Soll ich mich wirklich selbst einliefern lassen??

2 Antworten

Hallo KleineFrau, wenn Du Dich selbst einweisen lassen möchtest, geht es Dir wirklich schlecht. Ich muss jetzt hier aber auch erstmal @friedelgunde recht geben und stelle Dir deshalb die Frage: Wurde bei Dir ausführlich untersucht (mittels großem Blutbild), ob da nicht evtl. gesundheitlliche Gründe vorliegen. Nur mal als Beispiel: Bei einer Schilddrüsenerkrankung, die man problemlos behandeln könnte, hat man auch solche Symptome. Sollte das der Fall sein, dass organische Ursachen ausscheiden, hast Du natürlich auch die Möglichkeit, Dir ambulant bei einem Psychotherapeuten Hilfe zu holen. Und andere Menschen dürfen niemals Maßstab sein. Du fühlst Dich schlecht und Du willst Dir Hilfe holen, das ist doch schon mal ein guter Weg. Wenn man selbst keine Depressionen hat, kann ein gesunder Mensch das nicht nachvollziehen, dass man eben nicht nur einfach faul ist. Hast Du mit Deinem Hausarzt schon ausführlich darüber gesprochen, welche Maßnahmen er Dir empfehlen würde? Wenn Du glaubst, Du könntest in dieser Klinik Hilfe erfahren, dann mach das doch. Da Du Dich selbst einweist, kannst Du ja wieder gehen, wenn es Dir da nicht gut gehen sollte bzw. Du dort keine positiven Erfahrungen machst. Ich wünsche Dir alles Gute. Aber denk noch mal über eine Therapie bei einem Psychotherapeuten nach, den Du tagsüber aufsuchen kannst und Du in Deinem normalen Umfeld weiterlebst. Es sei denn, dass das Dein Problem ist. lg Gerda

Einfach so ins Blaue hinein kann ich natürlich nicht beurteilen, ob bei dir die Einweisung in eine therapeutische Klinik die richtige Maßnahme ist. So spontan würden mir jedoch einige andere Dinge einfallen, die ich abklären lassen würde, ehe ich mich zu so einem Schritt entscheide.

Hast du dich denn schon mal genauer untersuchen lassen? Es gibt nämlich durchaus körperliche Erkrankungen, die die von dir beschriebenen "Symptome" hervorrufen können (extreme Antriebsarmut, ständige Müdigkeit, usw.). Möglicherweise bist du ja gar nicht psychisch krank, sondern hast evt. eine hormonelle Störung oder eine Mangelerkrankung. Daher würde ich dir ganz dringend einen kompletten Checkup beim Arzt empfehlen. Blutbild, etc...

Schildere ihm ruhig deine Probleme, dann kommt er vielleicht schon darauf, an was es liegen könnte. Vielleicht gehören deine Schwierigkeiten ja recht bald der Vergangenheit an.

Was passiert, wenn ich meinem Hausarzt erzähle, dass ich mich ritze?

Was passiert, wenn ich meinem Hausarzt erzähle, dass ich mich ritze?

Ich (weiblich, 18) ritze mich seit ca. einem Monat. Anfangs habe ich mir die Haut nur ein bisschen "angeritzt". Das sah dann ungefähr so aus, als ob mich eine Katze gekratzt hätte. (Nur dass die Kratzer ordentlich aneinandergereiht waren.) Jetzt kommt es mir aber so vor, als ob ich jedes mal etwas tiefer ritze. Es blutet heftiger und die Wunden brauchen viel länger, um sich zu schließen. Außerdem denke ich jedes mal wenn mir jemand schlechte Neuigkeiten überbringt oder mir etwas zu viel wird, ans Ritzen. Schon der der bloße Gedanke daran beruhigt mich. Ich schäme mich dafür und deswegen möchte ich meinen Eltern und Freunden nichts davon erzählen. Vor einem halben Jahr habe ich schon einmal mit meinem Hausarzt darüber gesprochen, dass mir zur Zeit alles über den Kopf wächst und ich nachts kein Auge zu bekomme. Daraufhin hat sie einen Termin mit einem Psychologen für mich ausgemacht. Leider war ich dumm genung, die Therapie nach nur einer Sitzung abzubrechen, weil es mir vorkam, als würde es mir schon wieder besser gehen. Meine Mutter wusste davon, und das ist noch ein weiterer Grund, warum ich ihr nichts sagen möchte. Ich will sie nämlich nicht enttäuschen.

Aber um auf meine eigentliche Frage zurückzukommen; Was könnte mein Hausarzt sagen, wenn ich ihr erneut von meinen Problemen erzähle? Würde sie mir nur eine weitere Therapie empfehlen? Oder könnte sie mich sogar in so etwas wie eine Klinik stecken?

(den unteren Text habe ich vor einigen Monaten schon einemal in einem Forum gepostet, um mir Rat zu holen. Vielleicht hilft Euch das, meine Lage ein bisschen besser einzuschätzen. ) also als erstes möchte ich sagen, dass ich weiß, dass vermutlich keiner von euch arzt bzw. therapeut ist. es geht mir ausschließlich um die meinung einer anderen person.

also ich bin ein mädchen, 17 jahre und gehe in die 10. klasse. seit ein paar monaten komme ich früh einfach nicht aus dem bett. ich bin motivationslos und müde und habe deswegen auch keine lust in die schule zu gehen. es hat nichts damit zu tun, dass ich am tag zu vor zu spät ins bett gegangen bin oder so. ich kann mich um 19 uhr ins bett legen und bin am nächsten morgen genauso schlecht drauf, wie als wenn ich mich erst um 2 uhr schlafen gelegt hätte. meistens habe ich soweiso probleme beim einschlafen.

ich treffe mich auch schon seit einer ewigkeit nicht mehr regelmäßig mit meinen freunden. meistens nehme ich mir vor, meine beste freundin am ende der woche zu besuchen, aber wenn es dann endlich freitag ist und ich früh wach werde, habe ich wieder keine lust darauf.

ich sitze also so zu sagen den ganzen tag nur zu hause, gucke fernsehen, lese, schlafe oder chatte mit alten freunden. manchmal habe ich von einer minute auf die andere plötzlich schlechte laune oder ich bin traurig. bis jetzt habe ich noch mit keinem darüber geredet, weil ich einfach nicht weiß, zu wem ich gehen soll. und weil es mir auf eine art auch ziemlich peinlich ist.

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