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1 Antwort

Da kann ich Dir wenig Hoffnung machen... die Haftpflichtversicherung Deines Kumpels wird Dich vermutlich wegen Nicht-Haftung gnadenlos abschmettern und Du kannst Deinen Verdienstausfall nur noch unter "dumm gelaufen" ablegen.

Aber schau selbst:

2.2 Wettkampf-Sport

Bei den kampforientierten Sportarten, bei denen es im Wesentlichen darum geht, den Gegner zu schlagen bzw. dessen Widerstand zu überwinden, sind Verletzungen zwar nicht gewollt, gleichwohl aber häufig die Folge.

Dies gilt besonders für Sportarten, bei denen körperliche Kontakte angestrebt werden (z.B. Boxen, Ringen, Judo, Fechten usw.).

Dasselbe gilt auch für Sportarten, bei denen körperliche Kontakte zwar nicht angestrebt werden, jedoch praktisch unausweichlich sind (wie z.B. beim Fußball, Handball, Basketball, Squash, Hockey usw.).

Oder es handelt sich um Sportarten, bei denen normalerweise kein körperlicher Kontakt stattfindet, Unfälle jedoch durch hin- und hergeschlagene Bälle (z.B. Volleyball, Faustball, Tennis, Federball usw.) entstehen können.

Bei all diesen kampforientierten Sportarten setzen sich die Beteiligten mehr oder weniger bewusst einem gewissen Verletzungsrisiko aus, vor allem wenn es sich noch um untrainierte Freizeitsportler handelt. Deshalb haftet ein Sportler, der beispielsweise beim Fußballspiel einen anderen verletzt hat, erst dann, wenn er eine grobe (grob fahrlässige) und vor allem vorsätzliche Regelwidrigkeit begangen hat.

Dies und weitere Informationen hier:

http://www.rechtstipps.de/steuererklaerung-finanzamt/themen/wie-urteilen-die-gerichte-bei-sportunfaellen

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