Stimmt es, dass ich mit wenig Körpergewicht keine starken Medikamente nehmen darf?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo! Also dass man mit wenig Körpergewicht keine starken Schmerzmittel nehmen darf, stimmt definitiv nicht. Das kann ich so aus eigener Erfahrung feststellen.

Ich war immer schon recht schlank und eher an der unteren Grenze des Normalgewichts. Dennoch habe ich aufgrund einer schweren HWS-Verletzung in den letzten Jahren immer ein Opioid nehmen müssen. Ich habe da zwar die geringstmögliche Dosis bekommen, aber die war auch ausreichend für mich. In den letzten zwei Jahren habe ich wegen einer Magenerkrankung recht viel abgenommen, aber dass ich deswegen das Schmerzmittel nicht mehr nehmen dürfte, davon hat nie jemand gesprochen.

Im Januar hatte ich dann eine schwere OP (Bauchfellentzündung mit Not-OP) und danach brauchte ich noch stärkere Schmerzmittel, nämlich solche die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Zu diesem Zeitpunkt wog ich ca. 48 kg bei 1,70 m. Nach der OP habe ich dann bis auf ca. 43/44 kg abgenommen, war also massivst im Untergewicht und habe trotzdem diese Opiate bekommen und bekomme sie auch weiterhin. Ich habe zwar inzwischen endlich 9 kg zugenommen, aber ich konnte die Tabletten die ganze Zeit nehmen. Und da war mein BMI deutlich schlechter als deiner ist.

Ich habe allerdings das Glück, dass meine Nieren und meine Leber sehr gut die Medikamente verarbeiten können. Die Blutwerte werden regelmäßig kontrolliert, aber die sind immer sehr gut.

Wenn du so starke Schmerzen hast, dass du entsprechend starke Schmerzmittel brauchen würdest, die aber nur wegen deines Gewichtes nicht bekommst, dann solltest du dir evtl. einen anderen Arzt suchen. Am besten suchst du dir dann gleich einen Schmerztherapeuten, dann bist du gleich an der richtigen Adresse! Denn Schmerztherapeuten arbeiten auch nicht nur mit Schmerzmitteln, sondern auch mit ergänzenden Verfahren, wie z.B. Physiotherapie, Massagen, Wärmebehandlungen, ggf. Akupunktur, Entspannungsverfahren oder bei Bedarf auch Psychotherapie. Denn es ist ungeheuer wichtig, dass Schmerzen adäquat behandelt werden, damit sich kein Schmerzgedächtnis bildet und die Schmerzen sich nicht chronifizieren. Und dazu gehört halt ggf. auch, dass man über einen gewissen Zeitraum starke Schmerzmittel nimmt.

Grundsätzlich solltest du auch anstreben, dass die Ursache für deine Schmerzen gefunden und behandelt wird (falls das noch nicht geschehen ist - da du nichts von der Ursache schreibst), damit du dann auch die Schmerzen wieder los wirst.

Alles Gute und gute Besserung!

Die Medikamenteneinnahme hat allerdings was mit der koerperlichen Verfassung eines Patienten zu tun. Da wird schon unterschieden; Kleinkinder, Jugendliche und Erwachsene. Ebenso spielt das Koerpergewicht eine Rolle, wie schon ganz richtig, Serienchiller, es erwaehnt hat. Ich glaube nicht, dass sich z.B. ein Sumoringer oder Schwergewichtskraftsportler mit einer Kopfschmerztablette zufriedengeben wuerde.

Grundsätzlich muss man viele Medikamente bei unterschiedlichem Körpergewicht umrechnen. Bei einem 120kg-Mann verteilt sich die Tablette nunmal auf doppelt so viel Masse wie bei dir, also braucht er auch doppelt so viel (bzw. du halb so viel).

Ansonsten kann man aber in der Regel die selben Medikamente geben - ggf. eben mit reduzierter Dosis bei niedrigem Körpergewicht.

Welche Ursache haben denn deine Schmerzen? Wenn du chronische Schmerzen hast (ohne eindeutige körperliche Ursache), ist das mit den Schmerzmitteln tatsächlich nicht so einfach. Die helfen oft nur kurze Zeit und dann brauchst du immer stärkere, bis es irgendwann keine stärkeren mehr gibt. In so einem Fall ist es wichtig, dass du dich an einen Schmerztherapeuten wendest, der sich genau mit den verschiedenen Medikamenten, aber auch mit anderen Behandlungsformen (z.B. Physiotherapie oder Psychotherapie) auskennt. Ein Allgemeinmediziner hat für solche Fälle in der Regel keine Zeit und kein Budget.

Muss man säurehemmende Medikamente ein Leben lang einnehmen?

Meine Mutter hat jetzt zu ihren vielen Medikamenten hinzu auch noch ein säurehemmendes Medikament einnehmen, ohne dass die Ärztin wirklich etwas dazu gesagt hat. Muss man dieses Medikament jetzt das ganze Leben lang einnehmen?

...zur Frage

Was sagt der Rheuma-Faktor im Blut genau aus?

Hallo Leute!

Ich habe da mal eine Frage, die eigentlich ein Rheumatologe sicher besser beantworten kann, aber nach dem ich meinen ersten Termin verschieben musste, habe ich die Untersuchung beim Rheumatologen erst in 3 Monaten.

Es geht darum, dass bei mir ein "leicht" erhöhter Rheumafaktor im Blut festgestellt wurde. Mein Orthopäde ist der Meinung, dass ich das auf alle Fälle untersuchen lassen muss. Hingegen mein "ehemaliger" Allgemeinmediziner meinte, dass das vollkommen normal wäre.

Daher bin ich natürlich schon etwas verwirrt. Dabei geht es mir auch weniger darum ob ich nun an einer rheumatischen Erkrankung leide oder nicht. Mir geht es hauptsächlich darum zu wissen, was eigentlich so die Gründe "noch" für einen erhöhten Rheuma-Faktor sein könnten?

Bei mir kam beim ersten Bluttest: 13 von max. 10 und beim zweiten mal war es etwas höher mit 15/10.

Kann es sein, dass irgendwelche andere Sachen den Rheumafaktor beeinflussen, ohne dass man eine rheumatische Erkrankung haben muss? Ahja, mir geht es wirklich nicht darum irgendwas selbst zu diagnostizieren, es interessiert mich aber seither schon sehr. :)

Danke im Voraus für die Antworten!

...zur Frage

An Körpermasse zulegen

Hallo, ich bin 15 Jahre alt (Männlich), meine Körpergröße beträgt ca. 183cm und wiege ohne Klamotten +-60kg. Ich bin jetzt nicht wirklich sportlich, ernähre mich jedoch gesund und mache alle zwei Tage mein Training. Eigentlich mag ich mein Körper. Ich weiß nur nicht was in meinem Alter "normal" ist. Mein Brustumfang beträgt z.B 87 und mein Bauchumfang 73cm. Ich schaffe ca. 20 "saubere" Liegestützen und 40 Situps am Stück. Klimmzüge schaffe ich nur 5. Ist das inordung? Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich am "Masse" zulegen kann?

Ich hätte vor mir eine Glimmzugstange für die Wand zu kaufen, damit ich dort trainieren kann. Oder doch lieber Fitness Studio?

Ich will jetzt keinen BodyBuilder Körper haben, sondern nur einen, den die Frauen gut finden :D

Schönen Abend Max

...zur Frage

Axiale Spondyloarthritis. Welche Medikamente sind empfehlenswert?

Hallo Community. Bisher habe ich mich mit meinen Fragen an die gutefrage.net Community gewendet und wurde dort nicht wirklich mit meinen Problemen ernst genommen. Daher hoffe ich, dass es diesmal klappt und ich mich nach der Fragestellung nicht komplett schlecht fühle und nicht weiss, wie es weitergehen soll. Mich macht dieses Thema ziemlich fertig..

Infos über mich: Ich bin 22/w und arbeite im Einzelhandel. Seit etwa 4 Monaten weiss ich ungefähr, wieso mich dieser kleine Schmerz im unteren Rücken geplagt hat. Inzwischen ist dieser „kleine Schmerz“ (seit 2 Wochen) unerträglich geworden und somit hat mir mein Arzt wohl kurzzeitig Tramadol (erhielt ich vor 5 Tagen) verschrieben.

Seit der Diagnose habe ich 4 Monate lang Naproxen 500mg mit 20mg Magenschutz genommen und es wurde alles viel viel besser und ich dachte mir, wenn es doch nicht mehr weh tut, kann ich die Tabletten absetzen. Kaum eine Woche verging und die Schmerzen kamen zurück, und zwar doppelt so stark. Nun bin ich hier, ratlos und nicht schmerzfrei. Das Opiat hilft, aber die Wirkdauer ist nicht so lang und somit weiss ich, dass Naproxen nicht zu 100% wirkt, wie zu Beginn..

Morgen sollte ich mich telefonisch in der Praxis melden, um Bescheid zu geben, wie das Wochenende verlief mit den Tabletten. Ich wollte deswegen fragen, ob jemand hier Erfahrung damit hat und ob es auch andere, stärkere Tabletten gibt, die ich Morgen meinem Arzt vorschlagen könnte..? Er will mir eine Infiltration mit Kortison andrehen, aber ich will das nicht. Ich bin strikt dagegen. Also, wenn jemand weiterhelfen kann, dann wäre ich sehr sehr dankbar!!

Liebe Grüsse, SV.

...zur Frage

starke Nebenwirkungen bei diesem Medikament

Hallo, meine Frage drteht sich um Schmerzmittel, da ich seit einem Jahr welche nehme. Vor einem Jahr musste ich wegen Schmerzen in der Hüfte auf Tramadol umsteigen, wurde operiert und gleich danach fing es mit der zweiten an(auch operiert) Das Tramadol nahm ich bis vor einer Woche noch, musste es aber duech das stärkere Targin ersetzen lassen, da die Schmerzstillung nicht mehr vorhanden war. Mit dem Medikament komme ich recht gut zurecht, was die Schmerzlinderung betrifft, nahm ich vom Tramadol am Tag bis 800mg sind's vom Targin nur noch 20mg(2 Pillen). Vorgestern ist mir dann aber ein Fehler bei der Einnahme passiert. Ich nehme jeden Tag kurz nach dem Aufstehen meine erste, die den ganzen Tag wirkt(12 Stunden), dann leg ich mich für kurz aufs Sofa, bis die Wirkung eingetreten ist, Normalerweise. Vorhestern nahm ich die Tablette auch kurz nach dem aufstehen, bin dann aber wieder eingeschlafen und erst um 12 wieder aufgewacht und nahm ohne noch zu wissen das ich schon meine erste genommen hatte, noch eine weil ich dachte e wäre für heut meine erste. Es waren also erst 4 St. vergangen und das war gar nicht gut, hatte mit Schweindelanfällen aber vor allen mit Herzrasen über 2 Stunden zu tun. Meine Verfassung war fast schon ziemlich ernst, ging wie gesagt erst nach 2 Stunden wieder weg. Aus dem Grund frag ich mich jetzt, da ich nun weis wie stark eine doppelte Dosis davon ist, wie um alles in der Welt kann jemand ernsthaft eine 20mg Pille Oxycdon/ Targin vertragen ohne dabei abzukratzen oder eine 40er(!), weil ich jetz wirklich Angst davor hab selber mal in die Situation zu kommen wo man diese Dosis braucht. Mein "Fehlgriff" lag ja noch Stunden auseinander, 20mg auf ein Schlag würde ich glaub ich nicht überleben oder wirken die stärkeren doch irgendwie anders? keine Ahnung, bin geschockt...

...zur Frage

Sind reimportierte Medikamente schlechter?

im Internet kann man erheblich an Kosten für Medikamente sparen wenn man Reimporte nimmt.Sind das dann wirklich die gleichen oder muß ich Bedenken haben daß sie nicht so gut wirken?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?