Sport bei depressiven Verstimmungen?

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Ja, Sport macht glücklich und eben genau aus diesem Grund ist sporttreiben auch bei depressiven Verstimmungen/(leicht bis mittelstarke) Depressionen sehr sinnvoll. Durch die sportliche Betätigung werden Endorphine freigesetzt und Endorphine gelten ja bekanntlich als "Glückshormon". Außerdem liegt bei depressiven Menschen ein Ungleichgewicht von Katecholaminen/Neurotransmittern vor, welches ebenfalls durch Sport ausgeglichen wird.

Ein weiterer Effekt, der durch Sport bei depressiven Verstimmungen/Depressionen erreicht wird ist, dass auch dem Übergang zu schwereren Depressionen entgegengewirkt wird.

Außerdem wird das "Wir-Gefühl" gestärkt, welches ebenfalls wichtig für viele Patienten sein kann.

Am Besten eignet sich regelmäßiger und maßvoller Ausdauersport, besonders Joggen. Aber auch Walken, Radfahren, Schwimmen... sind gut gegen depressive Stimmungen.

Ausdauersportarten helfen bei depressiven Verstimmungen ganz gut. Habe mal gelesen, dass mehr als 20 Minuten joggen die Glückshormonproduktion ankurbeln sollen. Gibt es eine Sportart die deine Freundin gerne macht. Diese Sportart sollte sie dann auch bevorzugen.

Depressive Verstimmung aufgrund der Pille danach?(Und ein bisschen Liebeskummer oder so. )?

Am 13.06 musste ich die Pille danach nehmen und hab mich danach sogar nochmal vom Frauenarzt untersuchen lassen, der daraufhin meinte, alles okay, Fruchtbarkeit wäre auch nicht in Sicht. Die erste Woche hab ich gar nichts gemerkt aber dann wurde ich irgendwie immer empfindlicher, schnell genervt, leicht reizbar und unglaublich nah am Wasser gebaut.

Ich muss dazu sagen, ich stecke in einer schwierigen Beziehung die auf ihr Ende zusteuert und ich hatte zum Ende des Semesters jetzt viel Stress in der Uni. Die Situation war aber den Monat vor der Pille danach schon dieselbe.

Meine Periode ist jetzt mehr als 10 Tage überfällig, daher habe ich vorgestern einen Test gemacht, negativ.

Seit ich aus meiner Studentenbude für meinen Geburtstag nach Hause gefahren bin geht es mir einfach schrecklich. Was sich vorher nur so leicht angebahnt hatte ist jetzt auf einmal wieder Thema. Mein Exfreund. Mit dem es seit drei Jahren vorbei ist. Ich hab ein altes Tagebuch gefunden, das ich mal täglich geführt hatte, daraufhin den Schluss gezogen, dass ich alles kaputtgemacht habe, was ich damals mit ihm hatte. Es war wirklich eine sehr gute Beziehung, zumindest war er ein guter Partner (wir waren fast vier Jahre ein Paar) aber nunmal meine erste Liebe und es war einfach zu früh. Man erkennt wohl erst immer was einem fehlt wenn man es verliert.

Eine Freundin hat mich getröstet, aber sie ist nunmal auch mit seinem Bruder zusammen und dann hab ich gleich noch erfahren, wie sehr er sich charakterlich durch seine neue Freundin verändert hat. Das tut weh.

Schwach wie ich momentan bin, hab ich ihm irgendwann geschrieben, dass er mir fehlt, rein menschlich. (ich glaube wirklich nicht, dass ich sagen kann, dass ich ihn noch liebe, ich habe bis vor einem Monat nicht an ihn gedacht)

Aber er ignoriert meine Nachrichten. Irgendwie tut das sauweh...wir hatten eine gute Trennung, vorher hat er mich über alles geliebt. Und jetzt bin ich ihm wohl so zuwider, dass er mir nichtmal mehr antworten will? Natürlich kann es sein, dass ich ihm einfach egal geworden bin, sowas passiert, aber es tut sakrisch weh. Gerade jetzt.

Ich hab fast meinen gesamten Geburtstag über geweint, weil alles um mich herum Erinnerungen getriggert hat und dann bin ich vor meiner Verwandtschaft in Tränen ausgebrochen, als mein kleiner Cousin mit meinem Geschenk auf mich zugewackelt kam.

Was ist denn auf einmal los?

Ich neige zu depressiven Verstimmungen im Zusammenhang mit der Pille, das hatte ich schon früher, aber kann die Pille danach über einen Monat nach Einnahme noch Wirkung zeigen? Eigentlich bin ich ein fröhlicher Mensch, mit gelegentlichen normalen Tiefs...sowas kenne ich von mir nur selten und nicht so drastisch.

Vielen Dank, falls du dir das alles durchgelesen hast. Es musste auch irgendwie mal raus...

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Angst vor Herzmuskelentzündung - Oder doch nicht?

Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Dank Depression & Angststörung (Die Angst bezieht sich mittlerweile fast nur noch auf das Herz) kann ich nur noch sehr schwer zwischen psychisch bedingten und "wirklichen" körperlichen Beschwerden unterscheiden.

Ich war nun in stationärer Behandlung (Psychosomatisch) und es ist alles besser geworden. Allerdings gab es in dieser Zeit keine Schonung. Egal ob ich mich schlap oder krank fühlte wurde ich zum Sport geschickt. Ich hatte Tage bei denen ich beim Federball spielen Herzstolpern am laufenden Band hatte und dachte ich sterbe, dann Tage wo ich 40min rudern konnte ohne Beschwerden mit Puls 140-160.

Ich war zwischendrin zwar mal ein bisschen schlapp / erkältet aber nicht schlimm.

Nun plagen mich seit einer Weile ständige Brustschmerzen. Anfangs war es so, dass es immer wieder stechende Schmerzen waren, mal links mal rechts mal mittig. Im Moment nur noch links. Nie lang anhaltend, immer nur kurzzeitig. AUch nicht belastungsabhängig. Ich versuche dann immer ob man es durch Bewegung beeinflussen kann, aber da es eh immer nur kurz anhält weiß ich nie ob es davon wegging dass ich mich bewegt habe oder einfach so.

Ich habe total Angst, dass es durch das Sport machen obwohl ich mich nicht fit gefühlt habe jetzt zu einer Herzmuskelentzündung geworden ist. Ich habe im Moment auch wieder mehr Herzstolpern (aber hatte es auch schon viel häufiger wie im Moment). Außerdem oft das Gefühl mein Herz stärker schlagen zu spüren.

Mein EKG war normal, Blutdruck auch, abhören von Brust und Rücken auch.

Ich habe die Angststörung gerade soweit überwunden, dass ich davon nicht mehr beeinträchtigt werde, daher möchte ich nicht wieder zum Arzt rennen und mich verrückt machen. Allerdings machen mir diese ständigen Schmerzen in Verbindung mit erkältet sein, schlapp sein und Herzstolpern schon Sorgen. Klar ist es bei mir viel psychisch, aber deshalb alles ignorieren ist sicher auch falsch.

Sind die Schmerzen bei einer Herzmuskelentzündung eher dauerhaft anhaltend oder auch so stechend, immer mal da mal nicht? Oder kommt das eher vom Rücken (merke auch bei bestimmten Bewegungen / Brustkorb rausstrecken Schmerzen / Verspannung im linken Rücken, Wirbelsäule und Brust).

Danke für TIpps / Antworten!

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Schilddrüse TSH zu hoch - fT3 und fT4 normal

Hallo,

ich bin männlich, 19 Jahre alt und fühle mich seit 2 oder 3 Monaten immer schwächer. Bemerkt habe ich es erstmals beim Sport. Wenn ich zum Beispiel Liegestütze gemacht habe, habe ich bereits nach 3-4 Wiederholungen aufgehört. Hatte einfach keine Lust mehr dann weil es mir "zu anstrengend" war. Habe diese Lustlosigkeit mit leichten depressiven Verstimmungen in Verbindung gebracht. (keine Arbeit, soziale Probleme etc.) Vor 3 Wochen habe ich dann endlich Arbeit gefunden. Mache einen Minijob als Kellner/an der Bar. Habe dort lange Tage (bis zu 16 Stunden am Stück), allerdings eher selten. Meistens 1x die Woche.

Das ganze tat mir sehr gut. Jetzt habe ich allerdings seit 2 Wochen nicht gearbeitet und fühle mich immer schwächer. Beim Treppensteigen zum Beispiel merke ich es. Die Beine fühlen sich schlapp an.

Dazu muss ich mich häufig Dehnen, damit es sich besser anfühlt. Vorhin hatte ich sogar leichte Schmerzen beim Kartoffelschälen. Auch Kniebeugen sind ziemlich anstrengend. War deswegen auch schon beim Arzt. Er hat mir was gegen Verspannungen verschrieben und Blut abgenommen. Die Blutwerte waren soweit i.O. jedoch hatte ich einen erhöhten Schilddrüsenwert. Normal ist wohl bis 4,3 und ich habe 11,73 (ist das sehr viel?). Blutdruck ist auch soweit normal jedoch habe ich einen sehr niedrigen Puls für jemanden der kein Sport macht. Bin aber trotzdem mit 82 kg sehr schlank. Der Puls liegt zwischen 55 und 65.

Vor ca. 2 Jahren war ich schon mal beim Arzt wegen ähnlichen Symptomen, jedoch längst nicht so schlimm. Hatte damals einen Wert von 5,4 und einen zu hohen Puls. Bin aber nicht zum Internisten gegangen...

Vor ca. 3 Monaten habe ich angefangen kein jodiertes Speisesalz sondern ein gutes Meersalz zu verwenden. Für alles ink. Wasser für Nudeln. Ich esse außerdem selten Fleisch, kein Brot und häufig Nudeln/Reis. Könnte sich die verringerte Jodaufnahme auf meine Schilddrüse auswirken, sodass sich das verschlimmert hat?

Die genaueren Schilddrüsenwerte sehen so aus:

fT3 4,18 (Ref. 2,56 – 5,01)

fT4 10,5 (Ref. 9,8 – 16,30)

Da der T4 Wert sehr gering ist, vermutet mein Arzt, dass die (Neben?-)Schilddrüse deshalb überproduziert weil sie es gerade so halten kann. So oder ähnlich hat er mir das erklärt. Deshalb soll ich eine geringe Dosis L-Thyroxin nehmen und in 1,5 Monaten noch mal wiederkommen zum erneuten Blutbild.

Verschrieben bekommen habe ich jetzt L-Thyroxin Jod AR50UG/150. Eben ist mir beim Abtasten aufgefallen, dass die Schilddrüse auf der rechten Seite leicht vergrößert ist (länglich). Tut aber nicht weh.

Habe gelesen, dass sich bei einem Jodmangel die Schilddrüse vergrößert. Wäre das möglich? Soll ich vorsichtshalber zu einem anderen Arzt gehen (Internist?) oder erstmal abwarten und gucken was passiert?

Vielen Dank!

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Starke Halsschmerzen seid Dienstag, Arzt meint Mandelentzündung, Antibiotika helfen nicht, bis morgen warten oder Bereitschaftsdienst?

Hallo, ich wollte mal Fragen ob es übertrieben wäre in meinem Fall zum Bereitschaftsdienst zu gehen, oder ob ich die Ärtze da nur nerven würde? Ich habe seid Dienstag Abend starke, von einem Moment auf den anderen aufgetretene Halsschmerzen. War dann Mittwoch früh beim Hausarzt, der meinte Mandelentzündung, obwohl die Schmerzen nur links sind und kein Eiter zu sehen ist. Er hat mit trotzdem Penicilin gegeben und gesagt muss ich durch. Freitag war ich dann nochmal da weil es nur schlimmer wurde und ich noch eine Krankschreibung brauchte, und er meinte wieder ich soll dem ganzen noch Zeit geben. Mittlerweile sind die Schmerzen wenn ich liege, esse oder mich bewege (da wird es deutlich schlimmer) so schlimm das ich kaum schlafen kann, mit Ibuprofen und Dobendan vll. mal ne Stunde oder zwei am Stück, dann wache ich aber wieder auf. Zusätzlich dazu fühlt sich das nicht an wie eine Mandelentzündung (ich hatte schon einige). Ich fühle mich weder krank, noch hab ich Fieber ect. und der Schmerz ist auch anders als sonst, eher als hätte ich eine frische OP Wunde im Hals, nicht das typische Brennen einer Entzündung. Wie gesagt, ist das etwas für den Bereitschaftsdienst, oder sollte ich bis morgen warten? Vielen Dank für jede Antwort. Mit freundlichen Grüßen, weavel99

Edit: Außerdem habe ich noch ein Fremdkörpergefühl links im Hals

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