Täglich joggen - genug Sport für Rückenschmerzen und Verspannungen?

7 Antworten

Ob es ausreicht, kann ich mit einem glasklaren Jein beantworten.

Es gibt einfach zu viele sehr unterschiedliche Parameter, um dies klar mit ja oder nein zu beantworten. Das Alter, die derzeitige Fitness, die allgemeine Gesundheit, die Gesundheit des Skelettes im Besonderen, Deine Arbeitsbelastung, der körperliche Typus ( Astheniker/Leptosom, Athlet, Pykniker und deren Mischformen ) und einiges Mehr, sind zu beachten.

Wie Du siehst, kann das ein Arzt oder Physiotherapeut dann beurteilen, wenn er Dich persönlich kennt.

Das angesprochene Dehnen ist ein Kapitel für sich. Die meisten Menschen, die sich sportl. betätigen, meinen es gut, aber machen es schlecht. Oft wippen sie nur 2-3 mal in die Dehnung, schwupps ist schon der nächste Muskel an der Reihe ( man hat ja schließlich keine Zeit - kommt mir bei meinen Beobachtungen immer so vor ). Richtiges und physiologisch wirklich wertvolles, hilfreiches Dehnen ist dagegen eine langwierige Angelegenheit.

Zum Vorbeugen sind oft andere Übungen gymnastischer Art möglich, als zur Beseitigung von Rückenschmerzen, zwei völlig unterschiedl. Paar Schuhe. Wer Rückenschmerzen verspürt hat meist schon einen mehr oder minderen Schaden, daher ist dann die Krankengymnastik sinnvoller, die geht aber weitenteils recht anders.

Das Selbe gilt für Schwimmen, für viele gut, für manch Eine/n überhaupt nicht.

Verstehst Du jetzt weshalb die Frage nur mit jein zu beantorten ist.?

Grundsätzlich kann ich nur sagen, dass Joggen, Walking, aber auch Radfahren oder Schwimmen besser ist, als Power-Couching während dem aktuellen Sportstudio mit Bier, Chips und Zigaretten. [ Zum Couching hier ein amüsanter Beitrag: http://das-lauferei.de/couching-das-neue-ding-mit-ing/ ]

Zuhaus ( fast ) kostenlos kannst Du ein Krafttraining mit Therabändern durchführen, aber die musst Du halt auch erstmal kaufen. Je nach Momentanzustand der Fitness ist das ein durchaus wirkungsvoller Beitrag zur Gesunderhaltung, aber auch Reha-Maßnahmen ( dabei Standard ) sind damit gut möglich. Es gibt eine Menge an sinnvollen Übungen die Dich gut fordern, kommt auch drauf an, welche Stärke Du bei den Thera-Bändern wählst. Auch der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, um neue Übungen für Dich selbst zu kreieren. Bekannte Übungen findest Du über Youtube reichlich.

So, ich hoffe ich hab nix vergessen was wichtig wäre, lG, Winherby

Ob es reicht, liegt an deiner Beschaffenheit. Ich würde aber sagen, dass es besser wäre einen Tag Ausdauer zu trainieren und den nächsten Tag Gymnastik, Yoga, Pilates oder was dir zusagt, auch Hanteltraining kann sehr hilfreich sein, Arme, Schultern und Rücken zu stärken. Ein bis zwei Tage in der Woche solltest du deinem Körper auch Zeit und Muße zur Erholung und Entspannung geben. Das Wichtigste bei allen Sportarten ist aber immer die Haltung und in seiner Leistungsgrenze zu bleiben, sich nicht überfordern, aber auch nicht unterfordern. Man muss das richtige Maß finden und das ist bei jedem anders..

Ist eine Wassermassage im Schwimmbad effektiv?

Hilft es bei Verspannungen oder Muskelproblemen sich im Schwimmbad vor solche Wassermassagen zu stellen? Ich meine das Wasser, das in unterschiedlichen Höhen aus der Wand mit Druck gepustet wird oder eine Art Wasserfall, der mit großem Druck nach unter prasselt, wo man sich davor oder drunter stellen kann. Oder ist das nur als Spielerei gedacht?

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Erst Rückenschmerzen, dann in den Waden (Thrombose?)

Hallo, kurz und bündig möchte ich Ihnen im Folgenden den "Krankheitsverlauf" schildern:

vor 3 Wochen : Nach Probetraining im neuen Fitnessstudio ca 10 Tage lang Rückenschmerzen im Bereich der Halswirbelsäule. Trainer empfahl mir, einen Orthopäden aufzusuchen, da ich an leichter Kyphose/Skoliose leiden würde. Bis dato hatte ich nur gelegentlich nach langen Tagen mit viel sitzender Tätigkeit schmerzen. Vor dem Besuch im Fitnessstudio hatte ich ca. 8 Wochen eine sportliche Pause eingelegt (bedingt durch zwei Infekte), vorher habe ich fast täglich 30-60min Sport betrieben (Kraft-Ausdauer).

(Anmerkung: Ich gehe stark davon aus, dass Symptome bei mir auch psycho-somatisch bedingt sind, da ich dazu neige, mich in so etwas reinzusteigern, viel zu googlen etc.)

Seit wenigen Tagen habe ich keinerlei Rückenbeschwerden mehr, mache aber wieder mehr Sport, Rücken-yoga etc. Dafür bemerkte ich vor 3 Tagen nach dem Joggen ein komisches Gefühl in den Waden. In meiner Familie sind Krampfadern verbreitet und auch ich habe eine kleine, welche mir aber noch nie Probleme gemacht hat. Außerdem habe ich eine weitere, längere Ader an der linken Wadeninnenseite entdeckt, welche ab und zu etwas "dick" wird und dadurch optisch auffällt. An Händen und Füßen habe ich schon immer sehr hochliegende Adern gehabt. Gelegentlich meine ich ein Kribbeln in den Beinen zu fühlen oder auch mal ein "Schweregefühl". Seit gestern habe ich plötzlich an beiden Wadenaußenseiten eine musekaterartiges Ziehen, welches auch am zweiten Tag nicht abklingt. Präventiv habe ich in den letzten beiden Tagen eine Aspirin genommen, aus Angst vor einer Thrombose. Außerdem glaube ich, dass beide Waden gestern im unteren Bereich geschwollen waren. Seit heue Morgen hat die rechte Wade zwei leichte gelblich-grüne Flecken links neben dem Schienbein. Ich kann mich nicht entsinnen, mich dort gestoßen zu haben.

Soweit zur Symptomatik. Ich habe Montag einen Termin beim Orthopäden und darauf die Woche beim Angiologen. Allerdings bin ich sehr beunruhigt und habe Angst, dass das villeicht noch zu lang ist. Außerdem würde ich gerne wissen, ob ich vorab etwas tun kann bzw. worauf ich verzichten sollte.

Eckdaten: Weiblich, 22 Jahre, Normalgewichtig, keine Raucherin, selten Alkohol

Vielen Dank!

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Welcher Schwimmstil ist besonders zu empfehlen bei Verspannungen des Nackens?

Ich dachte mir, einmal pro Woche ins Schwimmbad zu gehen, um die Verspannungen im Nacken zu lindern. Welche Art des Schwimmens ist da die Beste? Kraul, denke ich, verspannt eher noch mehr, oder?

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Rückenschmerzen seit ca. 3 Jahren

Hallo,

ich bin 32 Jahre alt und habe seit ca. 3 Jahren Rückenschmerzen, die meistens in den Morgenstunden von 4 - 6 Uhr auftreten. Sobald ich aufstehe und mich bewege, gehen die Schmerzen schlagartig zurück. Die Schmerzen sind gerade noch ertäglich aber sie stören mich täglich in meiner Nachtruhe. Wenn ich mich gerade auf den Rücken lege oder seitlich eine Art Embryo Stellung einnehme, lindert es die Schmerzen. Manchmal treten die Schmerzen aber auch schon am Abend oder auch tagsüber auf. Das ist aber eher selten. Mein Orthopäde hat mich geröngt, sowie ein MRT der LWS sowie ein MRT der Kreuzdarmbeinfugen angeordnet um Morbus Bechterew auszuschließen. Leider ohne nennenswerten Befund. Ich war auch schon bei zwei Rheumatologen. Mein Blut wurde auf HLA-B27 positiv getestet. Ein Rötgenbild meiner Hände und Füße war unaufällig. Mein Ortophäde ist etwas ratlos und hat, nach Rücksprache mit dem Rheumatologen, ein Skelettzintigramm angeordnet. Ich ahne aber schon, dass dabei auch wieder nichts gefunden wird. Außerdem wird einem dabei doch eine radioaktive Flüssigkeit gespritzt. Gesund kann das auch nicht sein, oder? Ich habe ein wenig das Gefühl immer wieder abgeschoben zu werden und das nicht andere mögliche Ursachen untersucht werden.

Hier nochmal meine Symptome (Ich führe mal alles auf, was mir einfällt) - LWS Schmerzen überwiegend in den Morgenstunden - Öfters Nackenverspannungen - Hals ist ganz leicht schief nach rechts geneigt - Zwischendurch Probleme mit Seitenstechen im unteren Rippenbereich rechts schon bei kleinen Ansprengungen wie Treppensteigen. Ist aber gerade wieder weg. - Schmerzen im Steißbein bei langem Sitzen im Bürostuhl bzw. beim Radfahren - Achillessehnenprobleme rechts (hängt aber wohl mit Joggen zusammen ca. 30-50 km/Woche) Ist auch gerade wieder weg, da ich eine Pause mache. - Leichter Bluthochdruck ca. 135/90 - Häufig Blähungen (Darmspiegelung gemacht, war in Ordnung) - Öfter mal piepen im linken Ohr, verschwindet aber schnell - Zwischendurch mal Schmerzen in Oberschenkelhüftgelenken, hängt aber wohl eher auch mit dem Joggen zusammen, da diese manchmal danach auftreten. - Ganz leichter Druck unterm Kehlkopf. Habe das Gefühl im Aufstoßen zu können. - Habe häufig trockene Haut - Nach sportlicher Aktivität und darauf folgener Entspannung auf dem Sofa sehr häufig Schwindel

Mehr fällt mir nicht ein. Ich bin 32 Jahre und Bürokaufmann aber gerade seit einem Jahr in Elternzeit zu Hause. Vielleicht hat jemand eine Idee? Evtll. ist es gar nichts rheumatisches.

Viele Grüße

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Habe Skoliose und der Arzt meinte ich solle Sport machen, wie schwimmen oder Gymnastik. Aber das ist gar nichts für mich, würde es auch was bringen joggen zu gehen und dazu dann Dehnübungen?

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