Ticks bei Kindern

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Tics, bei denen Betroffene plötzlich ungewöhnliche Bewegungen ausführen oder merkwürdige Laute von sich geben, sind im Kindes- und Jugendalter weit verbreitet.

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) leiden bis zu zwölf Prozent der Kinder im Grundschulalter an Tic-Störungen.

In den meisten Fällen lassen sich Tics gut behandeln. Häufig verschwinden sie mit der Zeit auch von allein.

Die Therapiemöglichkeiten sind vielfältig und sollten sich immer an der Schwere der Symptome und den Bedürfnissen von Patient und Eltern orientieren.

Prof. Rothenberger: „Dazu gehören zunächst einmal fachliche Informationen über Art und Verlauf der Erkrankung und die damit verbundenen Probleme, Beratung und Schulung des Patienten, seiner Eltern und eventuell weiterer Bezugspersonen wie Lehrer.“

Die Therapie erfolgt in aller Regel ambulant; sie umfasst verhaltenstherapeutische Verfahren mit Entspannungstechniken und Wahrnehmungstraining sowie, falls erforderlich, eine medikamentöse Behandlung mit so genannten Neuroleptika.

Da viele Betroffene ihre Tics kurzzeitig unterdrücken können, lernen sie verhaltenstherapeutische Techniken, um ihre Tics besser zu kontrollieren.

„Der Erfolg der Behandlung ist stark von der Mitarbeit der Patienten abhängig. Sind sie entsprechend motiviert, können gute Ergebnisse erzielt werden“, so Prof. Rothenberger.

Insgesamt bessern sich laut DGKJP die Tics bei zwei Dritteln der Kinder im Erwachsenenalter deutlich oder verschwinden fast ganz.

(http://www.dr-mueck.de/Wissenschaftsinfos/Kinder-Jugendpsychiatrie/HM_Kinder_Ticstoerungen.htm)

Ich kenne dieses Problem von meinen Söhnen, als mein ältester 4 oder 5 Jahre alt war, hatte er immer das Verlangen, die Nase hochzuziehen. Wir haben ihn als Eltern darauf aufmerksam gemacht, aber geändert hat sich dadurch erst nichts. Wir sind aber auch nicht von Psychologe zu Psychologe gelaufen, sondern haben die Einschulung abgewartet. Da hat sich das Problem dann von selbst irgendwann aufgelöst. Unser Sohn wurde in der Klasse akzeptiert und hat mehr auf sich selbst geachtet. Vielleicht lag es auch daran, das er dort auf den Tic von anderen Leuten (also Erwachsenen) angesprochen wurde und ihm sein Verhalten bewusst wurde. Tics hat er heute gar nicht mehr. Vielleicht ist das eine überraschende Spontanheilung gewesen, aber mit Neuroleptika oder ähnlichem würde ich erst eingreifen, wenn die Tics fpr andere und für sich selbst gefählich werden (es gibt ja auch Menschen, die ihren Kopf gegen die Wand hauen). Mit solchen Medikamenten bin ich bei Kindern im Vorschulalter vorsichtig.

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Plötzlich Tick Störung als Erwachsene bekommen?

Guten Abend

Ist es normal, dass man als Erwachsene plötzlich Tick Störungen bekommen kann. Ich habe nur von Kinder gelesen, jedoch hatte ich als Kind keine Ticks. Da bin ich mir absolut sicher, auch nicht andere Art von Ticks. 

Ich weiss ehrlich gesagt nicht genau seit wann, aber ich schätze mal seit einem Jahr (oder eher weniger) habe ich unerwartete heftige Kopfzuckungen. Ich muss mein Kopf sehr heftig schütteln. Ich hatte keine Kopfverletzung (nur einmal mein Kopf an ner Kante angeschlagen, aber nix tragisches). 

Davor hatte ich sehr selten auch Versteifungen in den Armen und Händen, die mittlerweile häufiger geworden sind. Ihr kennt es doch bestimmt, wenn man unter Strom stehende Leitung berührt, man kann den Arm nicht bewegen aber er zittert sehr. Das habe ich. Es ist total nervig. 

Auch habe ich Augenzuckungen (linkes Auge), die lange anhalten und 

grundlos Schüttelfrost, obwohl mir nicht kalt ist. Mein ganzer Körper schüttelt sich und es kommt auch (nicht immer) vor, dass mein Kopf sich zur Seite dreht und ich in diese Position für etwa 30 Sekunden verweile. Mir ist es sehr peinlich und mich haben auch schon ein paar Leute darauf angesprochen und mich total schräg angeguckt. Ich habe Angst, dass sich diese Ticks ausbreiten und oder sogar noch häufiger werden. Kann man etwas dagegen unternehmen? :(

Noch etwas, ich bin seit ca. 1 - 2 Monaten total müde. Ich schlafe nur noch. Wenn ich kann 15-20 Stunden am Tag und trotzdem bin ich immer noch müde. 

Sport hab ich ein paar mal versucht. Obwohl ich sportlich bin mag ich nicht mehr laufen gehen, ich spaziere nur noch. Von viertel Stunde spazieren bin ich jetzt genauso erschöpft als ich früher mit viertel Stunde laufen war. 

Ausserdem ist mir fast jeden Tag übel und ich kann nichts essen, aber ich habe extrem starken Hunger. Ich muss mich zum essen zwingen, es gibt nichts was mir richtig schmeckt. Das habe ich auch schon mehrere Monate und das komische ist ich habe gar nichts abgenommen (was mir eigentlich egal ist, ich finde es einfach nur seltsam). Durchfall habe ich auch manchmal.

Ich habe schon getestet ob ich Lebensmittelunverträglichkeit habe, aber es spielt keine Rolle was ich esse. Ich dachte auch an Vitaminmangel und habe mir Vitamintabletten gekauft. Vitamin A, B, C und D, Eisentabletten, Magnesium und zusätzlich versuche ich mich gesund zu ernähren. 

Mein Gewicht ist im Normalbereich, sonst bin ich eigentlich immer fit (gewesen). 

An Stress habe ich auch gedacht. Ganz ehrlich mein Leben läuft momentan nur bergauf und ich bin sehr zufrieden und trotzdem habe ich mir Zeit für mich genommen mich oft entspannt. Hat leider nichts gebracht. Bin immer mehr erschöpfter.

Es nervt einfach, dass es so lange anhält. Vielleicht liegt es am Winter? Kann mir bitte jemand einen guten Rat geben? Habt ihr das auch? Ich bin richtig verzweifelt. :(

Liebe Grüsse

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Hab ihr eine Ahnung was so ein Tick aussagen kann bzw. wie man ihm den abgewöhnen kann. Es sieht einfach total komisch aus und wirkt auf fremde Leute die ihn nicht kennen sich noch komischer...

Bitte um Antworten. Danke!

Judie

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