Spiegelung des Sprunggelenks?

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Hallo, bei mir wurde so eine Arthroskopie durchgeführt. Es sollte eigentlich so laufen: Aufschneiden, Knochensplitter rausholen, zumachen, zwei bis drei Wochen später alles in bester Ordnung. Tatsächlich ist es so gelaufen: Feststellung, dass der Knochensplitter bereits zu Schlunz vermahlen war (zwei Jahre Fehldiagnose Bänderriss machens möglich), außerdem überall vernarbtes Gewebe wegen Fleischeinklemmungen. Theoretisch zwei Wochen an Krücken, praktisch warens drei Wochen komplett an Krücken und weitere drei Wochen mit einer Krücke als Gehhilfe, weil die Schmerzen einfach noch zu groß waren. Nach acht Wochen dann Einlagen in die Schuhe, in der Hoffnung, dass das Sprunggelenk so entlastet wird, dass es endlich vollends schmerzfrei wird. Jetzt, vier Monate später, bin ich wieder in der Lage zu arbeiten (endlich! Und ich habe wohlgemerkt einen Bürojob...) und bin zumindest hin und wieder schmerzfrei. Als Ursache für die Komplikationen nennt mein Arzt meine hyperlaxen Fußgelenke und den Gehfehler, den ich mir in den zwei Jahren Fehldiagnose angewöhnt hatte. Mein Hausarzt war im übrigen von Anfang an realistischer und hat ein halbes Jahr bis zur vollständigen Genesung geschätzt.... Man sollte zumindest nicht so übertrieben optimistisch in so eine OP reingehen wie die Ärzte, dann ist man nachher nicht so enttäuscht wenns doch länger dauert.... Aber die OP an sich war ambulant, falls dich das jetzt noch beruhigt ;-)

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