Thalassämie-Alpha-minor - Kann sich das verschlimmern / verstärken?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo A.,

Man teilt die genetische Erkrankung ein in Thalassämie minima, Thalassämie. minor sowie Thalassämie.- major/HbH-Krankheit: und die Hb-Bart´s-Krankheit: Dabei ist nur die letztere Behandlungsbedürftig. Bei der Thalassämie minima geht es um ein ausgefallenen Gen bei der Hb-Bart´s-Krankheit sind es vier ausgefallene Gene.

Du schreibst nun von Kopfschmerzen usw. Ich würde einmal mit dem behandelnden Arzt sprechen in wie weit Du Folsäure und Vitamin B12 extra nimmst in Ärztlicher Absprache. Man sollte halt auf seine Zuckerwerte achten. Es ist auch sinnvoll genügend Obst zu essen so das man in dem Fall Eisen besser aufnimmt.

Also wenn man einiges beachtet kann man evtl. Begleiterkrankungen schon vermeiden! Als Begleiterkrankungen können z.B. auftreten: Osteoporose, Diabetes, Rheuma, Arthritis, Pankreatitis, Antriebsschwäche, chronische Erschöpfung, Herzerkrankungen, Gefahr von Schlaganfällen, Depressionen.

Aber da steht natürlich KANN nicht muss dies liegt auch ein Stück an der Lebensweise! Das heißt man muss in dem Fall regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen um mögliche Begleiterkrankungen einzuschränken!

Wenn Du bei Facebook bist es gibt da Thalassämiehilfe ohne Grenzen (ich bin nicht bei Facebook). Wenn man aus welchen Gründen auch immer Probleme in Zusammenhang mit der Erkrankung hat erfährt man da Kliniken und Ärzte die sich da verhältnismäßig gut auskennen bei der Erkrankung.

Wenn man dies liest ist das Ganze doch etwas komplizierter

http://www.orpha.net/consor/cgi-bin/OC_Exp.php?lng=DE&Expert=846

VG Stephan

Hallo StephanZehnt,

ich bedanke mich recht herzlich für diese tolle und vor allem informative Antwort!

Wie es aussieht, sollte ich nochmal Absprache mit meinem Arzt halten und vor allem meine Lebensweise etwas umstellen (sportlicher aktiv werden, Ernährung umstellen), um Begleiterkrankungen zu vermeiden.

Vorsorgeuntersuchungen behalte ich auf jeden Fall im Hinterkopf und werde die in den nächsten Abständen / Jahren auch wahrnehmen.

"Thalassämiehilfe ohne Grenzen" , da werde ich mich mal drüber schlau machen bei Facebook oder allgemein im Internet - vielen, vielen lieben Dank!

Liebe Grüße!

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@Aua22

Nun Du brauchst deswegen nicht Dein ganzes Leben zu umzustülpen sondern so ein bisschen hinschauen ist schon wichtig inclucive Genussmittel wie Alkohol und rauchen (falls...). Schönes Wochenende Stephan

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Beide Opa hatten Krebs

Hallo zusammen

Meine zwei Grossväter (Väter und mütterlicherseits) hatten Darm bzw. Prostatakrebs und sind 77 bzw. 66 Jährig daran gestorben.

Bei dem der Prostata hatte hatten es auch noch sein Bruder, und sein anderer Bruder hatte Darmkrebs diese leben aber beide noch und sind über 80. Außerdem hatte der Sohn des Bruders von meinem Großvater mütterlicherseits ebenfalls kurzzeitg Prostatakrebs im Alter von knapp 50 Jahren.(Lebet auch noch) Bei meinem Großvater väterlicherseits weiß ich eine krankliche Vorgeschichte nicht genau...

Ich möchte jetzt wissen ob ich die Anlage dazu(also die Gene) im Darm bzw. der Prostata von DEN ZWEIEN BZW. DEREN VERWANDSCHAFTSSEITE geerbt habe oder nicht. Allerdings ähnele ich total in die Verwandschafsseite meiner Grossmutter väterlicherseits hinein

Äußerlich habe ich folgende Merkmale von dieser Verwandschaftsseite (auf alle Personen dieser Seite aus bezogen) sicher geerbt: Haarfarbe, Haartyp(Wird höchstwahrscheinlich auch von dort kommen) Ohren, Nase, Kopfform, Halslänge, Hauttyp, Körperstatur, Körpergrösse(Fuß, Handgrösse bzw. Form dieser)

Innerlich: Schilldrüsenunterfunktion, Fruktoseintoleranz, Verhaltens und Denkweisen, Ernährungsgewohnheiten etc.

Einzig und allein bei Körperbehaarung bin ich mir nicht ganz sicher. Mein Grossvater war zwar ebenfalls eher stärker behaart aber an genau den Stellen wo er am meisten Haare hatte habe ich mit meinen 18 jahren überhaupt keine(und es gibt auch keine Ansätze zu sehen dass da noch welche kommen und in der Seite meiner Grossmutter waren auch einige etwas stärker behaart soweit ich weiß)

Ist es dann trotzdem möglich obwohl ich in dessen Seite überhaupt nicht ähnle die Darm bzw Prostatagene von meinem Grossvater geerbt zu haben? Das mit der Fruktose im Darm kommt ja höchstwahrscheinlich von meiner Grossmutter(hat die gleichen Verdauungsbeschwerden wie ich nach dem Verzehr )

Kann man das mit irgendwelchen genetischen Tests herausfinden? Wenn ja mit WELCHEN und an WEN muss ich mich wenden?

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