Suizidgedanken - Was tun?

Support

Liebe/r Lena95,

es hört sich besorgniserregend an, wie Du Deine Lage beschreibst. Deine Situation hat allerdings Ausmaße, in der die Community Dir wahrscheinlich nur bedingt helfen kann. Sprich bitte mit einem Menschen, dem du vertraust, darüber. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Ich wünsche Dir alles Gute!

Herzliche Grüsse

Emily vom gesundheitsfrage.net-Support

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Sie sind ja von der ganz cleveren Sorte. Alles was Ihnen hier im Rahmen von gesundheitsfrage.net geraten werden kann haben Sie bereits getan und dann stellen Sie Ihre Frage. Das heißt, dass jeder mit seiner Antwort, der Sie ernst nimmt, hier scheitern wird.

Ich spekuliere jetzt mal: Die Helfer, die Ihnen aufrichtigen Rat geben würden, machen Sie ziemlich verzweifelt. Sie fragen sie und machen gleichzeitig klar: "Mir kann eh keiner helfen und Du schon gar nicht". Das kann einen aufrichtigen Helfer ziemlich verzweifelt machen. Wenn ich mal von einer therapeutischen Gegenübertragung ausgehe, müssen Sie ja ziemlich verzweifelt sein. Gedanklich sind Sie ziemlich clever. Da kann Ihnen wahrscheinlich niemand so schnell das Wasser reichen. Wie sieht es gefühlsmäßig aus? Es weint in Ihnen, es schreit in Ihnen - und wer hört Ihnen (nicht) zu? Gefühlsmäßig sind Sie wahrscheinlich sehr, sehr allein. Wem konnten Sie sich je öffnen? Mit wem können Sie über Gefühle reden? Wer hat sich je dafür interessiert? Alles unter Kontrolle, dass diese Verzweiflung ja nicht an die Oberfläche kommt? Alles in Ihrem Umfeld unter Kontrolle? Ihre Gefühle unter Kontrolle? Sind Sie jetzt reif für eine Therapie oder erst später? Wenn das alles nicht zutrifft - nichts für ungut.

Auch wenn Sie sagen werden: Habe ich schon gemacht - oder bringt ja sowieso nichts. Auch wenn es nichts bringen sollte.... aus rein rechtlichen Gründen schreibe ich noch mein Sätzen: Rufen Sie die kostenlose Telefonseelsorge an!!! Es ist das einzige, was ich von hier aus für Sie tun kann.

Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr. 0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 Die Deutsche Telekom ist Partner der TelefonSeelsorge. Ihr Anruf ist kostenfrei.

Krankenpflege oder Kinderkrankenpflegeausbildung ?

Halli Hallo! :-)

Ich brauche dringend euren Rat, und zwar geht es darum, dass ich im Oktober letzen Jahres mit der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin begonnen habe. Schon damals hatte ich mich allerdings um die Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin beworben - wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen aber bekam die Ausbildung zur 'normalen' Krankenpflegerin angeboten, da es bei der Kinderkrankenpflege keinen Platz mehr gab. So... Ich bin nun in meinem ersten Einsatz und ich muss sagen, dass ich mich dort nicht sonderlich wohl fühle. Ich erledige all' die Aufgaben die anfallen, aber mir fehlt die Freude daran. Mag sein, dass es daran liegt, dass ich ja noch im 1. Jahr meiner Ausbildung bin..oder es liegt daran, dass mir die jetzige Station nicht so gefällt oder aber... es liegt wirklich an mir selbst. Da nun im anderen Kurs welche abgesprungen sind bekomme ich die Möglichkeit als Kinderkr. weiterzumachen!

Bin aber noch unschlüssig.

  1. Angeblich hat man in der Groß-Krankenpflege: bessere Aussichten auf eine spätere Stelle, mehr Optionen diesbezüglich einer Weiterbildung...

  2. Möchte ich im Anschluss Medizin oder Pflegemanagement studieren..daher frage ich mich..ob es einen großen Unterschied gibt welche Ausbildung nun für das Medizinstudium von Vorteil wäre.

Bin momentan wirklich am verzweifeln da ich einfach nicht mehr weiter weiß. Ich liebe Kinder...arbeite gerne mit Ihnen und mir ist klar, dass es auch schwere Zeiten geben wird. Aber ich bin psychisch sehr belastbar :-)

Nun bitte ich euch vom ganzen Herzen um eure Ratschläge !

-Was würdet ihr mir empfehlen... ? -Welche Ausbildung bietet mir später bessere/mehrere Optionen ?

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Ist ein Psychiater die richtige Wahl und was passiert dort?

Hallo zusammen,

Ich hoffe, dass Ihr mir weiterhelfen könnt. Wie ich das formulieren soll, weiss ich nicht so ganz....aber versuche es gern einmal.

Vor gut 4 Jahren ging bei mir der Anfang vom Ende los... Ich habe im Ausland gelebt und kaum hatte ich dort ein zu Hause gefunden und mein Leben gesichert, ging es los... Flashbacks, Panikattacken, Ängste... Erinnerungen an schlimme Dinge aus der Vergangenheit kamen zurück und das reisst mir seit dem die Beine immer wieder weg.

Nach über einem Jahr habe ich Hilfe gesucht und auch gefunden. Eine Psychologin vor Ort hat mir viel erklärt und war da... es war schlimm und doch schaffte ich erste Schritte um mich zu stabilisieren und durchzuhalten.....bis sie mich näher kennenlernen wollte und privat Interesse bekundete.... Da bin ich nie wieder hin und habe es allein versucht.

Vor 1,5 Jahren ging es zurück nach Deutschland... vll. als Flucht.. auf jeden Fall auf der Suche nach einer Konstanten im Leben...

Ich wollte mich wieder einleben, habe einen tollen Job gefunden und arbeite voll, muss aber einfach einsehen, dass ich überfordert bin und es allein nicht schaffe. Flashbacks sind zurück und ich kann kaum mehr schlafen, schaffe den Tag kaum und naja...bin ziemlich am Ende. Dabei dachte ich immer, dass ich eine Kämpferin bin und es schaffe...

Die Kraft habe ich nicht mehr und mich nun auch hier umgesehen... Ich weiss, dass ich zum Psychologen gehen sollte und das habe ich probiert.... Die Wartezeiten liegen bei fast einem Jahr. Wie soll es so lange klappen?
Ich muss dazu gestehen, dass ich bei den Anrufen zu feige war um zu sagen, worum es genau geht....und möchte auch Niemandem einen Platz wegnehmen, der ebenso Hilfe sucht..

Ein Psychologe meinte aber zu mir, dass ich in jedem Fall eine ärztliche Bescheinigung brauche um Anspruch auf eine Therapie zu bekommen, die über die probatorischen Sitzungen hinaus geht und mittels Dringlichkeitsbescheinigung auch mit kürzeren Wartezeiten etwas machbar wäre (zumal es nur nach der Arbeit geht und ich lasse mich auf keinen Fall krank schreiben)

Das Problem.... Ich habe extreme Angst vor Ärzten und bislang nie abklären lassen, was wirklich los ist.... (Meine damalige Psychologin vermutete in Richtung Posttraumatische Belastungsstörung...nur glaube ich ihr kein Wort mehr von dem, was sie sagte...)

In einem ganz mutigen Moment schrieb ich dann eine psychiatrische Praxis an, die Termine auch per email vergibt. Anrufen ist ein Ding der Unmöglichkeit... Und nun habe ich am 7ten Feb einen Termin ... und versinke in Panik....jetzt schon...

Weiss Jemand von Euch, was passieren wird? Wie läuft so ein Termin ab? Bin ich da überhaupt richtig und reichen die "Symptome" um die Bescheinigung für den Psychologen zu bekommen???

Ich möchte doch nur nicht mehr so allein mit all dem da stehen und weiter kommen...wieder leben.... und weiss einfach nicht, wie ich das sonst anstellen kann..... Bin für jede Antwort dankbar!!!
Lieben Dank und LG Pandy

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ich möchte endlich normal sein!!!

Hallo community ich habe gestern mit einem freund telefoniert der studiert psychologie ich habe ihm von meinen problemen erzählt mit meinem körper und meiner extremen hilflosigkeit mir selbst gegenüber dass ich mich selbst nicht mehr unter kontrolle habe er kennt mich ja schon ein bisschen und er sagte dass ich an einer persönlichkeitsstörung leide mit deutlichen emotional instabilen (borderline)tendenzen. Dasselbe hat meine neue therapeutin auch schon einmal erwähnt, aber ich habe es nicht wirklich ernst genommen, was warscheinlich wieder mit einer gewissen hilflosigkeit zusammenhängt. Also habe ich mich im internet informiert was das eigentlich bedeutet und das war so ein schock für mich dass ich eigentlich gar nicht mehr leben möchte! Angeblich nicht heilbar, man kann nur die symptome bekämpfen und alles andere erfordert intensive therapie um mit den eigenen gefühlen umzugehen lernen und auch durchzuhalten und etwas bis zum ende durchzuziehen was mir bis jetzt noch nie gelungen ist. Egal was ich mir vornehme, ich erreiche einfach nie mein ziel. Ich weiss nicht ob ich die kraft dazu habe, endlich einigermassen "normal" zu werden. Macht ein leben mit dieser krankheit überhaupt einen sinn wenn man es nicht schafft etwas zu ende zu bringen??

Kann ja sein dass ich die therapie selbst nicht durchhalte weil ich immer wieder von etwas anderem abgelenkt oder angezogen werde so wie es schon so oft passiert ist.

Und meine ständigen panikattacken bringen mich stets an den rand der erschöpfung. Ich halte das alles nicht mehr aus!!! Bitte nur ernste und keine nutzlosen kommentare @autsch.

Danke

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