Triple Therapie (Xarelto 15 mg+Clopidogrel 75 mg+ASS100)?

3 Antworten

Mach Dir bitte nicht allzu viel Hoffnungen auf eine für Dich hilfreiche Antwort. Hier ist ein Laienforum, und nur ab und an schaut mal ein "richtiger" Arzt vorbei.

Ich wage aber zu behaupten, dass auch ein solcher Dir keine befriedigende Antwort geben kann. Denn eine Therapieempfehlung setzt im allgemeinen eine körperliche Untersuchung und Kenntnis der Krankenakte voraus.

War dem behandelnden Krankenhausarzt die "Vorgeschichte" mit dem Nasenbluten bekannt? Es kann natürlich sein, dass er in Kenntnis dieses Umstandes eine andere Therapie verordnet hätte.

Andererseits kannst Du davon ausgehen, dass Deine Mutter im Krankenhaus bereits einige Tage mit dieser Triple-Therapie behandelt wurde - offenbar ohne Nebenwirkungen!

Was halten Sie von der Medikation? Würden Sie diese so einnehmen oder bei "nur" Xarelto 15 mg bleiben, so wie es vor den Eingriffen letzter Woche war?

Diese Frage sollte ausschließlich der behandelnde Arzt (Krankenhaus, ggf. Hausarzt) beantworten! Sieh zu, dass Du so bald wie möglich einen Kontakt herstellst - bevorzugt zum Arzt im Krankenhaus. Vor eigenmächtigen Änderungen der Medikation kann ich Dich nur warnen!

Alles Gute für Dich und Deine Mutter!

Hallo teufelchen1a,

ich bin ebenfalls nur Laie, aber ich würde die Medikation so beibehalten, wie ärztlich vorgeschrieben, ansonsten das mit dem behandelnden Arzt abklären. 

Clopidogrel mußte meine Mutter nach ihrem Infarkt für 1 Jahr nehmen, damit der Stent frei bleibt und in dieser Zeitspanne das Risiko am größten ist. In der Hauptsache sind es wohl beschichtete Stents. ASS nimmt meine Mutter jetzt noch. Xarelto kenne ich von meinem Mann, die er nach einer Thrombose und Verdacht auf Lungenembolie seit einigen Monaten nehmen muß. 

Wenn die Nebenwirkungen bei ihr sehr groß sind, dann lieber wie schon gesagt, den behandelnden Arzt fragen. 

Alles Gute für dich und deiner Mutter! 

 Schöne Feiertage wünscht sonne123

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