TSH-Wert liegt bei 3,77, ist das noch im Normbereich?

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5 Antworten

Hier findest du interessante Informationen zum Thema TSH: http://www.schilddruesenpraxis.de/nl_200620.shtml

Zusammen mit deinen Symptomen deutet dieser TSH auf eine Unterfunktion hin.

Besser wäre es, die Werte fT3 und fT4 zu bestimmen.

Denn dies sind die Schilddrüsenhormone und geben besseren Aufschluss darüber, ob du ein Schilddrüsenproblem hast.

TSH-Wert Normbereich 0,3 - 4,9 (Labor Uniklinik Mainz)

Bitte sprich mit deinem Arzt. Es gibt bei diesen Werten kein "Vielleicht", entweder sind sie in Ordnung oder nicht. Die Normwerte deines Labors stehen auf dem Bericht. Außerdem sind weitere Schilddrüsenwerte von Bedeutung: FT3 und FT4, TAK, TPO und TRAK.

Der TSH Wert schwankt nicht der ist immer gleich ;o) Er liegt zwischen 0,3 - 2,5µ !!!!!!!!!!!!!! Der Referenzbereich hat sich verändert. Leider ist dies bei vielen Ärzten und auch in einigen Labors nochnicht angekommen. Demnach wäre Dein TSH-Wert dringend behandlungsbedürftig.

Lasse bitte umgehend dein freien Werte fT3 fT4 und Deine Antikörper TPO TRAK kontrollieren.

Solltest Du Antikörper haben, darfst Du keinerlei Jod mehr zu Dir nehmen. Es gibt in Deutschland schon lange keinen Jodmangel mehr, viel mehr nehmen wir zu viel Jod auf.

Wikipedia sagt 0,3–4,5 mU/l sind normal, auf der Diskussionsseite findet sich auch keiner, der anderer Meinung ist. Also alles dufte.

Beim Erwachsenen ist der Referenzbereich für TSH bei 0,3 - 3,5 mU/l (unser Labor).

Der Normwert kann aber je nach Labor schwanken.

Dein Wert ist leicht erhöht, ich weiß aber nicht ob diese minimale Erhöhung schon für eine Schilddrüsenunterfunktion ausreicht.

Dein Arzt wird dann noch andere Tests veranlassen, wie z.B. Bestimmung von fT3 und fT4 (das sind die freien Hormone) oder er schickt dich gleich zu einem Nuklearmediziner, der dann ein Ultraschallbild von deiner Schilddrüse macht.

Für eine Schilddrüsenunterfunktion gibt es leider keine Naturheilverfahren, d.h. man ist lebenslang auf Medikamente angewiesen.

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann einmal durch Jodmangel entstehen oder wenn sie chronisch entzündet ist (Hashimoto-Thyreoditis). Bei letzerem werden Antikörper gegen die Schilddrüse gebildet, so dass sich die Schilddrüse langsam auflöst.

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