Starkes Opiat (Targin) hilft nicht bei Schmerzen!

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Hallo! Ich habe jetzt seit Januar Erfahrung mit Targin gemacht. Ich habe es nach einer OP (Bauchfellentzündung) bekommen. Da hat es mir auch sehr gut geholfen. Ca. 5 Wochen nach der OP konnte ich auch wieder anfangen, die Dosis zu reduzieren. Da habe ich dann noch 1 Tablette (10/5 mg) genommen und Abends 1 Tablette Valoron (50 mg) und das war dann auch ausreichend. Nach einiger Zeit haben die Schmerzen dann aber wieder zugenommen und wir mussten nach und nach die Dosis wieder steigern. Ursache für die neuen Schmerzen waren massive Verwachsungen im Bauchraum, was aber leider erst nach gut 2 Monaten festgestellt wurde. Deshalb bin ich vor 3 Wochen nochmal operiert worden. In den letzten Tagen und Wochen vor der OP hatte ich aber auch trotz Targin noch starke Schmerzen bei jeder Bewegung. Da wurden dann auch noch ergänzende Medikamente nach dem WHO-Stufenschema (muskelentspannendes Medikament, leichtes Antidepressivum, was als Schmerzmittel eingesetzt wird) verordnet, damit die Targin-Dosis nicht weiter gesteigert werden musste. Jetzt nach der OP habe ich aber (unter Targin) so gut wie gar keine Schmerzen mehr, so dass wir nun beginnen werden, die Medikamente zu reduzieren. Als erstes den Muskelentspanner und in der Überwoche, werden wir langsam beginnen, das Targin abzusetzen.

Wie sieht es denn bei dir aus mit ergänzenden Therapie-Ansätzen? Stephan schrieb ja schon von Wärme, wobei man die bei akuten Entzündungen nicht anwenden sollte, dann doch eher Kälte. Und du schreibst ja auch, dass du Kälte schon nutzt.

Andere Möglichkeiten wären ggf. noch Akupunktur, Physiotherapie, Entspannungsverfahren und ggf. auch Psychotherapie zur besseren Schmerzverarbeitung. Und wie sieht es aus mit Injektionen? Vielleicht kann man da ja auch was machen, indem man schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente direkt an den schmerzenden Bereich spritzt (wurde bei mir bei einem Bandscheibenproblem gemacht)? Ja und dann gibt es, wie ich oben schon geschrieben hatte, auch ergänzende Medikamente, die man im Rahmen der Schmerztherapie nach dem WHO-Stufenschema geben kann. (s. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Schmerztherapie)

Wichtig wäre auch, dass du - wenn du es nicht schon machst - zu einem speziellen Schmerztherapeuten gehst. Der Hausarzt oder Orthopäde ist in solchen Fällen nämlich leider meist überfordert. Ein spezieller Schmerztherapeut kennt sich im Bereich chronischer Schmerzen und ihrer Behandlung am besten aus und kann die optimale Therapie "zusammenstellen". Falls du also noch nicht bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung bist, solltest du dir ggf. mal einen suchen und fragen, ob dieser vielleicht andere Optionen für dich und deine Behandlung sieht.

Alles Gute!

Auch wenn Du es nicht glaubst, bei mir hilft Lebertran (M. Bechterew). Zusätzlich nehme ich noch morgens nüchtern H2O2 (3%, 10 Tr. in Wasser), und beides ist entzündungshemmend. Seitdem habe ich kaum noch Probleme. Brauche weder MTX noch Cortison mehr.

Cortison Behandlung - in diesem Ausmaß ungesund?

Hallo! Muss nun über 16 Tage Prednisolon 20mg einnehmen (Tabletten).

4 Tage lang = 1 morgens, 1 Mittags 4 Tage lang = 1 morgens, eine halbe Abends 4 Tage lang = 1 Morgens 4 Tage lang = eine halbe am Morgen

dann nicht mehr. Ist das zu viel für diese Dauer? Also nur allgemein gefragt natürlich.. Nicht ob es zu viel für Behandlung ist. Geht nebenbei um eine Allergie.

Habe gelesen, dass Mondgesicht + Gewichtszunahme etc. pp. als Nebenwirkungen da sind. Was sagt ihr dazu? Gut möglic, dass ich in den 16 Tagen an Gewicht zunehme? Die Dosierung ist ja schon hoch, oder?

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Hallo,

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Vielen Dank!

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