Sollte man immer Salz mit Jod nehmen?

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Die Notwendigkeit der Jodmangelvorbeugung ist unbestritten.

Mittel der Wahl ist die Verwendung von Jodsalz zur Speisenzubereitung und für die Lebensmittelverarbeitung, um die Jodarmut des Nahrungsangebots „auszugleichen“.

Für dieses Prophylaxekonzept besteht ein weltweiter Konsens. Vereinte Nationen, UNICEF, WHO, ICCIDD und andere Fachgesellschaften treten mit Nachdruck für die Umsetzung der Jodmangelprophylaxe mit Jodsalz ein.

Erfahrungen aus vielen Ländern belegen die Effektivität, Nachhaltigkeit und gesundheitliche Unbedenklichkeit dieser Präventionsmaßnahme.

Nach den Ergebnissen des Jod-Monitorings besteht vielmehr für den größten Teil der Bevölkerung weiterhin noch ein Jodmangel Grad I (WHO-Standard).

Eine Hoch- oder Überdosierung von Jod ist durch Jodsalz und durch Lebensmittel mit Jodsalz nicht möglich.

Dies gilt auch, wenn alle zu verarbeitenden Lebensmittel mit Jodsalz hergestellt würden.

Im Übrigen zeigen Erfahrungen aus Ländern wie Japan, dass eine sehr hohe Jodaufnahme mit der Nahrung (ca. 1 000 µg/Tag) nur durch besondere Ernährungsgewohnheiten wie exzessiven Verzehr von Seefisch, Meerestieren und von Algen- und Tangprodukten möglich ist (Ausnahme Süßwasseralgen).

Ungeachtet dieser positiven Entwicklungen gibt es mitunter Kritik an der Jodsalzverwendung.

Das kann im Einzelfall zur ungerechtfertigten Verunsicherung von Verbraucher/innen und Patienten/innen führen.

Ein Problem besteht darin, dass nicht zwischen ernährungsphysiologisch notwendigen Jodmengen im Mikrogrammbereich (180–200 µg/Tag für Erwachsene, 40–200 µg für Kinder und Jugendliche) und hochdosierten Gaben beispielsweise mit jodhaltigen Medikamenten (Milligramm- oder Gramm-Mengen) unterschieden wird.

Besonders problematisch ist es, Jod als Krebsauslöser darzustellen.

Fazit:

Jod ist für eine vollwertige und gesunderhaltende Ernährung unverzichtbar.

In Abwägung aller Gesichtspunkte gibt es keine medizinische Indikation für eine jodarme Ernährung, und es bestehen keine Zweifel an der Sicherheit der Jodmangelprophylaxe mit Jodsalz.

Die Beseitigung des Jodmangels muss in Deutschland konsequent weiter verfolgt werden.

Vor allem der jüngeren Generation können so durch Jodmangel bedingte Gesundheitsprobleme erspart werden.

Aus Ländern mit erfolgreicher Bekämpfung des Jodmangels wie der Schweiz ist bekannt, dass insbesondere die Spätfolgen, d. h. die hohe Zahl von Strumen mit autonomen Knoten und Schilddrüsenautonomien, nahezu ausgemerzt werden können.

Aus: Deutsche Gesellschaft für Ernährung

"Mit Jodsalz und ausgewogener Ernährung konsequent, effektiv und sicher gegen Jodmangel. Stellungnahme zur Notwendigkeit und zu Kritik der Jodmangelprophylaxe mit Jodsalz.

(http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=356)

Der Beitrag ganz zuoberst ist einseitig aus der Sicht der Wissenschaft und Industrie geschrieben. Wichtig wäre eine Stellungnahme der Konsumenten. Es gibt nämlich eine beträchtliche Zahl von Jodallergikern und vor allem Jodallergikerinnen. Diese Diagnose darf aber von den Ärzten im Allgemeinen nicht so gestellt werden, da die Symptome eher einer Jodvergiftung gleichen. Deshalb gibt es keine genauen Zahlen, wieviele Menschen durch die Zwangsjodierung unserer Lebensmittel (auch Fleisch, Eier, Milchprodukte durch die Jodierung des Tierfutters) leiden. Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern, ausser die Nutztiere werden krank. Denn wenn die Tiere krank werden reagiert die Industrie und die Wissenschaft rascher, da es einen materiell bedeutsameren Anteil bedeutet im Gegensatz zur Gesundheit der Konsumenten. Die Tierärzte haben schon reagiert. Siehe die Stellungnahme von vorgestern: http://www.vetcontact.com/de/art.php?a=3897&t= Falls Du regelmässig Meerfisch isst, kannst Du auf jodiertes Salz verzichten.

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