Trotz Hashimoto und Unterfunktion ohne Medikamente abgenommen?

1 Antwort

Bei Schilddrüsen-Unterfunktion würde man eher zunehmen, weil der Stoffwechsel dann verlangsamt ist. Bei einer Überfunktion verbrennt man in Ruhe so viele Kalorien wie ein anderer beim Joggen. Wenn du nun so schön abgenommen hast, wirst du wohl genau das richtige gemacht haben. 

Wovon man zunimmt ist auch genetisch bedingt. Bei dem einen Menschen gehen eher Fette, und beim anderen eher Kohlenhydrate auf die Rippen. 

Um Fette zu verbrennen sollte man vor Mahlzeiten einen ausgiebigen strammen Spaziergang machen, es muss kein anstrengender Jogginglauf sein, eine ausgiebige Runde mit dem Hund drehen kann schon ausreichen. Vor allem die schädlicheren HDL-Cholesterine werden dabei abgebaut, also aus den Fettpolstern heraus geschmolzen und verbrannt. 

Vielleicht stammt das noch aus der Steinzeit, weil wir ja immer weiterziehen mussten, um etwas zu essen zu finden. Die Cholesterine könnten durchaus unsere Notreserve für Hungerphasen sein, bis es wieder etwas zu zwischen die Zähne gibt. Versuch macht kluch ;-)

Taube/kribbelnde Finger, Verspannungen & das Gefühl, neben mir zu stehen. Was ist nur los?

Hallo Zusammen!

Seit Sonntag habe ich das Gefühl, dass mit mir irgendetwas nicht stimmt. Angefangen hat es irgendwann am Vormittag. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass die kleinen Finger und teilweise die Handaußenkanten wie taub waren. Sie waren es nicht tatsächlich (Empfindungen wie Hitze/Kälte/Schmerz konnte ich nach wie vor ganz normal spüren) aber es fühlte sich so an, ganz seltsam einfach.

Dieses Gefühl hielt bis jetzt an. Teilweise kribbeln die Fingerspitzen/Handaußenkanten kurze Zeit leicht. Zusätzlich habe ich das Gefühl, irgendwie neben mir zu stehen, wie automatisiert zu handeln und werde durch all diese Symptome innerlich immer unruhiger und ängstlicher weil ich Angst habe, dass etwas schlimmes sein könnte.

Desweiteren habe ich die letzten Tage auch Kopfschmerzen im Bereich des Hinterkopfes ("hinter den Ohren"), die leicht in den Nacken ziehen und einen extrem verspannten Nacken-/Schulterbereich und Rücken.

Ich habe gerade wirklich große Sorgen, dass es etwas schlimmes ist (es gab bereits einen Fall von MS in der Familie) und hoffe, dass es doch nur von den extremen Verspannungen kommt oder wieder eine der seltsamen und vielschichtigen Symptome meiner Hashimoto-Erkrankung ist... Hat jemand mit diesen oder ähnlichen Symptomen schon Erfahrungen gemacht?

LG

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Schilddrüsenüberfunktion bei Hashimotobehandlung (Unterfunktion der Schilddrüse)

Hallo liebe Mitleidenden, bei mir wurde im März 2012 aufgrund der Laborwerte und des Szintigramms Hashimoto diagnostiziert. Schon im August war ich lt. Laborwerte gut eingestellt. War aber nach wie vor unglaublich unkonzentriert und nervös. Hatte nun im Hashimotoforum gelesen, dass man durchaus auch abends sein L-Thyroxin einnehmen kann. Diesbezügl. habe ich auch über eine erfolgreiche Doppelblindstudie aus Amsterdam gelesen. Ferner wurde mir auch bewußt, dass es vielleicht nicht so gut ist, wenn ich am gleichen Morgen meine Hormontabletten wegen meiner Menopausenprobleme einnehme. Habe mich also vor ca. 5 Wochen dazu entschlossen, abends meine 11 Tropfen L-Thyroxin einzunehmen und morgens meine Östrogen-/Gestagentabletten. Nun war ich ziemlich entsetzt, dass der Arzt mir mitteilte, dass ich zur Zeit eine latente Hyperthyreose habe!! Ich soll nun auf 10 Trpf. L-Thyroxin reduzieren und in 6 Wo. zur nächsten Kontrolle. Mein TSH-basal-Wert liegt bei nur 0,09 !!!, FT3 bei 3,49 und FT4 bei 1,56. Nun habe ich in letzter Zeit vermehrt Haarausfall und kriege leicht die Krise. Hat jemand von Euch dahingehend Erfahrungswerte?

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Brustwachstum mit 43

Hilfe!!! Ich bin 43 Jahre alt und seit ca. 1 Jahr wächst meine Brust von 70 E auf 70 H. Ich habe nicht zugenommen. Mein Gewicht von 66 Kg bei einer Körpergröße von 1.68 m halte ich. Abnehmen hilft leider nicht, die Brust bleibt. Mein Frauenarzt meint es wäre normal, da kann man nichts machen. Außer meine Schilddrüsenmedikamente (Hashimoto) nehme ich keine weiteren Tabletten ein, keine Hormone. Ich kann mir diesen Wachstum der Brüste nicht erklären. Sie sind monströs passen zu meinem Körper nicht mehr (schmaler Rücken sonst würde ich sagen normale Figur) riesen Brüste!!. Wer kann helfen??? Ich bitte um Tipps, Infos ect. Bin am Ende. Lg

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Nach Manueller Therapie Glieder- und Muskelschemerzen wie bei einer Grippe, aber ohne Grippe?

Ist das möglich? Keine 24h danach glaubt ich erst daran dass es Muskelkater wird, aber von Stunde zu Stunde tat einfach alles weh, bis in die Fingerspitzen. Eben wie bei Grippe wenn Fieber- und Gelenkschmerzen auftreten. Habe aber NUR diese Schmerzen :/ Kein Schnupfen, keine Halsschmerzen, auch sonst nichts was Grippe/Erkältung anbahnen lässt.

Gemacht wurde eine wirklich leichte Massage am Rücken und dann schmerzlose Dehnübung mit Luft einatmen und sowas. Also eigl nichts Schlimmes und dann noch ganz leichtes tippeln mit den Handflächen die im mittleren Rückenbereich Muskeln aufbauen sollten.

Außerdem bin ich seit August mit der Hashimoto Diagnose gesegnet. Bin also sehr unerfahren, aber die Physio meinte Verspannungen und Hashi hängen immer zusammen. Stimmt das? (Also im Nacken besonders) Und kann das denn so ein "Schub" der Schildi sein nach der anwendung, kann das auch sein? Mittwochs ist die Praxis leider geschlossen, hätte gerne angerufen, muss aber Freitag sowieso zur letzten Anwendung und werde da natürlich fragen, aber heute ein bisschen Informieren wäre auch ganz gut :)

Danki

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Hat schweres Einatmen und prickeln an der Zungenspitze für wenige Sekunden etwas mit Hashimoto oder Bluthochdruck zu tun?

Bei mir wurden nach einer hypertensiven Krise gleichzeitig eine leichte Tachykardie(90-105 Schläge pro Sekunde waren bis Medikation für mich normal), schwere arterielle Hypertonie und eine autoimmune Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Da der Blutdruck wohl schon länger erhöht war, hat man eine beginnende hypertensive Herzerkrankung festgestellt, es ist aber noch alles weich und funktioniert normal.

Gegen den Bluthochdruck bekomme ich nun Metoprolol 100 mg (1-0-1) und Lercanidipin 10 mg(1-0-0). Für die Schilddrüse nehme ich morgens ein Mal 50 µg L-Thyrox.

Nun ist es so, dass ich über den Tag verteilt öfters das Gefühl habe, dass das Einatmen mit mehr Kraft verbunden ist, dass ich also die Luft nicht so leicht einsauge wie normalerweise. Ich habe dabei keine Schmerzen, aber vielleicht ein klein wenig das Gefühl, dass sich meine Brust enger anfühlt oder zumindest als läge ein kleines Gewicht darauf. Gleichzeitig spüre ich ein Prickeln an der Zungenspitze. Der Zustand geht meist nach ein paar Minuten, manchmal erst nach einer Stunde weg.

Ich möchte noch dazu sagen, dass ich den Zustand nach der Erhöhung der L-Thyrox-Dosis nun öfter spüre als vorher. Bei 25µg hatte ich das Gefühl vorwiegend abends, wenn mein Blutdruck etwas höher war. Nun tritt das auch über den ganzen Tag verteilt auf.

Da die Diagnosen und Medikamente nun fast alle zusammen kamen, kann ich nicht differenzieren, ob das nun mit der Erkrankung zusammenhängt oder mit einem der Medikamente. Kennt das Gefühl vielleicht jemand oder weiß jemand, womit es zu tun haben könnte?

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