Soll ich es meinen Eltern erzählen?

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Hallo Maralina723,

nachdem ich Deine Frage gelesen habe, mache ich mir etwas Sorgen um Dich!

Auch wenn Dir die Selbstverletzungen kurzfristig helfen, ist dieses Gefühl nur vorübergehend. Es kann zur gefährlichen Sucht werden, die Dich auf Dauer unglücklich macht.

Ich möchte Dir daher ans Herz legen, Dir professionelle Hilfe zu suchen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Du den Drang, Dich selbst zu verletzen, bekämpfen kannst. Schau doch mal hier vorbei: https://www.gutefrage.net/aktionen/ritzen-hilfe-bei-selbstverletzungen/

Dort haben wir wichtige Anlaufstellen & Tipps für Dich zusammengestellt.

Denk dran: Du bist mit Deinen Problemen nicht alleine und Du kannst sie bewältigen, wenn Du Dir Unterstützung suchst.

Viele Grüße & alles Gute!

GesundheitsfrageTeam von gutefrage

3 Antworten

Hallo Maralina,

wenn Du diesen Drang Dich zu ritzen verspürst, kannst Du dann genau festmachen warum dieser Wunsch in Dir aufsteigt? Es gibt ja für alles einen Grund. Vielleicht die erneute Schwangerschaft Deiner Mutter? ......wie vor zwei Jahren? Ist das ein zeitlicher Zufall? Kann es sein, dass Du Angst hast, dann zu wenig Aufmerksamkeit Deiner Mutter/Eltern zu erfahren, sobald das Geschwisterchen auf der Welt ist?

Wenn Dir die Ursache nicht klar ist, gehe in Dich und versuche diese zu ergründen.

Und ja, sprich mit Deiner Mama, sie will ganz sicher helfen. Wenn sie nicht versteht oder wahrhaben will, dass Du Dich wieder ritzt, dann zeig ihr die Schnitte.

Und auch ja, Du brauchst unbedingt wieder eine psychologische Unterstützung, muss ja nicht gleich stationär sein.

Du sagst es selbst : Du brauchst dringend die weitere Psychotherapie.

Um diese zu bekommen gibt es mehrere Möglichkeiten :

Du kannst den Psychotherapeuten ansprechen, Du kannst Euren Hausarzt ansprechen und beiden Deine schlechte aktuelle Situation schildern.

Es ist lobenswert, dass Du Deine Mutter mit Deinen Problemen nicht belasten willst, aber : Letztlich ist sie die Erziehungsberechtigte und auch für Deine Gesundheit verantwortlich. Wenn also die beiden erstgenannten Möglichkeiten ( warum auch immer ) entfallen, wirst Du sie ansprechen müssen, damit sie den erneuten Beginn der Therapie in die Wege leitet !

Ich wünsche Dir Erfolg und gute Besserung !

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – langjährige Berufserfahrung in der Medizin

Aber vielleicht übertreibe ich auch einfach nur

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@Maralina723

Das kannst letztlich nur Du entscheiden ! Aber wenn Du Dich jetzt wiederholt selbst verletzt hast, ist es ja nun wirklich keine Übertreibung !!!

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Ich würde Dir dringend raten, Dich weiter in psychologische Behandlung zu begeben. Es ist mir absolut unverständlich wie man eine Therapie beenden kann, wenn jemand noch nicht vollständig genesen ist. Wenn Dich Deine Mutter nicht versteht, suche Dir bitte unbedingt woanders Hilfe. Dein Hausarzt oder Kinderarzt wäre eine sehr gute Anlaufstelle. So wie Du die Situation hier schilderst, kann ich mir nicht vorstellen, dass da irgendjemand auf die Idee kommt Dir eine Therapie zu verweigern. Schon gar nicht ein Arzt. Alternativ kannst Du vielleicht Deinen Vertrauenslehrer oder einen Schulpsychologen ansprechen. Wichtig wäre wirklich, dass Du ganz klar sagst, wie schlecht es Dir geht. Ich würde da wirklich dann auch alles erzählen, was Du hier erzählt hast. Eines noch zu der Fehlgeburt bei Deiner Mutter. Es ist absolut NICHT Deine Schuld, dass es dazugekommen ist! Und Du darfst auch deswegen nicht den Fehler begehen und Dich deswegen Deinen Eltern nicht mehr anzuvertrauen. Eltern sind dafür da, sich um die Sorgen und Nöte der Kinder zu kümmern, völlig unabhängig davon welchen Stress sie selbst gerade haben. Ich wünsche Dir alles Gute!

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