Steißbeifistel Rezidiv ? Bitte um dringend Hilfe !

1 Antwort

Moin Zidane,

bei einem Sinus pilonidalis (also Steißbeinfistel) ist die Rezidivrate an sich schon sehr hoch. In der Regel aber wesentlich geringer, wenn bei der Behandlung die Wunde offen gelassen wird. Die Wundheilung selbst kann in der Tat einige Monate dauern. Das variiert sehr stark und kann man vorher nie genau sagen. Das es aber bei Dir nun 9 Monate gedauert hat, ist doch schon wesentlich lang.

Ob der kleine Pickel an der offenen Wunde jetzt wirklich auf ein Rezidiv hinausläuft, das kann man so nicht sagen. Die Möglichkeit besteht, aber überbewerten sollte man das natürlich auch nicht. Um das auch wirklich beurteilen zu können, muss man einen Blick drauf werfen, da man nur so gewährleisten kann auch nur annähernd etwas in die richtige Richtung zu sagen.

Die Beschreibung hilft da leider nicht viel, um eine nützliche Antwort zu geben.

Lass es vom behandelnden Arzt begutachten und dann hast Du auch Gewissheit. Alles andere bringt Dir leider nicht viel.

Viele Grüße

Wunde schlecht verheilt - was tun mit der Narbe?

Meine Tochter hatte vor ca. 2 Monaten eine Wunde die schlecht verheilte. Die entstandene Narbe ist recht dick und zieht die Haut ringsum zusammen, kann man etwas machen um die Narbe zu verkleinern? Kann sich das schlecht auf das Wachstum meiner Tochter auswirken wenn man die Narbe so lässt, bzw. wenn man operiert?

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Mein behandelnder Arzt weigert sich den Wundbereich zu rasieren. Haare liegen in der Wunde, reizen diese und lassen diese auch Bluten. Was kann ich machen?

Ich: männlich, 23 Jahre alt, ledig - niemand familiäres Vorhanden Schlechte Behandlung durch den betreuenden Chirurgen und Nichterbringung von heilungsfördernden Leistungen.

Mir wurde ende Juli 2015 eine Steißbeinfistel zusammen mit einem Begleitabszess entfernt. Ich war an diesem Tag morgens noch arbeiten, bin zum Arzt, von da aus direkt ins Krankenhaus und eine Not-OP gehabt. Die Gefahr einer Sepsis war sehr groß.

Die Operation ging schnell und wurde unter Vollnarkose durchgeführt. Nach der OP hatte ich keinerlei Schmerzen und wurde mit Schmerzmitteln gut versorgt (keine Opiate). Ich wurde zur Kontrolle eine Nacht im Krankenhaus behalten und durfte Vormittags gleich wieder zurück nach Hause.

In den ersten zwei Wochen wurde die Wundversorgung im Krankenhaus selber durchgeführt, erst täglich und dann immer alle zwei Tage. Bereits nach 4 Tagen wurde auf die Tamponaden verzichtet und ich trug nur noch eine Einlage in der Unterhose. Lediglich ein dreimal tägliches ausduschen der Wunde musste von meiner Seite aus gemacht werden, welches auch recht angenehm funktionierte.

Nach diesen 2 Wochen bin ich zu einem Chirurgen zur weiteren Wundversorgung gegangen. Bei ihm sah die ganze Sache aber anders aus. Er hat die Wunde nicht gereinigt, sondern immer nur kurz einen Blick darauf geworfen. Im Krankenhaus haben sie mir immer mittels Pinzette und Kompresse etwaige Fremdkörper o.ä. entfernt.

Jetzt bin ich eigentlich kein richtig behaarter Mensch, aber gerade an dieser Stelle wachsen bei mir übermäßig Haare. Diese Haare wachsen relativ schnell und legen sich immer wieder in die Wunde hinein und verhindern so ein zuwachsen. Weiter wird der Fluss des Wundwassers und auch des Blutes dadurch angeregt. Das Ergebnis hier von sehe ich dann immer auf den Einlagen aus der Unterhose.

Besagter Arzt hat mich bis jetzt zweimal an der Wunde rasiert, da die Reizung sehr enorm war. Immer wieder sagte er mir das ich mich dort rasieren solle. Nicht mit einem Nassrasierer, sondern mit Enthaarungscreme.

Ich habe ihn darauf hingewiesen das ich es selber nicht kann, niemanden dafür habe und ich nicht weiß was ich tun soll. Selbst darauf hat er mich letztes mal nicht rasiert, ob wohl die Wunde gereizt war und eine gewisse Blutungsneigung hat.

Also sitze ich jetzt hier weiterhin mit den Haaren am Steißbein/Po, welche die Wunde weiter reizen und den Fluss des Wunderwassers/Blut steigern, und keinerlei Chance dies zu beenden.

Ich bin sehr verzweifelt und weiß nicht wie ich weiter vorgehen soll. Mein Hausarzt macht es auch nicht laut Aussage seiner Empfangsdame, und ein Wechsel des behandelnden Arztes sei nicht ratsam.

Was kann ich machen? An wen kann ich mich wenden? Ambulanter Pflegedienst auf eigene Kosten? Oder riskante Heilung mit Haaren im Narbengewebe?

Helft mir, ich verzweifel langsam :( Ich fühle mich im Vertrauen zum Arzt hintergangen, im Stich gelassen! Eine einfache Leistung wird verweigert!

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Steißbeinfistel Rezidiv

Hallo, also ich werde es versuchen kurz zumachen. Ich wurde seit mehr als einem Jahr an einer Steißbeinfitsel operiert, geschätzt 1,5 Jahre. Mit einer anschließenden offenen Wundheilung wie üblich. Die Heilung hat extrem lange gedauert und gab auch Probleme mit Entzündungen und ständigen aufreisen .. insgesamt hat es fast 14 Monate gedauert bis es vollständig zu war. Und nun wo es endlich wieder zu ist, hab ich seit einigen Tagen wieder an der selben Schmerzen.Sprich schmerzen beim Sitzen etc. Leider hab ich heute auch das Sekret und etwas Blut an der Op Stelle gefunden was wohl ziemlich eindeutig darauf hindeutet das ein Rezidiv entstanden ist. Ich werde aufjedenfall einen Termin bei einem Chirurgen machen. Aber nun zu meiner Frage,denn ich hoffe das es wie auch immer noch im frühstadium vielleicht noch zu umgehen ist das es wieder eine Op werden musst. Denn ich habe Angst wieder mehr als ein Jahr daran zu leiden eine offene Wunde am Steißbein zu tragen.Denn auch wenn man sich daran mit der Zeit gewöhnt. Es ist doch schon ziemlich einschränkend im Alltag. Also kann man wenn sich das Rezidiv noch im frühstadium befindet noch irgenwie auf einer anderen Methode behandeln oder hilft wirklich nur eine erneute Op.Denn das es sich um ein Rezidiv handelt ist mehr als eindeutig :(

lg Zidane

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