Termin mit Hausarzt wegen Depression - Wie drücke ich mich aus?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe das auch schon durch und es dauerte ewig, bis ich mich meiner Hausärztin anvertraute. Die wußte sofort, was ich ihr erklären wollte. Auch ich habe alles stichpunktartig aufgeschrieben und ihr den Zettel einfach gegeben. Mach das am besten auch so und frage sie nach einer psychosomatischen Kur, die sie mit dir gemeinsam beantragen kann. Bei mir hat das wunderbar geklappt, ich war 6 Wochen in einer Rehaklinik und es hat sehr gut geholfen. So hat man auch mal den notwendigen Abstand vom Alltagsstreß und kann danach wieder neu durchstarten, entweder im alten Beruf oder direkt mit einer Kündigung. Das wirst du dann aber erst entscheiden, wenn es soweit ist. Laß dir erstmal helfen, damit du wieder zu dir finden kannst, Kraft tanken kannst und die Sorgen einfach "abschmeißen" kannst. Ich drücke dir die Daumen. Aber glaube mir, nur mit einer Rehamaßnahme wirst du schneller vorankommen. Dein Hausarzt sollte diesen Antrag auch als "dringend notwendig" kennzeichnen.

Hi

Gabrielle, Walesca und Irene haben Recht.

Wechsle deine Arbeitsstelle, gönn dir Eine Ausszeit mit der Rehaklinik. Sprich mit deinem Hausartzt offen und ehrlich, doch lass dich nicht drängen. Suche Jemanden mit dem du sprechen kannst **der dir zuhört ****** ohne voreingenommen zu sein. Denn oft ist die Größte hilfe wenn man es laut ausspricht, dann hilft man sich oft schon selbst.

Gute Besserung und liebe Grüße

Du hast es hier doch auch ganz plausibel erklärt wieso sollte es dann beim Hausarzt nicht klappen? Er wird dir nicht unterstellen, dass du simulierst keine Angst. Aber erzähl ihm einfach alles, was dir auf der Seele lastet. Er selber wird dich sowieso nicht behandeln, sondern einen Therapeut für dich empfehlen. Und das ist auch sinnvoll, denn eine Depression einzig und allein mit Medikamenten zu behandeln wäre wirklich nicht gut.

Was tun, wenn ich mir langsam doof vorkomme so oft hintereinander zum Arzt zu gehen?

Hallo, so langsam komme ich mir echt blöd vor.

Im alten Jahr war ich aufgrund heftiger anhaltender Kopfschmerzen beim Hausarzt. Dieser überwies mich an die Radiologie für ein Röngtenbild und ein CT. Die Röntgenaufnahme wurde auch noch im alten Jahr gemacht. Im neuen Jahr rief ich dann beim Hausarzt an um zu fragen ob der Bericht schon da ist. Die Sprechstundenhilfe bat mich , in 3 Tagen nochmals anzurufen. Das tat ich dann. Sie gab mir einen "Telefontermin", diesen habe ich versucht wahrzunehmen, jedoch verpasste ich wohl den Arzt. Somit hab ich nochmal angerufen für einen "Ersatztetmin". Dieser klappte dann auch, der Befund wurde mir mitgeteilt. Jedoch sagte der Arzt ich soll mir nochmal ein Termin geben lassen und zu ihm kommen, da die ursprünglichen Schmerzen noch vorhanden sind. Nun musste ich also nochmal bei der Sprechstundenhilfe anrufen.

Mir ist das ziemlich unangenehm, so oft dort anzurufen (es sind auch nur 2 Sprechstundenhilfen). Zudem ist es mir unangenehm "so oft" in der Praxis zu sein, da ich sonst vielleicht alle 2 Jahre einmal zum Arzt gehe.

Was kann ich gegen das Gefühl mir doof vorzukommen machen? Ist es berechtigt? Wie könnte ich anderes mit der Situation umgehen? Den nächsten Termin, habe ich jetzt eigentlich auch nur gemacht weil es der Arzt so direkt wünschte. Wie verhalte ich mich beim nächsten Termin am besten? Ich möchte niemanden dort nerven oder belästigen. Ihr versteht bestimmt was ich meine.

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