Spielt die Pille eigentlich dem Körper vor schwanger zu sein?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

genau so ist das!!!

"Der weibliche Körper stellt selbst die beiden Hormone Östrogen und Gestagen her. Geringe Mengen an Östrogen fördern die Eireifung und den Eisprung und damit die Empfängnisbereitschaft. Ist eine Frau schwanger, dann produziert der Körper viel zu viele Östrogene, die die Eireifung verhindern. Der Embryo kann so in aller Ruhe heranwachsen. Die Gestagene schützen diesen zusätzlich; zu viele Gestagene verdicken den Schleim im Muttermund und machen damit den Weg zur Gebärmutter für Spermien und Eizellen unpassierbar. Die Pille macht sich diese Effekte zunutze. Mit ihr nimmt die Frau einen Überschuss an Östrogen und Gestagen zu sich. Die Pille täuscht dem Körper damit eine Schwangerschaft vor - jeden Monat 21 Tage lang. Wenn dieser dann in der Pillenpause keine Hormone bekommt, kann er den festen Gebärmutterschleim nicht halten. Nur deshalb setzt die Blutung ein. Fachleute nennen das "Pseudomenstruation", und die ist historisch bedingt. Denn die Entwickler der Pille vermuteten, dass die Frauen ein Verhütungsmittel, das keine oder nur seltene Blutungen auslöst, als unnatürlich empfänden. Also ahmten sie durch die siebentätige Pillenpause die Natur nach, nicht länger. Danach muss der Weg zur Gebärmutter wieder versperrt werden. Sonst nimmt eine befruchtete Eizelle dort wirklich ihren Platz ein."

quelle: http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/sexualitaet/verhuetung/die_pille.jsp

Was möchtest Du wissen?