Softlaser oder Orthovoltstrahlenbehandlung?

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1 Antwort

Wenn eine solche Behandlung, wie von dir beschrieben ("bürstenähnliches Gerät") als Orhovolt-Behandlung berechnet wird, sollte deine PKV diese Abrechnung mal prüfen. Die angegebene Ziffer ist nur für die Behandlung mit ionisierender Strahlung (hier: Röntgenstrahlung im Bereich 10 - 100 kV zulässig):

http://www.e-bis.de/goae/Goae00000169.html

Allenfalls, WENN du beim Arzt eine entsprechende Abrechnungsvereinbarung unterschrieben hast, könnte dieser evtl. eine Art Analog-Abrechnung ansetzen (genaueres sagt dir deine Kasse).

OB es sich bei der von dir genannten Behandlung doch um eine Orthovolt-Therapie gehandelt hat, kannst du am Einfachsten so herausfinden: War der Arzt oder andere Person mit im Behandlungsraum, während der Behandlung, dann war es sehr wahrscheinlich irgendwelcher "Softlaser"-Einsatz, da bei Orthovolt (und anderer Strahlentherapie) ähnlich wie beim Röntgen, die Behandler den Raum i.d.R. verlassen.

Eine weitere -bessere- Methode ist, schlicht eine Kopie des Arztbriefes über die erfolgte Behandlung zu verlangen. Dort muss genau verzeichnet sein, was genau gemacht wurde (erst mal unabhängig von den Abrechnungsziffern).

Und: Eine Therapie mit Orthovolt oder auch (mindestens beim Sprunggelenk ohnehin eher zu empfehlen) Hochvolt ist ohnehin Kassenleistung, AUCH der PKV.

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