Taubheitsgefühl und Kopfschmerzen - Migräne?

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Deine Nichte ist mit 15 Jahren mitten in der Pubertät. Bei den meisten Menschen mit der Veranlagung zu Migräne beginnen die ersten Migräneanfälle im Laufe der Pubertät. Es gibt zwar auch Kindermigräne, aber die ist weitaus seltener.

Häufige Kopfschmerzen in Verbindung mit einseitigen Taubheitsgefühlen, die sich anders nicht erklären lassen, deuten auf Migräne mit Aura hin.

Migräneaura:

Sehstörung, Sprachstörung oder Taubheitsgefühle sind typisch für eine Migräneaura, die üblicherweise vor dem Migränekopfschmerz stattfindet. Dauer: zwischen 30 bis 60 Minuten.

http://www.migraeneliga-deutschland.de/die-auraphase.htm

Migränekopfschmerz:

Meistens einseitiger Kopfschmerz (häufig hinter oder über einem Auge oder an einer Schläfenseite), Übelkeit, Licht-, Geräusch-, oder Geruchsempfindlichkeit. Bei Migräne mit Aura findet der Kopfschmerz meistens erst nach der Aura statt.

Es gibt viele verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch bei jedem Migräniker auftreten.

Häufige Kopfschmerzen können verschiedene Gründe haben. Es ist wichtig die Ursache der Kopfschmerzen herauszufinden, denn bei Migräne sind andere Therapien und Medikamente wirksam, als z. B. bei Spannungskopfschmerzen.

Der zuständige Facharzt für Migräne ist ein Neurologe. Er kann auch andere Ursachen für Kopfschmerzen herausfinden, bzw. die Patienten an andere entsprechende Fachärzte überweisen.

Ein Neurologe kann Migräne feststellen, indem er erst andere Ursachen für die Kopfschmerzen mittels EEG und möglicherweise auch MRT ausschließt. Durch eine eingehende Befragung des Patienten kann er dann (wenn das EEG und MRT in Ordnung sind) Migräne diagnostizieren, wenn die Krankheitssymptome Migräne-typisch sind.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Als langjährige Migränepatientin bin ich gut informiert

Danke für den Stern :-)

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Hallo, ein Taubheitsgefühl in der Hand kann auch durch eine starke Muskelverspannung oder durch einen eingeklemmten Nervi m Hals-Nackenbereich hervorgerufen werden.- Das wäre auch eine Erklärung für die häufigen Kopfschmerzen. Ich würde auf alle Fälle nochmals einen anderen Arzt konsultieren, am besten einen Chiropraktiker. Nur weil die Wirbelsäule keinen Schaden aufweist, heißt das noch lange nicht, dass hier nicht ein Nerv eingeklemmt oder stark gereizt ist. Bei einem 15-jährigen Mädchen würde ich da nicht ruhen, bis die Ursache gefunden ist. Grüße Gerda

Erfahrene Neurologen können allein durch eine gründliche Befragung des Betroffenen und einer ausführlichen körperlichen (so genannte klinisch- neurologische) Untersuchung diagnostizieren, ob eine Migräne vorliegt. Bei typischer Beschwerdesymptomatik und eindeutigem körperlichen Untersuchungsbefund sind weitere Untersuchungen nur in Ausnahmefällen nötig.

Viele Grüße rulamann

KOPFSCHMERZEN!!! RATLOS HILFLOS & VERZWEIFELT

Hallo zusammen, es kann sein, dass die frage etwas länger wird also tut mir leid... also ich leide schon seit anfang des jahres immer wieder unter kopfschmerzen. am anfang war es so einmal pro wochen ungefähr und dann wurde es aber immer öfter und ich fing an mich zu übergeben. ich bin dann immer wieder zum arzt gegangen und er hat mir blut abgenommen (war aber unauffällig) und hat dann gesagt ich soll mich mehr bewegen und so. also hab ich angefangen tennis zu spielen was mir auch sehr viel spaß macht. aber es hat nichts geholfen und ich bin immer wieder zum arzt und er hat immer wieder gesagt ja das dauert... irgendwann konnte ich dann nichts mehr essen weil ich es immer wieder ausgebrochen habe und meine oma (sie war ärztin) hat mich dann in eine klinik eingewiesen. dort habe ich mehrere untersuchungen gehabt wie Mrt, eeg und all sowas. aber alles war ohne befund. ich war natürlich sehr erleichtert und wurde zu einer psychologin geschickt, weil sie spannungskopfschmerzen diagnostiziert haben. die psychologin hat dann gesagt ich soll entspannungstechniken erlernen. als ich wieder zu hause war habe ich mir gleich zwei cds mit solchen übungen gekauft. und habe sie von nun an mehrmals täglich angewendet. aber auch das hat nichts geholfen, und es kam schwindel dazu und sehstörungen. auch musste ich immer wieder erbrechen. irgendwann war das erbrochene dann blutig und meine mama hat mich dann nochmal ín eine andere klinik gebracht wo sie eine magenspiegelung gemacht haben, ich atte eine gastritis. aber das sei nur die folge auf das erbrechen sagte man mir außerdem stellte der hno arzt eine chronische mandelentzündung fest und sagte man soll die mandeln entfernen und meine mama hat einen termin für september bekommen. am ende stand folgende diagnose fest: migräne. also bin ich wieder heim., ich sollte mich immer noch mehr bewegen aber es hat NIX geholfen!! irgendwann wurde mir noch schwindliger, ich fiel einfach auf die knie nach vorne, hatte sprachstörungen und war manchmal gar nicht mehr ansprechbar außerdem wurden die kopfschmerzen im liegen wahnsinnig schlimm. also sind wir in die klinik nach heidelberg gefahren. und ich wurde stationär aufgenommen. die ärzte dort meinten ein mrt wäre nochmal dringend nötig weil ich habe eine feste zahnspange und damit würde mann im mrt nichts erkennen. also bekam ich die spange raus und ein neues mrt wurde gemacht. wieder ohne befund, zum glück. sie sagten, das alles käme vom stress und sei eine einfache migräne, ich soll mich einfach mehr bewegen. Aber es hilft alles nix erst wenn ich ziemlich viel novalgin oder so genommen habe konnte ich halbwegs schlafen. das kann doch nicht die lösung seiin!!! ich bin verzweifelt!! jetzt ist der text doch ziemlich lang geworden sorry leute würde mich über antworten aber echt freuen...

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Kopfschmerzen, seit kopfaufschlag

Hallo.

Ich weiß, eigentlich sollte das der Arzt klären, aber da WE ist und es vilt jemanden gibt, der Erfahrungen damit hat/gemacht hat, wollte ich so einmal fragen, bevor ich mich Montag zum Arzt quäle.

Ich hatte am Sonntag einen Liga Kampftag, bei dem ich mit meinem Hinterkopf mal wieder hart auf die Matte geknallt bin. Hab danach auch paar Sterne länger gesehen und starke Kopfschmerzen. Da ich zu den Zeitpunkt jedoch auch nicht fit war und auch meine Tage hatte, hab ich gedacht, vilt werden die dadurch verstärkt. An eine Gehirnerschütterung oder so habe ich nicht gedacht, da ich die Anzeichen von doppelt gesehen, Schwindel, Übelkeit, Verwirrtheit (bin ich so schon, seitdem nur bisl mehr) und co nicht hatte, wie schon einmal. Mein Kreislauf war zwar etwas im Keller, aber das ist er regelmäßig. Nun, 6 Tage später, hab ich immer noch starke Kopfschmerzen. Hab am Freitag wieder Training gemacht, wodurch die verstärkt wieder kamen. (KS sind aber auch fast nur im Tonto Bereich, also Stirn Bereich und zieht sich je nachdem, wie stark sie sind, nach hinten) Mein Trainer meint, es läge an dem Wetter, das mit rein spielt. Ein Freund aus dem Verein meinte, es könnte irgendwas mit den Nackenwirbeln/-Nerven sein (WTF?!?Oo)

Jetzt bin ich etwas unschlüssig, ob ich wirklich zum Arzt soll, oder einfach ab warten soll. Ich bin nicht so der Arzt Gänger... bei Kopfschmerzen wird ja auch oft einfach gesagt, ist eine Migräne oder so und Schmerzmittel wirken, bis auf Morphium bei mir nicht... (raus gefunden, nach Op´s) Kp, warum.

Hat wer Erfahrung mit so etwas und hat eine Ahnung, ob ein Arztbesuch wirklich notwendig ist?

So. Wer das alles durch gelesen hat, erst einmal danke. Und dann bitte ich, nur ernst gemeinte Antworten zu geben und nicht nur, geh zum Arzt, anstatt hier zu fragen. Ich hab eine dezente Abneigung Arztbesuchen gegenüber. :o :D

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