Steißbeinfisteln

4 Antworten

Eine Steißbeinfistel sollte schon operiert werden, sonst können immer wieder Bakterien reinkommen und sich Entzündungen bilden. Ich habe selbst eine und werde sie mir irgendwann mal machen lassen (jaa.. ich glaube, keiner hat so wirklich Lust auf eine Op.. ) habe mich auch schon lange informiert und für mich entschieden, das Teil weglasern zu lassen. da gibt es eine klinik in nürnberg, die das macht und das klingt weniger aufwändig und vor allem sicherer als da iwie komplett was rausschneiden zu lassen. wenns dich interessiert, sollte sich bei google was dazu finden lassen. ich weiß den namen der klinik leider gerade nicht mehr^^

nur noch ein kleiner Nachtrag:

Eine Steißbeinfistel ist übrigens eine Indikation einer Not-OP. Nur mal so am Rande. Wenn es sich um akute Beschwerden handelt, wird das - bei Vorstellung in einem Krankenhaus - noch nach Möglichkeit am gleichen Tag gemacht.

Ansonsten innerhalb weniger Tage.

Eine Operation ist bei einer Steißbeinfistel generell notwendig. Dabei gibt es keine andere Alternative. Denn diese Fistelgänge müssen zwingend raus, da sonst die darin befindlichen Bakterien im schlimmsten Fall auch auf den Steißbeinknochen übersiedeln können.

Zwar wird immer wieder von irgendwelchen Techniken mit Verschluss bzw. Naht erzählt, jedoch ist von diesen Methoden abzuraten, da die Rezidivrate unheimlich hoch ist. Einzig gute und auch effektive Methode ist einfach das großzügige herausschneiden des betroffenen Gewebes und eben die damit verbundene sekundäre Wundheilung (also offen lassen).

Hallo, ein Bekannter von uns hatte sie auch und sich operieren lassen. Klar, war es am Anfang schlimm, aber seit dem hat er Ruhe. Mit einem Ringkissen ging es auch mit dem Sitzen, jetzt ist er aber beschwerdefrei. Mit einer offenen Wunde würde ich nicht schwimmen gehen, an dieser Stelle kann man es ja nicht wasserdicht abkleben und es ist auch sehr eklig für andere und auch nicht ungefährlich, wenn Dein Eiter im Wasserbecken rumschwimmt. Kleine Kinder schlucken das Wasser......

Steißbeinfistel OP: Naht aufgegangen - was nun?

Ich wurde vor 3 Wochen am Steißbein, aufgrund einer Fistel (sinus pilonidalis), operiert. Das Problem konnte komplett herausgeholt werden und die Wunde wurde zugenäht. Vor 8 Tagen wurden die Fäden gezogen und die Heilung verlief laut den Ärzten ganz gut. Doch seit ein paar Tagen juckt es wie verrückt und ich musste feststellen, dass die Wunde oben und untenrum aufgegangen ist und nur in der Mitte zu geblieben ist. Aus der Wunde kommt tröpfchenweise Blut und es kam auch minimal etwas weißes, dickflüssigeres raus. Pflaster trage ich zurzeit keine, da man mir sagte, dass ich keine bräuchte.

Ich werde zwar die Tage aufjedenfall zum Arzt gehen, jedoch wäre es super hilfreich wenn mir jemand seine Erfahrungen mitteilen könnte, oder aber einfach jemand mit Wissen mir sagen kann ob das normal ist ? Heilt die Wunde so noch zu?? Im Internet hab ich viel gelesen darüber, dass man nocheinmal operiert werden muss etc.. stimmt das??

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Analfistel OP steht an. Hat jemand positive! Erfahrungen​?

Hallo zusammen,

Ich bin neu hier und erhoffe mir positive und mutmachende Antworten auf meine Fragen.

Es fing an im September 2016. Ich litt (wie so oft) unter Verstopfung, kurz darauf bildete sich ein Knubbel am Afterrand, der immer größer wurde. Zusätzlich hatten sich Hämorrhoiden gebildet.

Ich schleppte mich damit eine Woche rum, der Knubbel wurde immer größer, der Schmerz immer doller. Ich fühlte mich schlecht, bekam Fieber. Also ab zum Arzt (Gynäkologe), der stellte einen Abszess fest, verordnete Sitzbäder. Sollte es am Tag darauf nicht besser sein -> OP.

Ich verbrachte also den Tag in der Wanne. Am nächsten Morgen kurz vor dem Arztbesuch, ging der Abszess auf.

Der Arzt sagte, das war das Beste, was passieren konnte, so umgehen wir eine OP.

Es eiterte aber noch Wochen später, also wieder hin zum Arzt, alles kein Problem, das ganze würde durch die Hämos kommen, da sie ständig an der Haut reiben und sich dadurch der Eiter bildet (?).

Da es aber einfach nicht besser wurde, zwar gab es Tage, da hatte ich gar keine Probleme, aber die schlechten Tage überwogen, ging ich vor gut einem Monat zum Spezialisten (Koloproktologe). Der stellte nach einer sehr schmerzhaften Untersuchung mithilfe einer Sonde eine Fistel fest, die durch den Schließmuskel geht.

Er erklärte mir, das auf jeden Fall operiert werden muss.

So, jetzt ist es noch genau eine Woche bis zur OP. Ich habe absolute Horrorgeschichten im Internet gelesen, wie schmerzhaft so eine OP ist etc.

Ich bin vollkommen am Ende, habe wahnsinnige Angst vor dem was kommt. Ich mache mir große Gedanken um die Schmerzen danach, vor allem der Stuhlgang.... Ich habe zwei Kinder, 1 und 6 Jahre alt, die mich zu allem Übel nicht im KH besuchen können, da das KH knapp 400 km von unserem Wohnort entfernt liegt. Das macht mich so fertig, nicht nur die Angst vor der OP, sondern auch noch die Trennung von meinen Kindern.

Ich brauche dringend positive Erfahrungsberichte, damit ich einigermaßen​ klar komme mit dem, was mich erwartet....

Ist es wirklich so schmerzhaft, wie man sooft liest?

Wie lange dauert die Wundheilung bzw ab wann kann man wieder "am normalen Leben" teilnehmen?

Und dann würde ich gerne wissen, ob es normal sein kann, dass die Fistel jetzt täglich eitert und wässert und sich daraus sogar leichte Analekzeme bilden?

Ich wäre so dankbar über mutmachende Erfahrungen...

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