Blutentnahme eine Röntgen-Breischluck-Untersuchung (Ösophagusdarstellung mit Barium), am Tag der Aufnahme. Und bei den Blutwerten steht das Datum von 2 Tagen später. Das wäre dann natürlich ggf. eine Erklärung. Aber da müssten die Ärzte doch dann auch dran denken... Danke für den Hinweis! Das beruhigt mich jetzt erstmal wieder.

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@Lexi77

Das scheint tatsächlich die richtige Idee gewesen zu sein! Bei der jetzigen Blutbildkontrolle lag der TSh nämlich nur noch bei 1,37 yU/ml. Danke!

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Nebennierenschwäche oder was anderes?

Hallo an alle Leser dieses Forums,

Ich möchte euch mal meine Geschichte erzählen und erhoffe mir ein paar Ratschläge von euch, ich versuche mich kurz zu fassen. Ich bin mittlerweile 20 und habe seit ich 16 mit irgendwelchen Problemen zu kämpfen und mein Schilddrüsenarzt möchte mich nicht auf eine Nebennierenerkrankungen testen, einen Speicheltest auf eigene Kosten habe ich bereitsgemacht, dessen Ergebnis ich am Ende des Threads veröffentlichen werde.

Mit 16 fing alles an, ich betrieb exezissven Kraftsport, aß viel Fastfood, trank Alkohol und hatte zu wenig Schlaf, daraufhin bekam ich eine sehr heftige Akne die sich durch Salben nicht stoppen lies, also bekam ich das heftige Medikament Aknenormin mit dem Wirkstoff Isotretion. Soweit so gut nach der Anwendung waren meine Pickel natürlich komplett verschwunden. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mich seit den ersten Tablette die ich eingeworfen habe nie mehr richtig ausgeschlafen gefühlt, sie sollen auch hohen Stress auf den Körper ausüben. Mitten in der Behandlung bekam ich dann noch eine Nebenhodenentzündung, welche mit Antibiotika behandelt wurde.

Ca. 1 Jahr nach der Behandlung wurde bei mir eine Schilddrüsen- Unterfunktion diagnostiziert mit einhergehenden Vitamin D Mangel. Die Werte sahen zu diesem Zeitpunkt wie folgt aus:

Hausarzt (08.06.2011): 03.06.2011 TSH 7,24 IU/ml 0,27-4,2

Nuklearmediziner (20.06.2011): FT3 3.26 pg/ml 2,3-4,1 FT4 0,93 ng/dl 0,56-1,31 TSH 4,52 k. IU/ml <0,35-3,5 anti- TPO <40 Vitamin D 9,2 ng/ml 10-51,9

Nach der kurzen Anfangsverbesserung durch Thyroxin bekam ich folgende Symptome: Plötzlich bekam ich aus dem nichts herraus sehr starken Haarausfall und meine Kopfhaut schuppte sich und juckte, der Haarausfall schwächte ab und kommt schubweise aber die Schuppen kehren immer mal zurück. Dafür habe ich jetzt einen Ausschlag im gesicht und in der Schweißrinne bekommen (welche deutlich heller Pigmentiert ist als meine Brustpartie... Vitiligo?), er ist rot und schuppt und ist mal mehr und mal weniger sichtbar. Dazu habe ich noch seit ein paar Monaten Verdauungsprobleme.

Im Dezember letzten Jahres vergaß ich die Einnahme von Thyroxin und mein TSH-Wert sank auf 6,06. Ab da wurde der Ausschlag schlimmer. Ich begann wieder mit der Einnahme von Thyroxin und meine Werte befinden sich derzeit bei:

FT3 3.14 pg/ml 2,3-4,1 FT4 0,93 ng/dl 0,56-1,31 TSH 0,75 IU/ml <0,35-3,5 anti- TPO <40

Nun bin ich durchs Internet auf das Thema Nebennierenschwäche gekommen, da bei mir sehr viele Symptome zu treffen und habe einen Speicheltest auf eigene Kosten gemacht:

Ergebnis als Diagramm http://s7.directupload.net/images/131009/wolowq2m.jpg

Cortisol Morgenwert: Referenzbereich 1800 - 14500 pg/ml 8779 pg/ml

Cortisol nach 2 h: Referenzbereich 1300 - 10300 pg/ml 5165 pg/ml

Cortisol nach 5 h: Referenzbereich 700 - 5700 pg/ml 1865 pg/ml

Cortisol nach 8 h Referenzbereich 600 - 4700 pg/ml 2228 pg/ml

Cortisol nach 12 h Referenzbereich 300 - 3300 pg/ml 1013 pg/ml

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atrophische Thyreoditis = Hashimoto? ws ist zu beachten?

Hallo

ich war Anfang September beim Endokrinologen. Ich habe jetzt den Bericht bekommen. Ich war allerdings noch nicht beim HA zur Besprechung. Will in 3 Wochen Termin zur Blutkontrolle machen.

Muss ich irgendwas beachten, was bedeutet der Bericht? Danke für eure Antworden.

Grüssle

ch war Anfang September beim Endokrinologen.
Medikation:
L- Thyroxin 125 Ug (keine Ahnung wie das umgedrehte u zu machen ist)
Amitryptilin ins. 150 mg
Lyrica insges. 150 mg
Tianeurax: 50 mg
Vit D: 5000 i. E. jeden 2. Tag - auch wg. BK
Biotin
Schüsslersalz: Silicea

Lokalbefund:
86 kg. Schilddrüse nicht vergrößert tastbar.
Schilddrüsensonogramm
Sehr kleine Schilddrüse, Volumen rechts 0,3 ml, links 0,3 ml (normal bis 10 ml)
Eindeutige diffuse Echoarmut der Struktur
Dopplersonographisch Typ I - Durchblutung des Organs

Die Schilddrüse ist deutlich kleiner als im Vorbefund (2003)
Hormonlabor:
FT4 1,3 ng/dl (0,8-1,9), FT 3 2,9 pg/ml (2,2-5,0)
TSH 0,15 mlU/l (0,4-4)
Anti-TG 80 lU/ml (0-40) Anti- TPO 35lU/ml (0-35)
ACTH 19 pg/ml /7-51), Cortisol 88 ng/ml (30-250)

Beurteilung:
Sonographisch ist die Schilddrüse nur sehr klein bei atrophischer Thyreoditis, die Schilddrüsenantikörper sind noch schwach nachweisbar. Die Stoffwechsellage ist latens hyperthyreot unter der o.a. Therapie, die auf 100 ug täglich reduziert werden sollte. Eine LAborkontrolle empfehlen wird nach 8 - 10 Wochen.

Nehme jetzt 100 mg und werde nach 8 Wochen Blutkontrolle machen.

Gibt es was besonderes im Bericht? Besprochen beim Endokrinologen wurde nur, dass die SD zu klein ist. Die Blutergebnisse wurden mit mir noch nicht besprochen, ich war noch nicht beim HA.

Grüssle 
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