Tod durch Krebs, hatten die Ärzte und Pfleger einfach geschwiegen?

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Ja, das ist ein problematisches Thema in der Schulmedizin. Hatte deine Mama eine Patientenverfügung?

Es hält sich noch immer hartnäckig die Meinung, dass es besser ist einen Patienten um jeden Preis am Leben zu erhalten, die Lebennsqualität oder gar seine Würde spielen hier eine untergeordnete Rolle. Soviel ich weiss ich in diesem ethischen Kontext heutzutage aber viel im Wandel und auch in der modernen Medizin ist das Wort Sterbebegleitung kein Fremdwort mehr.

Aus meinem Gefühl heraus würde ich auch immer gern genau wissen wollen wie es um mich steht, damit ich möglicherweise noch verschiedene Vorkehrungen treffen kann, oder eine Reise zu abschied vom Diesseits unternehmen kann, in jedem Fall würde ich gern selbst entscheiden, wann und wie ich sterbe.

Du hast recht; doch die Ärzte schaffen es nicht zuzusehen oder etwas zuzulassen, die müssen immer handeln. Meine Mutter hat den Ärzten schon im Vorfeld klargemacht (sie war eine äußerst rechthaberische und bestimmende Person), dass sie nicht die Absicht hat, unwürdig dahin zu vegetieren und die Ärzte haben diesem Wunsch entsprochen.

Es tut mir leid um deine Mutter, aber ich sehe das anders. Die Ärzte müssen alles tun, um einen Menschen so lange wie möglich am Leben zu erhalten und alles tun, was auch nur im Geringsten zu seiner Genesung beiträgt.

Es überleben viele Frauen den Brustkrebs durch Chemotherapien. Die Hoffnung darf man nicht aufgeben.

Bei deiner Mutter war es dann leider zu spät. Aber das können die Ärzte nicht voraussehen.

Sehr oft geben sie Patienten nur noch kurze Zeit und die leben dann noch Jahre.

Ärzte müssen nicht alles tun, um einen Menschen so lange wie möglich am Leben zu halten. Ärzte müssen in Absprache mit Patienten und möglichst auch Angehörigen so viel wie möglich tun, um die Lebensqualität des Patienten möglichst lange zu erhalten. Lebensqualität verbessernde Maßnahmen haben Priorität vor lebensverlängernden Maßnahmen.

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Mutter hat Brustkrebs,nach chemo Lebermetastasen und bekommt jetzt Antihormontherapie.

hallo also meine Mutter erkrankte letztes Jahr an Brustkrebs und bekam eine Chemo, nach der Chemo war erst mal wieder alles "gut" doch ein paar Monate später stellten die Ärzte Lebermetastasen fest und sie bekommt jetzt eine Antihormontherapie, wodurch sie starke Nebenwirkungen hat, sie kann kaum was machen sie kann gerade mal ein paar Schritte zur Toilette gehen um sich zu übergeben ansonsten liegt sie nur im Bett. da mir niemand hier wirklich sagt was los ist und mir ständig etwas verschwiegen wird wollte ich mich nun an euch wenden,und hoffe dass ihr mir weiterhelfen könnt trotz relativ wenig Informationen. -ist ein metastasierten Brustkrebs immer noch Brustkrebs? (ich dachte sie wäre "geheilt" da sie soweit ich weiß nur noch wegen der Metastasen behandelt wird) - welches Stadium ist das? - wie sind so die Chancen bei so einer Therapie? -sie diese extremen Nebenwirkungen überhaupt normal? (ich lese überall dass die Chemo schlimmer sein soll allerdings ging es meiner Mutter bei der Chemo nicht mal halb so schlimm) -kann man durch die Therapie überhaupt "geheilt" werden? oder wird alles nur hinausgezögert?

ich erwarte nicht allzu informationsreiche Antworten da ich selber wenig an Informationen Bieten kann, aber würde mich trotzdem freuen wenn ihr mir etwas beantworten könnt und vielleicht sogar etwas aus euren eigenen Erfahrungen schildern könnt.

ich danke euch für jede Antwort!

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