Sport und ernährung bei untergewicht

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Mit deinen 49 kg bist du tatsächlich viel zu dünn. Bei deiner Größe solltest du etwas über 60 kg wiegen. Du möchtest also mehr Körpermasse aufbauen. Gleichzeitig willst du auch noch in die Länge wachsen, aber kein Schwabbelfett ansetzen...

Dann solltest du deine körperlichen Aktivitäten etwas herunterschrauben. So wie du das jetzt machst, geht jedes Kohlenhydratchen und jedes Tröpfchen Fett gleich in die Energieverbrennung. Das ist für sich gesehen nicht schlecht, aber etwas Fett und Kohlenhydrate braucht dein Körper noch, um daraus mit den Aminosäuren aus den Proteinen die Enzyme für den Zellbau zu bilden.

Dann scheinst du auch nicht genug Proteine zu bekommen. Es gibt übrigens zwei Sorten Proteine, die für uns wichtig sind. Sie sind eben nicht alle gleich:

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/proteine---nicht-alle-sind-gleich---sie-unterscheiden-sich---alle-sind-noetig

Wenn man Körperbau mit Mauerbau vergleicht, dann braucht es Steine, Mörtel und Werkzeug; also Proteine, Kohlenhydrate und Fette, Vitamine und Spurenelemente. Wenn der ganze Mörtel aber schon durch deine Körperliche Aktivität aufgebraucht wird, dann können aus den Vitaminen und Spurenelementen allein keine Enzyme mehr gebildet werden. Ohne Enzyme, also Kelle und Mörtel kann kein Maurer aus noch so vielen Steinen eine anständige Mauer bauen.

Also schraub deinen Sport mal runter, und iss so weiter wie bisher, dann wird das schon.

Übrigens ist es hanebüchener Blödsinn, dass man nicht wachsen würde, wenn man irgend einen bestimmten Sport macht. Ds Längenwachstum hört auf, wenn die Thymusdrüse ihren Dienst eingestellt hat.

Vielen dank für die hilfreiche Antwort. Was für ein tipp kannst du mit evt noch geben bezüglich der gesunden menge des trainings und bezüglich der proteine. Sollten nun auch öfter käse und fleisch gegessen werden, wenn ich dies richtig gedeutet habe?

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@FitnessFan

Vielen Dank fürs Sternchen, und...

Na klar! Und hau dir ruhig auch mal ein paar Eier in die Pfanne, die enthalten besonders viel Schwefel, der in pflanzlicher Nahrung gar nicht, nur in tierischen Nahrungsmitteln vorkommt. Den brauchen wir dringend für viele unserer Enzyme und Hormone. für den Muskel- und Knochenaufbau usw.

Wir haben auch zwei Sorten Körperfett. Das eine ist der Speck, also das schwabbelige Hüftgold. Das ist als Speicherfett eine Energiereserve für Notzeiten, wenn es mal nicht so viel zu essen gibt und unsere Isolierung gegen Kälte und Hitze. Den bilden wir aus Überschüssen an aufgenommenen Kohlenhydraten und Fetten. Ist nicht genug Zucker im Blut als Sprit für Muskeln und Gehirn, gewinnt der Körper den aus dem Speicherfett zurück. Deshalb macht Sport schlank.

Das andere ist das festere Baufett. Damit die Organe im Körper nicht durcheinander purzeln oder sich aneinander stoßen und reiben, sind sie in solche Fettpolster eingebettet. Jede Muskelfaser und jeder Muskelstrang hat auch eine dünne Fetthülle, sonst wäre jeder Muskel ja ein einziger klebriger Klumpen. Unsere Nerven sind auch von einer fetthaltigen Schicht als Isolierung umgeben. Deshalb ist eine dünne Bohnenstangen wohl auch oft ein nervöses Hemd, Dicke sind gemütlicher.

Fette in der Nahrung sind also nicht in Bausch und Bogen zu verteufeln. Wir brauchen tatsächlich Fette, und vor allem die mit den ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Jetzt also nicht die Sahne trinken, die Butter daumendick aufs Brot, fette Brat- und Leberwurst essen, sondern auf Pflanzenfette, Nuss- und Fischöle setzen. Deshalb muss man nun aber nicht vom Sonntagsbraten auch noch das kleinste Fitzelchen Fett heruntersezieren.

Ein normalgewichtiger, gesunder Mensch, der einigermaßen trainiert ist: als Faustregel (Körpergröße in cm minus 100) minus 10% - hat auch die idealen Mengen von Speicher- und Baufetten im Körper und genau so viel Muskelmasse, wie er braucht. Er wird immer ausreichend Energie zur Verfügung haben, selten frieren oder schwitzen und auch nicht so leicht aus der Puste kommen.

Liegt das Gewicht weit unter diesem Richtwert, ist nicht genug Speicherfett da, wenn mal welches gebraucht wird. Dann greift der Körper bei "Spritmangel" schon mal auf seine Baufette, also auf seine Substanz zurück. Das nennt man dann Hungerstoffwechsel. Zu mager ist also auch nicht gesund.

Thema Training: Auch in der Steinzeit sind wir sicher nicht den ganzen Tag auf der Pirsch gewesen oder haben Tiere sinnlos durch die Gegend gehetzt, den ganzen Tag lang nach Nahrung gesucht usw. Da lagen wir zwischendurch bestimmt auch gemütlich auf dem Bärenfell und haben uns mit anderen Dingen beschäftigt.

Noch bevor wir denken konnten haben wir uns auch schon "vernünftig" und bedarfsgerecht ernährt, wie jedes andere Lebewesen auf der Welt auch. Woher kam wohl diese "Vernunft", wenn wir vom Kopf her doch noch längst nicht so clever waren? Woher wussten wir, was wir essen sollen, und was nicht, oder wovon viel und wovon weniger oder gar nicht?

Das hat unser Körper schon immer über seine Bedarfssteuerung geregelt. Dazu nutzte er schon immer unsere Geruchs- und Geschmackssinne, die mit dem Unterbewusstsein eng verbunden sich. Damit steuert unseren Appetit und Ekel, Heißhunger und Sättigungsgefühl usw. Diese Steuerung ist ein Biofeedback. Ist man hungrig, duftet jede Nahrung verführerisch, ist man aber gerade satt, kann einen die selbe Nahrung geradezu anekeln. Genauer steht das in diesem Tipp:

http://www.gesundheitsfrage.net/tipp/bio-feedback---dem-appetit-nachgeben---essen-oder-nicht-essen-das-ist-hier-die-frage

Man ist was man isst - und iss gesund, dann bis't gesund. Verlass dich da also auch ruhig ein Stück weit auf deinen Körper, der weiß schon seit Millionen von Jahren, was für ihn gut und das beste ist.

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Hey, mit 16 Jahren bist du im Alter wo dein Köprer wächst und sich entwickelt. Mach dir keinen Stress um dein Gewicht. Solange du ausreichend Sport treibst und dich ausgewogen Ernährst ist alles in Ordnung.

Iss gesunde Fette ( einfach mal googeln :) ) langkettige Kohlenhydrate (auch hier ;) ) und dann wird alles palletti :)

Du musst bedenken, du hast sehr viel mehr Muskeln bekommen und eine Fettverbrennungsmaschine in Gang gesetzt. Muskeln verbrennen Fett auch im Ruhezustand. Du musst wissen was du willst und dazu musst du stehen. Dein Gewicht ist für dein Alter nicht zu wenig. Wenn ich mich an meinen Mann erinnere in deinem Alter, war er ein richtiges Hemd und hatte auch nichts auf den Rippen. Er war aber gesund, dynamisch und sportlich. Gegessen hat er ganz normal und das ist die Hauptsache. Es ist nicht so wichtig ob man dünn oder dick ist, sondern dass der Körper das bekommt was er braucht. 2-3 mal Sport in der Woche reichen vielleicht auch zu und achte darauf, dass dein Körper auch mal Zeit zur Erholung hat, also mindestens 2 Tage in der Woche.

Danke für die antwort, jedoch habe ich trotzdem noch eine frage zum gewicht. Laut bmi-rechner für teenager und jugendliche liegt mein wert doch deutlich unter dem normalgewicht, welches bei 18.5 beginnt, was ungefähr 55kg entsprechen würde. Da muskeln ja schwerer als fett sind müsse ich ja dann sowieso schwerer sein. Kann es sein, dass ich einfach so viel fett weggebrannt habe oder bin ich unterernährt (was ich eigentlich nicht so sehen würde aber man weiss nie)

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@FitnessFan

Diese Tabelle ist doch sehr allgemein, du bist in der Entwicklung und da nimmt sich dein Körper auch allerhand. Du bist nicht unterernährt, stresst aber deinen Körper sehr. Überprüfe deinen Sportaktivitäten und schränke sie etwas ein, lege Ruhepausen ein. An der Ernährung würde ich nichts ändern, wenn du dich wirklich gesund und ausreichend ernährst.

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@FitnessFan

Gewiss hast Du zu wenig Gewicht fuer Deine Groesse, und Muskeln wiegen mehr als Fett. Fuer Deine Groesse solltest Du mindestens 65 kg haben.

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@FitnessFan

Wenn Du nichts tun wuerdest, also keine Muskeltaetigkeit, dann waeren 65 kg gewiss zu viel.

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Vegane Ernährung,immer noch fett -.-'!

Hallo.

Hatte schon mehrfach gepostet, dass ich trotz guter Ernährung kein Gramm abnehme. Bin 1,77m groß und wiede satte 120 kg. Viel zu viel...Ich will das unbedingt loswerden, denn mir ist bewusst, dass das Gewicht meinem gesamten Körper schadet.

Seit 7 Wochen esse ich nun vegetarisch, seit 5 Wochen vegan. Für meinen Speiseplan bedeutet dies, dass ich mich hauptsächlich von Gemüse und Obst ernähre (beim Obst passe ich aber auf, denn mir ist die Sache mit dem Fruchtzucker natürlich bekannt). Desweiteren esse ich Hülsenfrüchte, Reis, Kartoffeln, Sojabratlinge, Sojaschnetzel, Tofu, Nüsse, Samen, Vollkorngetreide (glutenfrei wegen meiner Zöliakie) und benutze Soja- und Reismilch anstelle von Milch.

Ein typischer Tag sieht so aus:

Eine kleine Portion Frühstücksbrei (http://www.govinda-natur.de/shop/Bio-Naturkost/Erdmandel-Produkte/Chufli-Basic-500g::3500.html) mit etwas frischem Obst (Apfel, Orange, Kiwi, Trauben, Mango oder Ähnliches) und/oder ein paar Nüssen

Mittags gebratenes Gemüse, dazu z.B. Buchweizenvollkornnudeln (100g) oder Reis meist in Verbindung mit einem Tofuprodukt (z.B. Taifun Bärlauchbratling)

Abends Rohkost mit Sojafrischkäse oder Salat, evtl eine Scheibe glutenfreies Brot Oder ein Sojamilch/Reismilchshake

Ich weiß nicht, inwiefern einen das fett machen kann -.-'! Ich bewege mich ausreichend, treibe regelmäßig Sport (Ausdauerschwimmen, etwas Krafttraining zu Hause), trinke ausschließlich ungesüßten Tee oder Wasser und ergänze meine Nahrung mit einem Vitamin-B-Komplexpräparat.

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