Sinusitis

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Ich schreibe Dir mal auf, was ich gemacht habe, wenn ich eine Sinusitis hatte. Deine Medikamente habe ich alle nicht bekommen.

(Wenn ich allerdings Cortison oder MTX nehmen mußte, habe ich es nicht alleine geschafft, dann brauchte ich auch ein Antibiotikum, was dann auch immer geholfen hat, bis auf 1x, da bekam ich noch eine zweite Sorte, dann war es gut.)

  • "Ansteigendes Fußbad", alle 1-2 Tage, dann fühlt man sich am ganzen Kopf besser. Beine in warmes Wasser, Kühlbox am besten, ganz zudecken mit Wolldecke, alle 5 min 1/4 Liter kochend Wasser dazu. Beine dafür raus aus dem Wasser, ach 30 min kaltes Wasser über jedes Bein (rechts zuerst), Wollsocken an, Bettruhe

  • "wärmeentziehender kalter Halswickel", wirkt super gegen die Schmerzen. Geschirrtuch oder großes Taschentuch der Länge nach handbreit falten, in kaltes Wasser tauchen, kaum ausdrücken, um Hals wickeln, trockenes Geschirrtuch (etwas breiter gefaltet) darüber, zum Schluß Wollschal. Jedes Tuch ist breiter als das vorherige. Nach 10 min (oder früher, wenn es sich nicht mehr kalt anfühlt!) unbedingt abnehmen und neu machen! 1-2 Stundn sollman das machen, hab aber meist eher aufgegeben. Ist eine RIesenschweinerei, mach es über dem Waschbecken - aber es hilft!

  • "abschwellende Nasentropfen", um die Gänge zu belüften. Sprays laufen zurück. Du kannst auch zunächst die schwächeren Konzentrationen nehmen; es gibt welche für Säuglinge, Kleinkinder und Schulkinder/Erwachsene. Je dünner, desto länger kannst Du sie gefahrlos nehmen, aber es soll halt auch nutzen. Die Schleimhäute kannst Du mit Bepanthen Nasensalbe pflegen. (die andere soll nicht wirken im Feuchten, warum, hat man mir nicht erklärt)

  • immer wieder mal kaltes Wasser in die hohlen Hände gießen und ins Gesicht klatschen. Gut gegen die Schmerzen, fördert vermutlich die Durchblutung. Kannst Du immer wieder mal tun.

  • mein Arzt hat mir auch Rotlicht empfohlen, aber ich habe es nicht vertragen - könntest Du noch probieren

  • Vielleicht könnte es auch helfen, wenn man über die Nieren ableitet - Dr. Nic, weißt Du etwas darüber? - Ich habe die Erfahrung gemacht, daß meine Halsschmerzen bei beginnendem Infekt (vermute ich jedenfalls) verschwanden, wenn ich Goldrutentinktur genommen habe, einfach ein paar Tropfen in ganz viel Wasser. Dann braucht der Körper nicht soviel oben im Rachen auszuscheiden, so erkläre ich mir das. Ob das bei NNH-E hilft, weiß ich nicht.

Ich wünsche Dir jedenfalls gute Besserung! Ich weiß, wie eklig man sich fühlt - Kopf hoch, das wird wieder!

Ach ja, mit der Ernähurng kann man auch die Abwehr stärken (70% davon sitzt im Darm, also entlaste den):

Weglassen:

  • Milch
  • Produkte aus Milch (Quark, Joghurt, Käse, ...
  • Zucker
  • Produkte daraus (nur Obst ist ok)
  • Auszugsmehl, also Mehl, das in der Fabrik hergestellt wurde

Stattdessen:

  • Obst, am besten frisch, geht aber auch getrocknet (Rosinen, Aprikosen, ..., am besten ungeschwefelt); auch guter "echter deutscher Honig" auf dem Löffelchen
  • Gemüse roh knabbern, kann man schön auf dem Teller anrichten (Möhren, Gurken, Kohlrabi, Weißkohlröllchen, Paprika, Blumenkohl).
  • etwas Kaltpreßöl täglich
  • viel Wasser trinken
  • später (2 Wochen warten) frisches Getreide, gekeimt oder über Nacht eingeweicht.

Zusätzlich noch:

Beim Weglassen habe ich noch das Fleisch vergessen; das solltest Du auch meiden, bis Du wieder gesund bist.

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@Hooks

Kohl hilft der Lymphe, iß also möglichst viel rohen Weißkohl (z.B. als Sauerkraut), damit die Lymphe gut arbeiten kann.

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Vielen Dank für Deine Ratschläge. Da werde ich sicher einiges ausprobieren was mir hoffentlich Linderung bringen wird. das mit dem Essen, verzicht auf Milchprodukt und Weizenmehl habe ich auch gelesen und versuche ich nun umzusetzen.

Das Problem am ganzen ist einfach das damit zwar die Symptome aber nicht der die Ursache bekämpft ist.

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@lunika

Was hältst Du für die Ursache?

Bei mir war der Lauf immer so:

  • irgendwas gegessen worin Milch war
  • Nase verstopft
  • nicht rechtzetig abschwellende Säuglingstropfen genommen,
  • dadurch vermehren sich die anaeroben Bakerien, weil durch die Eustch'sche Röhre kein Sauerstoff mehr durchkommt
  • führt zur Nebenhöhlenentzündung

Meine persönliche Vermeidungsstrategie:

  • keine Milchprodukte zu mir nehmen
  • wenn doch, Nasentropfen parat haben (schwächste Konzentration reicht)
  • Nasenpflege mit Bepanthen Nasensalbe, wenn Abhängigkeit von den Tropfen eintritt (habe ich über 4 Jahre genommen, kein Problem)
  • bei Zuckergenuß (bin leider manchmal eine Naschkatze) immer gleich VItamin-B-.Komplex-Kapseln hinterher, um den Körper nicht zu schwächen / sonstige B-Mangelerscheinungen zu vermeiden

Fazit: Wenn der Körper geschwächt ist, wirken Milchprodukte bei mir immer schlimmer. Also am besten Zucker und Milch meiden.

Es ist nicht unbedigng der Weizen, der schlimm ist, sondern die Tatsache, daß durch Sauerstoff und Licht wichtige Inhaltsstoffe verduften / zerstört werden. Nach spätestens 14 Tagen ist auch gutes Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen, egal) wertlos.

Ich habe allerdings festgestellt, daß ich ohne Weizen mit Dinkel (aber frisch gemahlen und nach Einweichen verbacken, oder gekeimt) viel ruhiger bin und einen größeren Spannungsbogen habe, nicht so ungeduldig bin. Weizen macht mich eher rappelig.

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Was tun gegen (chronische?) Sinusitis?

Hallo,

ich leide seit fast 2 Jahren immer wieder an einer verstopften Nase, Schleim im Rachen und leichtem Husen am Morgen. Nachdem ich mehrere HNO´s aufgesucht habe, wurden Allergien gegen Pollen und Hausstaubmilben festgestellt. Im Verlauf des Jahres habe ich - mal mehr, mal weniger - die oben genannten Beschwerden. In der Vergangenheit wurde ich bereits mit Kortison-Nasenspray (Nasonex) behandelt, was mir relativ gut geholfen hat. Es kommt jedoch immer wieder ... Ohne Taschentücher kann ich kaum aus dem Haus. Vergangene Wochen hatte ich wieder einen ziemlichen Druckgefühl und habe meinen HNO-Arzt aufgesucht, welcher mich zum Röntgen schickte und eine Nebenhöhlenentzündung feststellte. Er verschrieb mir 7 Tage Antibiotika (Amoxicillin) und das Nasenspray (Mometasonfuroat). Ergänzend hierzu habe ich Nasenspülungen mit Meersalz durchgeführt und meine Rübe abends unter eine Rotlichlampe gehalten. Das Druckgefühl ist inzwischen nahezu verschwunden, jedoch habe ich einen ständigen Schleimfluß im Rachen und muss gefühlt alle 2 Sekunden Schlucken.

Zu meiner Person: Ich bin 26 Jahre alt. Habe Normalgewicht und ernähre mich relativ normal. Spiele aktiv Fußball, treibe also 3x/Woche Sport.

Was kann ich insgesamt - auch langfristig - noch machen? Sind ggf. Besonderheiten auf dem Röntenbild zu erkennen? Wie akut ist die Sinusitis auf dem Röntgenbild? Kann ich wieder Sport treiben? Fühle mich so weit wieder ganz gut. Macht eine OP Sinn?

Die Sache ist auf Dauer wirklich nervenaufreibend und ich bin über jede sinnvolle Antwort dankbar.

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Hatte ich eine Bronchitis? Frage zum Sport

Hallo zusammen. Kurze Einleitung. Vor 3 Wochen habe ich mein Training (Krafttraining und Ausdauer im Fitnessstudio) eingestellt, da sich Halsschmerzen ankündigten. Ich hatte also ein paar Tage Halsschmerzen, dann so gut wie wieder fit.

Wenige Tage darauf, hatte ich eine belegte Brust, Stimme fast weg und festsitzender Husten (ich konnte also kaum Husten und es kam nichts). Dieser Husten löste sich dann nach und nach (nach dem Aufwachen! Grüner Schleim beim Husten und Schnäuzen), tagsüber hatte ich so gut wie keinen Hustenreiz.

Wenige Tage später als ich jeden Morgen Schleim (meist grün) abhustete und ausschnäuzte, kam dann gegen Abend ein Hustenreiz, der fruchtlos war, sprich ich musste Husten, es kam aber nichts. War sehr nervend und hat mir auch Muskelkater im Bauch beschert. Nachts war dann teilweise auch starker Hustenreiz ohne Auswurf.

Sonst hatte ich keinerlei Symptome (nicht einmal richtig Schnupfen). Kein Fieber, keine Niedergeschlagenheit, keine Gliederschmerzen. Ich konnte auch die ganze Zeit arbeiten (Büro). Rein vom Gefühl hätte ich auch Sport machen könne (Hab mich ja sonst nicht weiter schlecht gefühlt), hab es aber wie gesagt gelassen aus Angst vor Komplikationen.

Beim Arzt war ich folglich auch nicht, mir ging es ja nicht schlecht. Habe mich therapiert mit Tees (Salbei, Thymian, Ingwer, Kräuter) und warmgehalten und mich auch versucht nach der Arbeit immer etwas auszuruhen, auch inhaliert habe ich die letzten Tage etwas. Spaziergänge an der Luft waren möglich und wurden auch gemacht.

Bin jetzt gestern wieder ins Training eingestiegen (Alte Gewichte, jedoch nur noch 2 anstatt 3 Sätze bei jeder Übung). Die halbe Stunde auf dem Fahrrad konnte ich wie gewohnt durchhalten. Allerdings merkte ich bei den Kraftübungen, dass ich da gut auf Puls kam. Es waren ja immerhin 3 Wochen ohne Training (außer die Spaziergänge).

Die letzten Tage und jetzt am Wochenende wachte ich über Nacht öfter auf, da ich Husten musste. Frühs fühlte ich jedoch keinerlei Symptome mehr, auch das Gefühl der belegten Brust war weg. Meint ihr ich hätte noch etwas warten sollen mit dem Training oder war das genau richtig. Und könnte das eine Bronchitis gewesen sein? Der Schleim war während der Abschleimphase einmal braun, danach gelb-grün. Habe allerdings einen Artikel gelesen, wonach neueren Studien zufolge, die Schleimfarbe nicht unbedingt ausschlaggebend ist für die Art der Erkrankung (viral oder bakteriell). Also was meint ihr? Könnte das eine Bronchitis gewesen sein?

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Erst Bronchitis gehabt und jetzt gehts wieder los?

Hallo,

ich hab bis vor zwei Jahren nie Husten gehabt (mir ging alles an die Mandeln). Dann kam jedoch meine erste Bronchitis vor ca. 1 Jahr. Seitdem habe ich meinte 3. hinter mir. Jedes Mal mit schwer aushustbarem grün/gelbem Auswurf.

Vor 4 Wochen ging es los mit Husten über den Tag verteilt. Ich konnte meinen Auswurf nur schwer abhusten und hab mich dabei fast übergeben. Mein Brustkorb tat weh und ich bekam beim Treppensteigen schwer Luft. Ich bin dann nach 7 Tagen ACC Akut zum Arzt gegangen. Er hörte beim Abhören Geräusche und meinte meinte meine Bronchiolen seien verkrampft. Er verschrieb mir ein Antibiotikum und das Novopulmon Stray das meine Bronchien etwas weiten sollte. Es klang dann auch nach der Woche gut ab und ich dachte ich hab die Geschichte hinter mir. Jetzt huste ich wieder seit ein paar Tagen. Ich habe etwas verfärbten Auswurf den ich morgens aushuste. Jedoch viel weniger als vor einem Monat wo meine Bronchitis losging. Ich huste Tagsüber öfters mal, jedoch habe ich nicht so richtige trockene Hustenanfälle wie beim Reizhusten. Ich habe auch kaum nachts Probleme mit dem Husten. Auch bei der Bronchitis vor einem Monat nicht.

Jetzt ist die Frage.. soll ich jetzt wieder mit ACC Akut anfangen oder soll ich wieder direkt zum Arzt oder wäre das etwas übertrieben? Vor allem was ist das jetzt schon wieder? Ich war doch komplett symptomlos, zwar nicht für allzu langer Zeit aber schon für gute 2 Wochen.

LG

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