Sind Kurzstreckenflüge in der Schwangerschaft unbedenklich?

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Wichtigste Voraussetzung für alle, die schwanger Fliegen wollen, ist: die schwangere Frau sollte auf jeden Fall gesund sein, die Schwangerschaft normal und ohne Komplikationen verlaufen. Gerade die körperlichen Belastungen durch das Fliegen, besonders während des Starts und der Landung, setzen einen gesunden körperlichen Zustand voraus. Einschränkungen müssen bei Schwangeren gemacht werden, die zu Fehl- oder Frühgeburten neigen, Herz-Kreislauf-Beschwerden haben, rauchen oder an Blutarmut leiden. Nur ein Arzt kann in diesen Fällen entscheiden, ob schwanger Fliegen gesundheitlich zu vertreten ist. Auch Schwangere mit akuter Flugangst sollten sich vorher ärztlich beraten lassen.

In welchen Schwangerschaftsmonaten kann man fliegen?

Als Reisezeit empfehlen die meisten Ärzte das mittlere Schwangerschaftsdrittel. In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten sollte man hingegen kein Flugzeug besteigen, der Embryo befindet sich in einer sensiblen Entwicklungsphase, ist noch nicht ausgebildet und entsprechend empfindlich. Für die letzten Schwangerschaftsmonate gibt es keine konkrete Empfehlung. Hier kommt es auf das eigene Empfinden an. Bei Zweifeln an der Flugtauglichkeit sollte man auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Ein ärztliches Attest wird im übrigen notwendig, wenn der Geburtstermin nur noch 8 Wochen entfernt ist. Darauf bestehen die meisten Fluggesellschaften. Mit Attest werden Schwangere im Flugzeug ohne Einschränkungen befördert. Auch wenn bisher alle bei der Lufthansa im Flugzeug geborenen Babys gesund und munter zur Welt kamen, ist es besser in den letzten Schwangerschaftswochen das Flugzeug zu meiden. Das Risiko von Früh- oder Fehlgeburten steigt ansonsten erheblich.

http://www.kidsgo.de/schwanger-fliegen/schwanger-fliegen.php

Es gibt Fluggesellschaften, die befördern Frauen nach der 36.(38?) Woche nicht mehr. Sicherheitshalber, bei einer geplanten Reise, die Fluggesellschaft fragen. Und der Gynakologe sollte natürlich auch grünes Licht gegeben haben. In der Frühschwangerschaft dürfte es kein Problem sein, in der späteren Schwangerschaft sind ja auch die Abstände der Untersuchungen kürzer, weil einfach insgesamt die Risiken für das Ungeborene eingegrenzt werden sollen.

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