Spüren Tiere es wenn man traurig ist?

6 Antworten

Tiere haben da ein feines Gespür dafür. Wir hatten früher einen Kater, der kam fast nie auf den Schoß. Als ich einmal sehr traurig war und vor mich hin weinte, kam er auf meinen Schoß gesprungen und gab mir Küsschen. Sowas hatte er vorher noch nie gemacht. Ich hab ihn geknuddelt und dann ging es mir schon wieder viel besser.

Ja, ich denke ebenfalls das Katzen das erkennen können, zumindest einige. Immer wenn ich weine, vor Schmerzen oder sonst was, legt sich meine Katze zu mir und schnurrt ganz laut und will nicht mehr weg. Sowas macht sie Sonst eher selten.

Meine kleine Luna ist auch immer zu mir ins Bett gekommen und hat sich an mich gekuschelt und geschnurrt, als ich aus dem Krankenhaus kam und noch reichlich schmerzen am Sternum hatte. Luna hat sogar 2 Jahre nach ihrem Kumpel gesucht, den musste ich leider abgeben, da er ihr unheimlich zusetzte, sie dadurch total gestresst war, trotzdem hat sie ihn gesucht als er dann weg war.

Mein früherer Kater Mikesch, hat mich auch immer getröstet, ich hatte das Gefühl als ob er mich geliebt hat, er schrie hinter mir her, wenn ich zur Arbeit ging..

Lebenslust verloren?

Es ist nichts passiert, nichts was dies ausgelöst hat, kein Verwandter der vor kurzem verstorben ist oder schlechte Noten in der Schule. Ich frage mich nur immer häufiger was es bringt zu leben. Schon früh müssen wir immer nur lernen, gute Noten schreiben, Schulstress haben um danach nur zu arbeiten. Und dann warscheinlich noch einen Beruf zu haben den man nicht mag. Mir ist bewusst das nichts läuft wenn niemand arbeiten geht. Doch es ist ein gruseliger Gedanke das man die Hälfte des Lebens damit verbringt. Wenn ich Freizeit habe frage ich mich nur immer was das alles soll, was bringst? Wir drehen uns in einem Hamsterrad und wenn man alt ist und endlich genug Zeit hat, verfault man vor sich hin und kann nichts aufregendes mehr tun und auch wenn, was bringen diese Freuden die nach kurzer Zeit wieder vergessen sind. Was bringts die Zeit mit Freunden zu verbringen. Es denkt eh jeder nur an sich. Wenn man von heute auf Morgen weg wäre, würden sie kurz trauern aber schon sehr bald vergessen. Um ehrlich zu sein würde es mir nichts ausmachen, jetzt schon zu sterben. Ich denke immer, das ich unzufrieden mit mir selbst bin, mit meiner Art. Jeder sagt, man solle das tun was man möchte, so zu sein wie man möchte. Aber ich bin nichts, ich bin leer, ich weiß nicht wer ich bin, wie ich mich verhalten möchte. Ich bin eine wandelnde leere Hülle. Kaum Freunde. Freunde freuen sich im inneren wenn es einem schlecht geht. Ich habe eine beste Freundin, sie hat nichts verwerfliches getan. Aber mich macht es traurig das sie so ein tiefen Platz in meinem Herzen hat und ich das nicht bei ihr habe. Ich bin nur eine von ihren Freunden. Sie hat Freunde und ich nicht, aber auch wenn ich Freunde hätte, denke ich mir das es doch eh so vergänglich ist. Ich möchte vorallem auch nicht in dieser Gesellschaft leben. In der alle Oberflächlich sind, man einer bestimmen Norm entsprechen soll, und wenn nicht, man als komisch abgestempelt wird. Die Gesellschaft ist so Sexistisch, jedes Geschlecht hat Werte die man erfüllen "muss", obwohl doch jeder ein Individuum ist, man kann jemanden doch nicht nur wegen seines Geschlechtes in eine Schublade quetschen. Mich bringt es außerdem zum weinen wenn ich weiß wie Tiere behandelt werden. Wie wir den Planeten zerstören. Wie Tiere für Fleisch, Milch, Fell, Kosmetik usw. leiden müssen. Die Welt ist so verdammt grausam. Wie alle so sehr auf die Klamotten gucken, das man uncool ist wenn man keine teuren Marken trägt. Die Gesellschaft ist so verblödet. Aber im Endeffekt denk ich mir auch, was solls, bald wird die Erde nichtmehr existieren und dann ist das alles unwichtig. Irgendwie möchte ich einfach nicht leben. Nicht hier. Am liebsten würde ich nicht geboren worden sein. Ich möchte meine Familie auch nicht mit Selbstmord unglücklich machen. Was ist nur los mit mir

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Psychisch krank-Ja oder Nein?

Seit dem Tod einer guten Freundin verspüre ich eine starke innere Leere und hin und wieder Unwillen zu leben oder Mord oder Selbstmord Gedanken,allerdings nicht stark ausgeprägt.Jetzt meine Frage:

Ist das einfach Trauer oder was ernst zu nehmendes und falls ja was soll ich machen?

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Anonyme Bestattung - erschwerte Trauerbewältigung?

Hallo ihr Lieben, was haltet ihr von anonymer Bestattung? Ich selbst habe leider Erfahrungen damit gemacht, die ich anderen ersparen möchte. Meine über alles geliebte Großmutter ist im August 2008 gestorben. Ein halbes Jahr später mein Großvater. Meine Mutter sprach davon, sie hätten sich eine anonyme Bestattung gewünscht um uns nicht zur Lust zu fallen. Ich war strikt dagegen, ich wollte einen Ort haben, an dem ich meine Großeltern besuchen kann, mit ihnen sprechen kann, ihnen Blumen bringen kann...ein richtiges Grab. Ich konnte mich nicht durchsetzen. Durch gewisse Umstände verdrängte ich sämtliche Trauerarbeit und erkrankte an einer Depression. Ich traue mich bis heute nicht auf den Friedhof zu gehen. Vor dieser großen Wiese zu stehen...wo hunderte Menschen begraben liegen. Mittlerweile bereuhen es auch meine Eltern, eine anonyme Bestattung gewünscht zu haben. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich meine Trauerarbeit aufholen möchte. Ich möchte sie spüren, möchte auf den Friedhof gehen, möchte Blumen niederlegen,...doch wie kann ich sie am besten erreichen? Habt auch ihr Erfahrungen mit anonymer Bestattung gemacht? Ich möchte niemanden eine anonyme Bestattung raten. Meine Meinung ist, es fehlt ein großer Teil der Trauerbewältigung...ich weiß nicht wie ich es anstellen soll. Ich hoffe auf einige Antworten von euch! Liebste Grüße, Janna

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ist es möglich vor trauer zu sterben?

heute ist mein herz gebrochen denn meine kleine Mia wurde mit nur 6 jahren von einem auto überfahren, jetzt ist es sieben stunden her und ich halte das nicht aus ich werde wahnsinnig??? unsere familie ist kaputt ich glaube ich sterbe vor trauer.

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Seit 4 Wochen krank geschrieben und keine Besserung in Sicht (Depressionen) Psychiater sagt ich flüchte?

Liebe Communit,

ich habe ein ernsthaftes Problem. Ich hatte schon immer Depressionen und früher auch Angstattacken. Immer wieder bin ich auf der Arbeit (es geht dann nicht mehr und ich schlafe nicht und könnte heulen und finde keine Ruhe) krank geschrieben meist nur 1 Woche so alle 2 Monate etwa. Jetzt wurde es immer mehr und diesmal war ich auch beim Psychiater, der mich 2x krank schrieb. Nun will er aber, dass ich wiedee zur Arbeit gehe.Ich flüchte und vermeide. Ich werde gemobbt und verstehe mich mit direkten Kollegen nicht gut (mit einer ganz schlecht, sie ist generell sehr giftig). Ich habe es immer wieder versucht doch es geht nicht und dazu kommen die depressiven Phasen, die nun seit vielen Jahren mehr geworden sind. Hinzu Trauerfälle, die mich stark getroffen haben. Mir fehlt die Hoffnung und der Sinn. Ich bin innerlich leer und gleichzeitig total traurig und sehne mich nach Hilfe.

Ich weiß nicht was ich tun soll, ich finde keine ruhige Minute, keine wirkliche Freude, ich habe keine Kraft mehr und das war schon mehrfach schlimm nur jetzt ist der Höhepunkt. Ich muss mich zusammenreißen Termine wahrzunehmen, den Alltag Kriege ich mwhr schlecht als recht auf die Reihe, putzen, waschen... keine Energie dafür.

ich will nicht mehr dahin, aber ich habe Angst wie es weiter geht. das ich es bereuen könnte...

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