Traumabehandlung wie

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Punkt 1 ist ungefähr richtig, wenn auch sehr pauschal - im Detail ist das natürlich für jeden etwas anderes und findet an unterschiedlichen Punkten statt, das kann man nicht im Voraus sagen.

Punkt 2: Ja, anscheinend hast Du einen Weg gefunden, Dich selbst zu reflektieren und Dinge zu erkennen, vielleicht dann in kleinen Schritten zu verändern.

Punkt 3: Aus Deiner Schilderung ergibt sich aber, dass möglicherweise vieles auch noch unbewusst ist, sodass eine tiefenpsychologisch fundierte oder psychoanalytische Therapie weiterhelfen könnte. Als Betroffener hat man einfach blinde Flecken und als Freund ist man Laie in diesem Bereich und kann nicht so zielgerichtet weiterhelfen. Es kostet wertvolle Lebens- und Leidenszeit, wenn man versucht, alles mit sich alleine oder ganz wenigen Vertrauten durchzuarbeiten. Ein guter Therapeut wäre schneller und möglicherweise hilfreicher. Dazu muss die Beziehung natürlich stimmen.

Natürlich hast Du auch gegenüber Therapeuten Bedenken, Dich zu öffnen, denn bei solchen massiven Grenzverletzungen Deiner Großmutter wirken einfach alle gefährlich und müssen zur Not mit nackter Gewalt fortgehalten werden. Therapeuten sind dafür da, Dir da rauszuhelfen. Und Du könntest eine Therapie zu Anfang wie eine Art "Smalltalkniveau" betrachten. Natürlich geht es recht schnell auch schon das, was Dich dort hin führt, aber all das wird in dem Raum bleiben. Bei jedem Therapeuten hat man erstmal bis zu 5 (bei analytischen Behandlungen 8) probatorische Sitzungen. Wenn man Vertrauen fassen kann und sich verstanden fühlt, beantragt man eine Therapie, ansonsten bleibt es bei diesen max. 5 Sitzungen. Du musst so jemanden nie wieder sehen, wenn er/sie Dir nicht liegt. Und wie der Therapeut das anfangs auch tut, kannst Du auch gucken, ob die Chemie stimmt. Wenn sie nicht stimmt, versuchst Du den nächsten.

Natürlich, Wartezeiten auf Therapieplätze gibt es immer, aber wie es klingt, lohnt es sich für Dich, erste Schritte zu wagen, Therapeuten nach freien Plätzen telefonisch zu fragen und erste Gespräche zu probieren, auch dort wie im richtigen Leben mit Freunden und Bekannten Erfahrungen zu sammeln. Eine therapeutische Beziehung kann alte Wunden heilen, das ist bei Beziehungen zu sich selbst und zu Freunden schwieriger.

Viel Erfolg!

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Normalerweise sagt man ja immer, dass man nicht knacksen soll (z.B. mit den Fingern). Darf es bei der Manuellen Therapie dann trotzdem knacksen?

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Beobachte in letzter Zeit immer wieder, daß manche erfolgreiche Leute, teilweise ohne Eltern aufgewachsen sind oder sich im laufe der Zeit mit Ihnen zerstritten haben.

Dennoch sind diese Leute überaus erfolgreich. Kann man daraus den Umkehrschluß ziehen, daß man sich ohne Eltern besser entwickeln kann?

Beispiele: Mario Barth, Michael Wendler, Uwe Hück, AWD-Chef Carsten Maschmeyer

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Ich weis nicht genau warum warum, aber seid einiger Zeit ( fast 3 Monate ) möchte ich krank sein. Z.B wil ich Schizophren sein, eine Sepsis haben oder eine Persöhnlichkeitspaltung haben und noch mehrere Sachen. Ich gehe schon zu einem Psychiater, da meine Eltern mich dort hingeschickt haben, weil mir etwas in der Vergangenheit passiert ist und ich in in Therapie. Aber zur eigentlichen Frage: ist das irgendwie schlimm das ich diese Krankheiten selber haben möchte?

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Vorab. Es handelt sich um meine Großmutter (zu welcher ich in meinem leben nur sporadisch Kontakt hatte ). Nun steht der nächste Familienbesuch an (sie lebt betreut im Harz) und ich möchte da ungern mit leeren Händen auftauchen. Nun stelle ich mir aber seit geraumer zeit die Frage, ob menschen, deren Geisteszustand so beeinträchtigt ist überhaupt noch etwas wie eine "Wertschätzung" haben. (<--Gott klingt das abwertend, aber ich kanns nicht anders ausdrücken). Meine Oma baut immer mehr ab, hat aber noch mehr wache als dunkle Momente in diesen tagen. Bin für jegliche Klärung dieser Frage dankbar.

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