Stimmt es, dass Schlafmangel zu Adipositas führen kann?

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3 Antworten

Ja, es gibt Hinweise dafür, dass dem so ist. Verschiedene epidemiologische Studien haben gezeigt, dass ein Schlafmangel (bei Erwachsenen in der Regel weniger als 6 Stunden in der Nacht) nicht nur die Aufmerk­samkeit herabsetzt und kognitive Fähigkeiten beeinträchtigt. Schlafmangel begünstigt auch Adipositas und Typ 2-Diabetes, er wurde in einigen Studien sogar mit einer erhöh­ten Sterblichkeit in Verbindung gebracht. Welche physiologischen und endokrinen Störungen hierfür verantwortlich sind, wird derzeit aber erst in Ansätzen verstanden. Siehe: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53547/Wie-Schlafmangel-der-Gesundheit-schadet

Ich könnte mir auch vorstellen, dass man durch Schlafmangel depressiv werden kann und das dann wiederum dazu führen kann, dass man zunimmt und dick wird. Aber das gilt sicher nicht für jeden. Wenn du schon an wenig Schlaf gewohnt bist, würde ich mir da nicht so viele Sorgen machen. Es braucht nicht jeder viel Schlaf.

Hallo Maggyxx,

ja, das stimmt. Allerdings muss man dazu schon Übergewicht haben, sich ungesund ernähren und keinen Sport treiben. Sowohl dein Schlafproblem, als auch die Angst vor Adipositas könntest du beseitigen, indem du regelmäßig Ausdauersport betreibst. Ich habe wegen Schlafproblemen damit angefangen und schlafe seither hervorragend. Allerdings gehe ich mit Herzfrequenzmesser joggen und achte darauf mich nicht zu überanstrengen.

Viel Erfolg!

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