Sollte man, im Falle einer lebensbedrohlichen Krankheit oder vor einer riskanten OP, seine letzten Dinge zu regeln, auch die eigene Beerdigung organisieren?

 - (Operation, Krankheit, Tod)

4 Antworten

Mag sein, dass es den Vorteil hat, dass man abgelenkt ist und weniger über die OP nachgrübelt.

Und man kann Schlimmes wirklich herbeidenken.

Deshalb würde I c h in diesem Falle aber meine Zeit wahrscheinlich anders nutzen und nochmals so richtig über die Stränge schlagen, soweit es in diesen besch.eidenen CoronaZeiten geht.

Und sei es mit ein paar Flaschen Champus mit Austern, gebracht vom Edelitaliener. Gesang und Weib() müsste ich mir halt dazu einbilden "Seufz"

Und das zahlten dann die "lachenden Erben". Was wiederum die Stimmung hebt.

Wenn man niemanden hat,der das hinterher für einen übernimmt,wäre das nicht verkehrt,wenn man bestimmte Wünsche für die Beisetzung,im schlimmsten Falle hat. Sonst übernimmt das der Staat,wenn keine Freunde,Angehörigen vorhanden sind.

Hast du das noch nicht geregelt? Auch wenn ich nur 12 Jahre alt bin, habe ich Verantwortung für meine Mitarbeiter. Da braucht nur unterwegs zum Psychologen mal ein Unfall zu sein und man war einmal. Diese Sachen sind geregelt. Wenn ich hopse, also Schaf spiele und ins Gras beiße, kümmert sich meine Schreinerei, die mit mehreren Beerdigungsinstituten im Vertrag stehen. Meine 472 Mitarbeiter müssen doch wissen, dass es weiter geht und wie es weiter geht. Auch wenn man in meinem Alter nichts davon hören will, aber das nennt sich Verantwortung.

Eine sehr interessante Frage.

Also wenn Du Dich einer riskanten OP unterziehen musst, und wenn Du gerne alles geregelt weißt falls was schief geht, und wenn Du auch finanziell gut in der Lage bist, - ja, dann würde ich meine eigene Beerdigung vorher organisieren.

Dann kannst Du den Sarg nach Deinem Gusto wählen, Du entscheidest ob Du eingeäschert wirst oder nicht, Du entscheidest wo Du beerdigt wirst, Du bestimmst welche Trauermusik gespielt wird, und wer eine Ansprache / Trauerrede halten soll, ob ein Geistlicher, ein kommunaler Mitarbeiter, oder ein Angehöriger.

Nur eines solltest Du dann beachten, nämlich ein Institut wählen, dessen Besitzer deutlich jünger ist, wie Du es bist.

Meine Mutter hatte auch alles o. g. veranlasst und bezahlt, doch sie wurde 94 Jahre alt, der Inhaber des Bestattungsunternehmens leider nicht.......

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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