Tinnitus, Schwindel, Stressbewältigung - Tipps

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5 Antworten

Ich würde dir zu progressiver Muskelentspannung raten, kann man gut nach einer CD ausführen. Täglich am besten in den Abendstunden machen oder vorm Schlafengehen. Weiter sind Atemübungen sinnvoll. Tief einatmen, sich nach oben strecken und dann beim Ausatmen den Kopf fallen lassen und dann Wirbel für Wirbel abrollen bis der Oberkörper nach unten hängt, die Arme mit fallen lassen . Beim Einatmen wieder aufrichten. Mehrmals wiederholen, den Atem schön lang ziehen. Stelle dir mit geschlossenen Augen deinen Nasenrücken vor und atme gleichmäßig von der Nasenwurzel bis zur Nasenspitze ein und aus. Bei mir schaltet sich dann das Geräusch nach einigen Atemzügen ab. Immer machen, wenn sich Druck aufbaut oder es rauscht, klingelt oder pfiept.

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Ich würde nach 5 Tage noch nicht die Flinte ins Korn werfen. Bei mir hat auch etwas länger gedauert, bis eine Verbesserung eingetreten ist, habe neben den Cortisoninfusionen noch ein Durchblutungsförderndes MIttel bekommen, mit dem dann nach und nach eine Besserung eingetreten ist. Was deine Symptome angeht: Cortison kann (muss aber nicht) einige deiner Beschwerden hervorrufen, vor allem das Schwitzen. Was den Schwindel angeht, kann man diesen leicht mit dem Tinnitus selbst in Verbindung bringen, da diese Symptome einfach oft miteinander einher gehen. Du solltest auch jeden Fall mit deinem behandelnden Arzt sprechen, was alles nicht in Ordnung ist. Deine Symptome könnten, auch wenn ich nicht daran glaube, Symptome für Morbus Menière sein... Dadurch aber, dass du selber sagst, dass du eher STress hast und selbst wenn du diesen nicht als unheilich schlimm ansiehst, kann dieser es für den Körper trotzdem sein, wenn er solche Phasen noch nicht mitgemacht hat. Wenn möglich, nimm dir mal ein paar Tage für dich, an denen du zwar auch gerne lernen kannst, aber sonst keine weiteren Termine wahr nimmst, einfach mal in Ruhe ein Buch liest o.ä., einfach keine Pläne schmiedest. Gönn dir einfach Ruhe! Vielleicht hilft dir das ein wenig den inneren Stress zu nehmen...

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Hallo, eine Infusionstherapie mit Cortison ist leider die einzige Möglichkeit, evtl. den aufgetretenen Tinnitus evtl. noch in den Griff zu bekommen. Wenn diese Therapie bei Dir nicht angeschlagen hat, wirst Du leider damit leben müssen. Es tut mir leid, Dir nichts anderes sagen zu können, aber ich weiß das aus eigener Erfahrung. Man gewöhnt sich an die Ohrgeräusche!!, man darf sich bloß nicht darauf konzentieren. Man muss lernen, sie zu ignorieren. Zu Deinen übrigen Symptomen kann ich leider nichts sagen, vielleicht ist das eine der Nebenwirkungen auf das Cortison bei Dir. Wenn Du heute noch die Möglichkeit hast, diesen HNO-Arzt nochmals aufzusuchen, würde ich das an Deiner Stelle machen. Gute Besserung. lg Gerda

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Da dein Tinnitus offensichtlich stressbedingt ist, vermute ich stark, dass deine Kopf-, Kiefer- und Nackenmuskulatur ebenfalls extrem angespannt ist. Das kann übrigens auch die Hauptursache für deinen Tinnitus sein (hat mir mal meine HNO-Ärztin verraten).

Es gibt gezielte Entspannungsübungen für diesen Bereich. Eine einfache Übung zur Entspannung der Kiefermuskulatur ist z.B.: Zuerst die Muskeln an den Kiefergelenken sanft massieren, damit sie warm werden. Dann den linken Daumen unter die Vorderzähne des Oberkiefers legen, de rechten Zeigefinger an die Vorderzähne des Unterkiefers und den Unterkiefer sanft nach unten ziehen. Das dehnt die gesamte Kiefermuskulatur und bringt bei Tinnitus oft sogar spontan eine Verbesserung. Massagen und Dehnübungen im Nacken- und Schulterbereich lösen ebenfalls Verspannungen, daraus resultierende Kopfschmerzen und Schwindelgefühle verschwinden dann.

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