Sind Schizophrene dümmer?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da kann ich dich weitestgehend beruhigen:

" Macht eine Schizophrenie dumm?

Nein, zumindest nicht in der Regel. Viele Menschen mit Schizophrenie haben keinerlei Einschränkungen ihrer Intelligenz.

Es gibt allerdings chronische Verläufe, in deren Verlauf die Patienten auf lange Sicht geistige Einschränkungen entwickeln. Betroffen ist v.a. das Arbeitsgedächtnis. Dies äußert sich darin, dass Informationen nicht kurzzeitig gespeichert werden können und die geistige Beweglichkeit reduziert ist.

Ein Abbau der Intelligenz muss aber selbst dann nicht zwangsläufig die Folge sein.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann, Mai 2010"

http://www.navigator-medizin.de/schizophrenie/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zur-schizophrenie/verlauf-a-prognose/438-macht-eine-schizophrenie-dumm.html

Noch ein Zusatz:

" Verlieren Menschen mit Schizophrenie ihre geistige Leistungsfähigkeit und Intelligenz?

Während einer akuten Krankheitsepisode kann es durchaus mal zu Leistungseinbußen kommen. Die bessern sich aber unter einer medikamentösen Behandlung und haben nichts mit einem Intelligenz-Verlust zu tun.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann, Oktober 2010"

http://www.navigator-medizin.de/schizophrenie/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zur-schizophrenie/verlauf-a-prognose/527-verlieren-menschen-mit-schizophrenie-ihre-geistige-leistungsfaehigkeit-und-intelligenz.html

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@Zweimal

Sie sind sich sicher, dass Medikamente die Leistungsfähigkeit verbessern?

Alle Schizos, die beispielsweise ein Studium packen, die ich kenne, haben Neuroleptika wieder absetzen müssen. Zu müde, zu unkonzentriert, Wortfindungsstörungen und Gedächnisstörungen wurden durch die Medikamente ausgelöst. ich behaupte mal, dass unter hohen Dosen Neuroleptika ein Studium schier unmöglich ist. Da bleibt oft nur noch die Behindertenwerkstatt. Ich selbst konnte hochdosiert nicht mal zwei Seiten in einem Buch lesen.

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Bin Ständig müde und erschöpft und scheine zu verblöden und beginne zu verzweifeln. Was tun?

Das in der Frage bestehende Problem bereitet mir enorme Schwierigkeiten, insbesondere in Verbindung mit ein paar weiteren und ärztlicherseits kam bisher nichts rum. Es soll psychisch bedingt sein, woran ich aber zweifle, allerdings sollen Schilddrüse Blutwerte EEG, EKG und MRT alles soweit in Ordnung sein.

Das wird jetzt etwas länger, da die Vorgeschichte wohl relevant ist, enschuldigung:

Ich bin seit 2 Jahren den ganzen Tag müde und erschöpft (besondes morgens) und mein Verstand versagt bei Dingen die mir früher leicht fielen oder die ich zumindest mit etwas Anstrengung bewerkstelligt bekommen habe, alles angeblich psychisch bedingt. Z.B. einfache Formeln und Aufgaben aus meiner Ausbildung (Technischer Zeichner A&M-Baju), sowie technische oder komplexe Texte, was meine Ausbildung mehr oder minder zunichte machte. Ich kann und will mich kaum mit etwas beschäfigen, weil ich geistig und körperlich meist mürbe bin und wünsche mir immer mehr einfach, dass das alles endlich endet. Ich bin schon seit Jahren mal mehr oder weniger psychisch krank, dazu gehören/gehörten mehr oder weniger schwere depressive Episoden, allerlei Ängste (Phobien?) bzw. eine generelle Angst(-störung), sowie wohl eine Persönlichkeitsstörung und Sympthome einer Schizophrenie. Momentan habe ich wohl eine verstärkte Sozialphobie und etwas.. Paranoia (?), sodass ich mich häufig kaum raustraue. Die Depression ist auch verstärkt präsent und ich m eist fühle mich total neben mir. Nach 3 Aufenthalten in 2 verschiedenen psychiatrischen Kliniken innerhalb der letzten 2 Jahre geht es mir ingesamt besser, aber mein anfängliches Problem mit der Müdigkeit und meinen geistigen/also kognitiven und körperlichen Problemen besteht weiterhin und hindert mich daran effektiv etwas für meine Gesamtsituation zutun und verschlimmert meine anderen Beschwerden. Wiegesagt wurde allerlei dort getestet und es soll psychisch bedingt sein, aber obwohl es mir psychisch teilweise immer wieder wesentlich besser ging (wenn auch nicht gut...), sind meine Beschwerden was Müdigkeit und geistige Leistungsfähigkeit und körperliche mattheit kaum oder auch garnicht besser geworden. Es sollte ein weiterer teilstationärer Aufenthalt folgen, aber durch eine mangelnde Absprache und eine insgesamt unglückliche Verkettung von Ereignissen, muss ich auf einen Termin beim Psychiater Mitte Mai warten, von dem ich mir auf Grund vorriger Erfahrungen nicht viel erwarte. Ich habe immernoch den Verdacht, dass es irgendetwas körperliches/neurologisches ist. Hat irgendjemand ähnliche Erfahrungen oder hat eine Idee was mit mir los sein könnte?

Nochmals Entschuldigung, aber mich kruz zu fassen fällt mir momentan unheimlich schwer.

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Schizophrenie?

Hallo, meine Mutter (50) hat sich in den letzten Wochen extrem verändert:

Meine Mutter war vor etwa 3 Wochen plötzlich vom einen auf den anderen Tag sehr "verwirrt". Zuerst haben wir sie im Krankenhaus genau untersuchen lassen (verdacht auf Schlaganfall)..., da sie aber nichts körperliches feststellen konnten, meinten sie, meine Mutter müsste mal mit einem Psychiater sprechen... Sie hat sich aber geweigert.

Zum Schluss war es so schlimm, dass sie in ihrem "Wahn" einen Wasserkocher und ihr Blutzuckermessgerät gegen die Wand geschmissen und zerstört hat..... Und als sie dann versucht hat, meinem Vater eine Teekanne (aus Glas!!!!) ins Gesicht zu schmeißen, mussten wir den Krankenwagen rufen und dann wurde sie in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen... :-(

Nach einer Woche mussten sie die Ärzte aber wieder entlassen, weil sie offiziell als "freiwillig" eingewiesen wurde und wieder raus wollte.. Die Ärztin konnte uns keine Diagnose mitteilen.. Sie sagte soetwas wie: "Diese Frau ist mir ein Rätsel! ...irgendetwas hat sie,...aber wenn sie sich weigert, kann ich nichts mehr für sie tun..." (Diese Aussage empfinde ich schon fast als Frechheit...)

Jetzt ist sie seit einer Woche wieder hier und sie "spinnt" immer noch: Sie hat meiner Meinung nach den Bezug zur Realität verloren. Sie benimmt sich und spricht als ob sie betrunken wäre... Sie vergisst plötzlich DInge, wie Türen zu schließen oder abends das Licht auszumachen... Heute wusste sie plötzlich nicht mehr, wie ihr Auto auf ging... Außerdem wird sie neuerdings schnell aggressiv.

Seit ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass sie Selbstgespräche führt, was mir ganz und gar nicht gefällt... Ich mache mir ziemliche Sorgen... und mein Vater ist auch ziemlich fertig.

Sie selber ist davon überzeugt, dass WIR den Knall hätten und wenn man fragt, wie es ihr geht, sagt sie nur noch "gut" /"so gut wie noch nie". (früher hatte sie einem bei dieser frage alle probleme haarklein aufgelistet..)

Kann es sich um eine Schizophrenie handeln? Was müssen wir tun? So kann sie nicht bleiben.. ...

Kleine Anmerkung: - Sie ist Ex-Alkoholikerin - Kettenraucherin (manchmal auch Canabis) - Übergewichtig

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