Sollte man bei einer Glutenunverträglichkeit auf glutenhaltige Lebensmittel völlig verzichten?

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4 Antworten

Also ich würde nur auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten, wen bei mir die Unverträglichkeit nachgewiesen wurde, ansonsten müsste ich ja auch so viele leckere Sachen verzichten und das macht keinen Sinn.

Es ist schwer, zu dem Thema etwas zu finden, was nicht von "Massenhysterie" geprägt ist :-). Diese Seite (http://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund-essen/glutenfreie-lebensmittel-lebt-man-ohne-gluten-besser_aid_10338.html) hat einen recht ausgewogenen Artikel dazu geschrieben, ich zitiere mal einen Teil:

"Tatsächlich ist es Fakt, dass die Zahl der Menschen mit Glutenunverträglichkeit langsam steigt. Jedoch ist nach wie vor nur rund 1 Prozent der Bevölkerung betroffen. Dass trotzdem immer mehr Menschen ihre Unvertäglichkeit entdecken, liegt unter anderem auch daran, dass durch den Hype um glutenfreie Lebensmittel immer mehr Leute auf die Idee kommen, sie könnten darunter leiden, obwohl es keine eindeutigen Symptome gibt. Gluten ist für gesunde Menschen keineswegs schädlich und daher auch nicht vergleichbar mit ungesunden Nahrungsbestandteilen wie beispielsweise den Transfettsäuren. Solange keine Unverträglichkeit vorliegt, ist es also auch nicht notwendig, auf glutenfreie Lebensmittel umzustellen. Wenn Sie einen begründeten Verdacht hegen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie auf eigene Faust eine Diät halten."

Das Grundproblem meiner Meinung nach: seit Jahrzehnten essen wir hauptsächlich Gebäck aus gesiebtem, nährstoffarmem Mehl (Weißmehl). Diese leeren Kohlenhydrate sind nicht nur nahezu wertlos für den Organismus, sondern schädigen ihn auch noch. Jetzt wird das Gluten, als ein Teil davon, verdammt. Das jedoch auf vollwertiges Getreide und die daraus hergestellten Lebensmittel zu übertragen, halte ich für völlig falsch. Und gerade Amerika als Vorbild für Ernährungstrends zu nehmen, erst recht :-)

Ich habe auch den Eindruck, dass man nicht immer alles glauben sollte und den Text den ich gelesen habe, hat schon bischen das auf den Kopf gestellt was ich bislang glaubte zu wissen. Wenn du oder jemand neugierig ist:

http://www.paleo360.de/gesunde-ernaehrung/vollkorn/

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@Jumi1974

Ach die ... oh mein Gott, ja, die sind furchtbar. Da braucht man doch nur ein kleines Stück zu lesen, z.B., ich zitiere: Der einzige Sinn des Samens ist die Fortpflanzung der Pflanze. Und die Pflanze wächst nicht, um gegessen zu werden.

Da muss ich doch gleich laut loslachen^^. Was, bitte schön, wächst denn deren Meinung nach, nur um gegessen zu werden? Die Tiere etwa, dessen frisches Fleisch man - laut ihren Ernährungsrichtlinien - essen "darf"?.

Oder: In vielen Kulturen wird gegessen was verfügbar ist um zu überleben. ... Ach so, ja klar ... das trifft auf die Jäger und Sammler der Steinzeit natürlich nicht zu, logisch ....

Kopfschüttel.

Mir ist es nur ein Rätsel, was die Leute, die hinter solchen abstrusen "Theorien" stecken, für Beweggründe haben. Glauben sie tatsächlich den widersprüchlichen Unsinn, den sie verbreiten? Oder geht es nur ums schnöde Geld? Egal. Bei der Paläo-Ernährung ist es wenigstens noch relativ einfach, die riesigen Logik-Lücken zu erkennen. Immerhin :-)

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@Lyarah

Noch ein Zitat: Brot = Junkfood (kopfschüttel) Schlimmer geht´s nimmer!

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Was genau macht sich bei den Damen bemerkbar? Ich werde in letzter Zeit mit nicht definierbarer Unruhe,gefolgt von plötzlichen Run auf die Toilette,konfrontiert.mein ganzer Körper fühlt sich unbehaglich,als würde etwas durch die Adern fließen.geht es euch auch so?nur bei den Bluttestergebnissen ist nichts zu entdecken

Die einzig mögliche Behandlung der Zöliakie** ist der konsequente Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel. Schon nach kurzer Zeit bessern sich die Schäden an der Darmschleimhaut, so dass alle Nährstoffe wieder vollständig resorbiert werden können. Für die Betroffenen heißt das: konsequente und nach heutigen Erkenntnissen lebenslange glutenfreie Ernährung.** Da Gluten nicht lebensnotwendig ist, sind durch die Diät keinerlei Nebenwirkungen oder Mangelerscheinungen zu befürchten.

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