ständig aufgeblähter Bauch und Unwohlsein - was kann das sein?

3 Antworten

  • Angststörungen stehen auf der Liste von Magelsymptomen bei den B-Vitaminen. Vielleicht hilft es, wenn Du einige Zeit lang einen guten B-Komplex zu Dir nimmst (z.B. ratiopharm, 3x1, soviel sollte es es schon sein; die Mengen kannst Du zum Vergleich nehmen). Und gutes Magnesium dazu mit wenigen Hilfsstoffen, damit die Bs auch aktiviert werden können. Bei Stress fehlen sowohl B und Mg, weil die Nerven mehr belastet werden. Dann mußt Du sie gut füttern, sonst bekommst Du anderswo Beschwerden.
  • Bei Blähungen kann Natron helfen, wenn Du allgemein zu viel Magensäure entwickelst (bei Menschen, die ehr zuwenig haben, kann Kalmuswurzeltee helfen; von dem habe ich furchtbare Bauchschmerzen bekommen, weil ich dann noch mehr Säure bekam). Ich nehme ein centgroßes Häuflein Natron auf einen EL mit etwas Wasser ein, dann ein Glas warmes Wasser hinterher (warm beschleunigt die Reaktion).
  • Bei Gallenbeschwerden kannst Du probieren, ob sie nicht ganz vermieden werden können, wenn Du als Fett Kokosfett nimmst. Entweder das gute native (z.B. auf Brot, mit Honig), oder zum Braten oder Frittieren reicht auch Palmin (100%). Ich habe bei mir festgtestellt, daß ich dann überhaupt keine Probleme mehr habe.
  • Wenn die Schmerzen da sind, hilft es oft, ein paar Blättchen Löwenzahn zu essen. Oder nimm getrocknetes Kraut als Pulver. Ob es als Tee hilft, kann ich nicht sagen. Frischsaft oder Preßsaft wäre bestimmt auch gut. Das regt die Leber an zum Entgiften.
  • Gegen Blähungen reicht es oft auch schon, wenn man die Regeln der →Trennkost einhält, also stark eiweißhaltige Speisen nicht zusammen mit stark kohlehydrathaltigen Sepisen essen. Das ist eigentlich gar kein Problem, da es sehr viele neutrale gibt, die man mit beiden Gruppen kombinieren kann. Du ißt also alles, nur nicht gleichzeitig Kartoffeln mit Fleisch oder Brot mit Käse oder so etwas.
  • Ganz wichtig: Immer alles flüssig kauen! Nimm Dir Zeit, dann wird vieles besser. Denn durch den Mundspeichel kommen sehr viele wichtige Enzyme mit in den Verdauungsweg, die ansonsten fehlen - und dadurch zu Problemen führen. Statt pillen zu schlucken oder Wässerchen zu trinken, könntest Du auch einfach gut kauen.
  • Trinke nie zum Essen dazu! Immer bis 30 min vor dem Essen und 2,5 Stunden danach nichts meher trinken. Sonst störst Du die Verdauungssäfte. Quelle: https://www.wasser-hilft.de/pdf/buecher/wasser_die_gesunde_loesung_inhalt_lesprobe.pdf

HalliHallo.

Also die Ursachen können, wir schon wie mein Vorredner geschrieben hat, viele verschiedene Ursachen haben.

Ich selber kenne das auch. Emotionaler Stress wirkt sich natürlich auch auf dein Verdauungssystem aus. Der Darm ist das 2. Gehirn, dass wurde ja schon öfters nachgewiesen. Viele Leute bekommen Durchfall wenn sie vor irgendwelchen wichtigen Herausforderungen, wie z.B. Prüfungen stehen.

Dann musst du aber auch schauen was du isst. Immer "gesunde" Sachen haben es auch in sich. Isst du zum Beispiel viel Kohl,Zwiebeln, Pilze oder rohen Paprika oder frisches Brot, dann hat dein Verdauungssystem ordentlich zu tun.

Diese Sachen sind nämlich sehr schwer verdaulich.

Deswegen solltest du schauen, dass du zum einem deine privaten Sachen wie Stress usw. reduzieren kannst und schau mal auf deinen Ernährungsplan.

Ich selber habe mir mal einen Plan erstellt und alles aufgeschrieben was so passiert ist und was ich gegessen habe. Da ich mein Stresslevel zum Glück teilweise schon heruntergefahren habe, kann ich feststellen, dass mein Verdauungssystem viel besser arbeitet.

Sehe ich aber in meine Tabelle, was ich wann gegessen habe, dann kann ich mittlerweile fast die Uhr danach stellen und weiß wann ich einen Blähbauch und ganz viel Blähungen habe.

Versuch es mal, ich denke das du aus so einer Tabelle auch interessante Schlüsse ziehen kannst.

Dieses Gemüse macht Blähungen , d.h., dass du diese Gemüsesorten vielleicht weniger verzerren solltest.

LG und viel Erfolg.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Täglich Leberwickel bei Gallensteinen.

Was tun bei einem dauerhaften Blähbauch?

Ich habe seit gut 3 Jahren regelmäßig einen Blähbauch. Vielleicht hatte ich ihn auch schon vorher, nur ist es mir nie wirklich aufgefallen. Zunächst hatte ich ihn immer nur nach dem Essen und habe mir nichts dabei gedacht, da das Essen ja schließlich auch irgendwo hin muss. Irgendwann bekam ich Bauchschmerzen, Durchfall und ein ständiges Völlegefühl, was mich schier in den Wahnsinn trieb. Um ehrlich zu sein habe ich ganz am Anfang gedacht, dass ich einfach dick sei. Allerdings war ich am ganzen Körper schlank und hatte nur einen Bauch, der aussah, als wäre ich schwanger. Trotzdem habe ich es mit allen möglichen Trainingsmethoden und Programmen versucht, was wohl logischerweise nichts gebracht hat.

Nun ist es so schlimm, dass sich mein Bauch wirklich dauerhaft schwer und dick anfühlt. Ich habe mich durch so viele Foren gelesen und bin einfach nicht schlau daraus geworden. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass es nicht an Lebensmitteln liegen kann, denn in diesem Bereich habe ich wirklich alles ausgetestet. Seit zwei Tagen esse ich sogar nur Gemüse (ein weiterer kleiner Selbsttest), doch es verändert sich gar nichts.

Ich brauche wirklich ständig eine Wärmflasche und Kamillentee, was meinen Magen zumindest von den Schmerzen her zu beruhigen scheint. Im Unterleib habe ich wirklich nur während der Periode Schmerzen, die nur kurzzeitig auftreten, dann aber auch sehr heftig sein können.

Keine Ahnung, ob das wichtig ist, aber ich ernähre mich vegetarisch. (Nein, daran liegt das Problem sicher nicht, weil ich schon vorher Probleme mit dem Magen hatte.) Zudem habe ich es dann mal eine Weile vegan probiert, da ich eine Laktoseintoleranz vermutet habe. Auch nichts. Weizen habe ich zeitweise mal weggelassen, ballaststoffreiche Lebensmittel...usw. Ich bin wirklich mit allem durch und ich weiß nicht, wie es weiter gehen soll.

Sobald ich mehr als 24 Stunden gar nichts esse, ist mein Bauch wieder komplett flach und meckert nicht. (Das war ebenfalls ein Test. (Der einzige, der funktioniert hat.)) Traurigerweise brauche ich aber natürlich Essen, um zu existieren.

Wenn ich ein Glas Wasser trinke, muss ich sofort aufstoßen, genau wie beim Essen. (Egal, was ich esse!) Und ich esse wirklich extrem langsam! Am liebsten wäre es mir natürlich, das Problem selbst lösen zu können. Wenn es denn geht. Mich verwundert es wirklich, dass das Problem nicht auftritt, wenn ich nichts esse. Es jedoch auch nicht an Lebensmitteln liegen kann.

Danke schon mal im voraus. Evie

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Meine Tochter nimmt wieder zu

Es ist jetzt ein dreivierteltes Jahr her, dass ich über meine Tochter berichtet habe. Damals hatte sie bei ihren 146cm in der Spitzenzeit satte 47,7Kg auf den Hüften - das war Anfang Mai, seitdem schien sie ihre Kompletten überschüssigen Pfunde wie von alleine runterzulaufen. Sie war oft draußen mit anderen toben. Schon im Juli, also nach 2 Monaten waren es 4 Kilo weniger und sie kam langsam wieder ins obere Normalgewicht. Bis Ende der Sommerferien also Mitte September stand kurzzeitig sogar die 3 am Anfang des Gewichts. Ich war unglaublich stolz auf sie, sprach mit ihr jedoch nie besonders über Gewicht und Essverhalten, wie ihr es mir vorgeschlagen habt. Sie hat also ohne was dafür zu tun 8 Kilo abgespeckt. Jetzt passten auch wieder die Hosen besser. Am Anfang des Schuljahres wechselte sie dann die Schule. Auf der neuen Schule gibt es jedoch eine Mensa mit reichhaltigen zuckerhaltigen und fetten Speisen, welchen meine Tochter anscheinend nicht wiederstehen konnte, was ich jedoch zuerst nicht bemerkte... Ich wog sie auch nicht mehr, da ich es angesichts ihres Normalgewichts nicht für nötig hielt. Erst als wir vor kurzem gemeinsam im Schwimmbad waren fiel mir ihr Bäuchlein wieder auf. Ihren Bauch bildet nun im Sitzen zwei Speckröllchen, aber auch im stehen steht ihr Bauch über ihren Bund hervor... Als ich sie angesichts ihren angefutterten Fettpolsters danach einmal wog kam der Schock: Aus den 39,8 am Schulanfang sind wieder über 47 (47,2kg) geworden... Sie ist zwar auf 150cm gewachsen, ist aber mit einen Bmi von 21 schon wieder hart am Übergewicht... Besondere Sorgen mache ich mir wegen ihren Bauchfett, was ja bekanntlich vor allem im Kindesalter sehr schädlich sein kann... Es scheint, dass sie den ganzen Speck nur oder vor allem am Bauch ansetzt... Nur mal ein paar Daten zur Verdeutlichung: Ihr Bauchumfang liegt bei 65cm ihr Hüftumfang bei 60cm. Ist diese Zunahme vor allem am Bauch normal in diesen Alter (10)?! Sind solche Gewichtsschwankungen zum Anfang der Pupertät normal? Versteht mich bitte nicht falsch, ich weiß das sie noch kein Übergewicht hat, aber ich weiß das sie dahin sehr schnell abrutscht wie letzten Frühling, wenn ich nicht darauf achte.

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Ab wann ist die Diagnose "Reizdarmsyndrom" sicher?

Hallo zusammen,

ich bräuchte bitte Eure moralische und fachliche Unterstützung :D

Ich habe mir letzten Juli einen Infekt (Fieber, eitrige Tonsillitis und sehr starken Durchfall) eingefangen. Daraufhin wurde ich mit 10-tägiger Antibiotikakur behandelt. Seitdem plagen mich fast täglich Magen- und Bauchschmerzen nach dem Essen sowie ein unnatürlich aufgeblähter Bauch (sieht aus, als wäre ich im 4.-5. Monat schwanger). Zu Beginn der Probleme hatte ich auch innerhalb drei Wochen fast 5 Kilo abgenommen (lag dann bei 52kg statt 57kg).

Ich bin daraufhin zum Gastroentereologen gegangen. Der nahm eine Stuhlprobe und klopfte meinen Bauch ab. Da die Stuhlprobe nichts ergab, habe ich abgewartet in der Hoffnung, es würde von alleine besser.

Das war jedoch nicht der Fall, sodass ich nach einigen Monaten einen zweiten Gastroenterologen aufsuchte. Dieser nahm mich zumindest ernst, überprüfte meine Schilddrüse und machte auch einen Ultraschall vom Bauch. Abgesehen von einer latenten Schilddrüsenunterfunktion kam nichts heraus. Er diagnostizierte aufgrund dieser zwei Untersuchungen ein Reizdarmsyndrom.

Ich habe mich damals mit der Diagnose zufrieden gegeben. In d. Zwischenzeit habe ich mich allerdings ein bisschen eingelesen & in fast jedem Artikel zum Reizdarmsyndrom steht, dass man dieses erst diagnostizieren kann, wenn andere Ursachen (Lebensmittelallergien, Probleme mit Bauchspeicheldrüse) ausgeschlossen wurden.

Da bei mir außer einer Stuhlprobe und Ultraschall jedoch nichts untersucht wurde, stehe ich nun vor der Frage: Habe ich evtl. gar kein Reizdarmsyndrom?

Ich will nicht mein Leben lang diese Schmerzen herumtragen, bloß weil ich (vorschnell?) mit Reizdarmsyndrom abgestempelt wurde. Zumal zwar einige meiner Beschwerden auf Reizdarm schließen lassen, andere aber nicht. Ich habe z.Bsp. keinerlei Auffälligkeiten beim Stuhlgang - weder Durchfall noch Verstopfung. Ich habe auch keine Krämpfe, eher stechende Schmerzen und oft auch Übelkeit. Zudem habe ich öfter Magenschmerzen - der Magen wäre aber ja vom Reizdarmsyndrom gar nicht betroffen oder? Irgendwie passt das aus meiner Sicht alles nicht so recht zusammen :() Aufgrund der Zweifel würde ich gerne noch zu einem dritten Arzt gehen. Um Sicherheit zu haben und andere mögliche Krankheiten auszuschließen.

Doch ehrlich gesagt komme ich mir langsam blöd vor. Vor dieser ganzen Angelegenheit bin ich so gut wie nie zum Arzt gegangen und nun dieses "Ärztehopping". Ich habe Angst, dass man mich als Hypochonder abstempelt oder vielleicht sogar die Krankenkasse mal anfängt zu meckern...

Was würdet Ihr tun? Würdet ihr an meiner Stelle noch zu einem dritten Arzt? Hat einer von Euch auch Reizdarmsyndrom? Wenn ja, welche Untersuchungen wurden gemacht, bevor diese Diagnose stand?

Liebe Grüße und schonmal Danke :)

(sorry dass der Text so lang geworden ist)

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