Sind Menschen, die gutartige Tumore haben eher gefährdet, später Krebs zu bekommen?

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Zwar kann man diese Frage nicht für alle Formen von Tumoren beantworten, aber zumindest bei manchen Tumorarten besteht nach einem gutartigen Tumor ein erhöhtes Risiko. Frauen, die unter bestimmten Formen gutartiger Brusterkrankungen leiden, haben ein deutlich höheres Brustkrebsrisiko. Auch Menschen, bei denen gutartige Tumoren des Dickdarms (so genannte Adenome), man spricht auch von Darm-Polypen, bestehen, haben ein gewisses Risiko, dass sich diese in einen bösartigen Tumor und damit in eine Krebserkrankung umwandeln.

Oma (74) krebskrank, einige Fragen

Hallo Community, vorab: Hierbei handelt es sich um meine Oma (74) . Um ihre Geschichte zu erzählen, sind einige Zeilen nötig. Allerdings müsst ihr die Geschichte kennen, um etwas über den Fall sagen zu können. Alles begann vor 2,5 Jahren mit Bauchschmerzen, die ab und zu kamen und wieder gingen sowie mit Durchfall am Tag der Bauchschmerzen. Meine Oma ging zu ihrem Hausarzt und der sagte, dass sie zur Darmkrebsvorsorge gehen soll. Kolonoskopie gemacht, alles in Ordnung. Die Symptome blieben aber und sie begann, Gastrologen, Gastroenterologen, Internisten und sonstige zu besuchen, die machten von Gastroskopie bis CT alle Untersuchungen und einige von ihnen sagten etwas von einer Darmentzündung. Sie darf nun keine laktosehaltigen Produkte essen und muss Tabletten einnehmen, dann vergeht es. Tatsächlich wurden die Schmerzen viel besser, bis das Ganze, nur schlimmer, vor 5 Monaten wiederkam. Die bekannten Symptome plus leichtes Fieber plus Nachtschweiß und ab und zu Probleme mit dem Stuhlgang, weil dieser so hart war (mal Durchfall, mal harter Stuhl) . Sie ging ins Krankenhaus, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dort machte man Kolonoskopie und fand wieder nix. Sie wurde aber zur weiteren Untersuchung ins Uni-Klinikum geschickt. Dort hat man alle Untersuchungen wiederholt und bei der CT lag folgender Befund vor: „Verwachsung des Darms mit beiden Nieren aufgrund von parallel zueinander verlaufenden Wandernieren, zusätzlich Abszess mit Durchmesser 1,6 cm umgeben von einer Zyste, Darm im Verwachsungsbereich vollständig perforiert“. Also natürlich OP, alles gut gelaufen, sie wurde nach Hause entlassen. Zwei Wochen lang war alles gut, doch die Symptome kamen wieder. Zusätzlich hat man bei der OP Gewebeproben zur Untersuchung entnommen, die Ergebnisse waren auch da. Leider hat der sehr kluge Arzt, der operiert hat, einen Krebstumor im Darm übersehen, der schon auf die Niere Metasthasen gestreut hat, weil Darm und Niere ja verwachsen waren. Zwei Tage später im Uni-Klinikum: OP, Tumore entfernt, Ileostoma angelegt und 27 Gewebeproben entnommen. Die Wunden wollten jedoch nicht heilen (weder die von der ersten, noch die von der zweiten OP) . Daraufhin stellte der Oberarzt das Prednison 5 mg ein, was sie bis jetzt genommen hat, um die Wundheilung zu verbessern. Zusätzlich dazu hatte sie sich noch Pemphigus eingeholt. Die Dermatologin im Uni-Klinikum ließ ihr Sulfamethoxazol geben, weil der dumme Oberarzt meinte, die Wunde würde super heilen. Zusätzlich verschrieb der Oberarzt Prednison 30 mg, obwohl die Wunde ja schon bei 5 mg nicht heilte. Schließlich kam die Dermatologin zur Oma, um sich ihren Zustand und die Wunde anzuschauen. Sie nannte den Oberarzt Idiot, weil dieser nicht einmal wusste, dass der Oma Piperacillin/tazobactam gegeben wurde (in die Wunden war ein Krankenhauskeim eingedrungen, aber gegen diesen Keim wirkte nur Sulfamethoxazol) . Dieses Mittel gab der Oberarzt aber nicht, obwohl es die Dermatologin empfohlen hatte. Fortsetzung im Kommentar

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gesund geschrieben,trotz schmerzen

Hallo alle miteinander, es geht um folgendes,ich bin 27 seit November 2010 krank geschrieben,hatte damals starke Schmerzen in der Hüfte,konnte nicht gehen und keiner wusste genau wieso. Im januar hat man erst im MRT gesehen,dass ich einen Knochentumor habe.

Man schickte mich in ein KH in dem man absolut keine Ahnung von Knochentumoren hatte.Man wollte eher rumdoktorn,obwohl der Chefarzt selber noch sagte,dass man das nich einfach darf,sollte es Krebs sein,dennoch wollten sie rumbiopsieren und ihn einfach rausholen. Habe gesagt nich mit mir,gehe nach Hause.

Einen Monat später kam ich nach Berlin ins Sarkomzentrum. Wurde operiert und musste etliche Wochen auf das Ergebnis warten. Er war gutartig. Es gab Physiotherapie usw,die Schmerzen wurden nicht besser. Als ich 12 Monate später zur Tumornachsorge musste wurden sich die MRT Bilder nochmal angeschaut und ein sogenanntes "impingement" am Hüftgelenk festgestellt. Also eine unebenheit direkt am Knorpel vom Hüftgelenk. Das wurde letztes Jahr entfernt,wieder Hüft OP.

Es gab wieder monatelang Therapie und weiterhin krankgeschrieben. Durch das humpeln kamen zusätzlich Rückenschmerzen,meine Hüfte ist jetz so 1 cm kürzer,weil mein Kreuzband schief ist. Festgestellt wurde das von einer Ärztin die auf Physikalische Medizin und Rehabilitation spezialisiert is. War wegen meinem Rücken da,weil meine Rückenbeschwerden meinem Orthopäden nicht interessierten. Ich schilderte ihm z.b.,dass ich nicht mehr hochkomme vor Schmerzen,wenn ich mir die Haare über den Wannenrand wasche....seine Antwort : "Also wenn ich mir die Haare wasche habe ich keine Schmerzen"...schönen Dank dacht ich mir.

So,nun ist es so,dass die Schmerzen ind er Hüfte einfach nicht besser werden,manchmal tut es so höllisch weh,dass ich komplett garnicht auftreten kann,vor Schmerzen schießen mir die Tränen in den Augen,ich kann nich lange sitzen,nicht lange stehen und auch nicht weit laufen. Permanent tuts höllisch weh. Jetzt eröffnete mein ach so toller Orthopäde letzte Woche er schreibt mich nur noch einmal Krank und dann solle ich mich um Arbeit kümmern....Den geht das so am Arsch vorbei,dass ich Schmerzen habe. Ich vermuste mal,er denkt ich simuliere...

Was kann ich da jetzt tun? Hat jemand Rat? Anderen Arzt suchen sicherlich,aber kann ich da auch bei meiner KK anrufen und mal drum beten,dass die mich zum MD schicken oder so? Letztes Jahr war ich das letzte mal da,da sagten die auch ich bin nicht arbeitsfähig.

Habe nur keine Lust drauf,dass ich jetz wieder arbeiten soll und mir eventuell noch die Hüfte damit kaputt mache

MFG Katjes

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Leidet jemand von euch an einem Immundefekt?

Guten Morgen,

bei mir wurde schon im Jahre 2007 festgestellt, dass bei mir ein Mangel von Thrombozyten (Blutplättchen die für die Wundheilung zuständig sind) vorhanden ist. Im Krankenhaus wurde mir damals eine Cortisontherapie vorgeschlagen, das hielt mein Hausarzt für eine ganz schlechte Idee und hatte mich daraufhin in die Uniklinik geschickt. Diese hat bei mir Blut und Knochenmark entnommen und das hoffentlich gründlich untersucht. Nach langem Warten und hinterher telefonieren (der behandelnde Arzt war nie zu erreichen und hat nie zurück gerufen) rief dann endlich mal der Chefarzt an und sagte, dass ich keinen Blutkrebs habe und er würde die Behandlung nun beenden. Also wieder zum Hausarzt und dieser sagte, dass es viele Menschen gibt die gut mit zu wenigen Blutplättchen leben könnten aber ich sollte doch regelmäßig zur Blutkontrolle kommen.

Diagnose bis dahin: Autoimmunthrombozytopenie Therapie ab da: Keine

Als dann im Jahr 2012 dann zusätzlich ein Mangel an weißen Blutkörpern (Leukozyten) festgestellt wurde, wurde ich wieder an die Uniklinik verwiesen aber ich entschied mich für eine andere Klinik als 2007. So kam ich Ende 2012 nach Hamburg Eppendorf und auch da wurde mir Blut und Knochenmark zwecks Kontrolle entnommen, ein Ergebnis würde aber erst im Januar 13 vorliegen. Also habe ich ein paar Wochen gewartet und bin dann wieder nach HH gefahren um zu erfahren, dass es sich hierbei um eine Autoimmunneutropenie handelt. Zwei Autoimmunerkrankungen und diese Konstellation seien wohl sehr selten und man wisse nicht wie man das behandeln kann ABER man würde versuchen, das mit Metrotrexat (Krebsmedikament), welches ich mir einmal die Woche selbst spritzen müsste in geringer Dosierung in den Griff zu bekommen. Einige Monate später bin ich wieder nach HH, da ich mit den Nebenwirklungen überhaupt nicht klar gekommen bin. Dann wurde umgeschwenkt auf Endoxan (ebenfalls ein Krebsmedikament) aber von den Nebenwirkungen habe ich nichts gespürt.

Diagnose bis dahin: Autoimmunthrombozytopenie und Autoimmunneutropenie Therapie von Januar 2013 bis September 2015: Chemotherapie

Die Therapie haben meine Frau und ich zwecks Familienplanung ausgesetzt.

Ab da war ich einmal im Monat in HH um die Blutwerte kontrollieren zu lassen. Im Juni 2016 war ich dann wieder in HH und da auf der Infektiologie um Impfungen in Verbindung mit meinen Erkrankungen abzusprechen. Die Ärztin sagte nur, dass man nicht pauschal sagen kann welche Impfungen "erlaubt" sind und welche nicht. Das hängt ganz von der Immunerkrankung ab und sie wolle sich meine Krankenakte mal ansehen. Zwei Tage später kam ein Anruf der Ärztin und fragte, ob ich auf einen Immundefekt untersucht wurde was ich verneinen musste. Sie hat mir dann geraten mich im Charite in Berlin vorzustellen, da diese auf dem Gebiet unschlagbar sei. Nun habe ich am 18.07.16 einen Termin in Berlin und werde eventuell die Diagnose Immundefekt erhalten.

Restlicher Text folgt als Kommentar...

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