Sind klarer und fester Honig gleich gut?

4 Antworten

Egal, was Dir die Anderen antworten: Flüssiger Honig à la "Langnese" wurde hochgradig erwärmt und hat damit so gut wie keine ursprünglichen guten Wirkstoffe mehr (wichtigstes: Enzyme). "Streichfähige" aus dem Supermarkt sind aber auch nicht besser. Wichtig ist eigentlich, daß echter deutscher Imkerhonig (inzwischen auch Echter deutscher Bienenonig) draufsteht. Dabei steht dann auch Name und Adresse des Imkers (damit meine ich nicht, wenn z.B. "Dreyer Honig" draufsteht--da werden alle Honige der WElt gemischt) Imkerhonig gibt's vorzugsweise auf Wochenmärkten und oft bei Bäckern. Das Dumme ist aber, daß diese Honige seit langem auch auf 37 Grad erwärmt werden dürfen, damit sie "streichfest" bleiben. Gefällt mir nicht, weil ich nicht weiß, ob ein Imker da auch nicht mal auf 38-40 Grad geht. Und mit jedem Grad mehr, gehen leider wichtige Nährstoffe verloren. Ich suche schon lange nach einem Imkerhonig, der ganz fest geworden ist, weil ich dann sicher wäre, einen Honig zu bekommen, der direkt aus der Schleuder ins Eimer und Glas gekommen wäre. Dieser Honig hält übrigens 100 Jahre, wenn das Glas absolut sauber war. Mein Tipp: Die Gläser auf dem Markt mit dem Absender drauf. Ein Glas kostet da rund 4 €, was übrigens für die Arbeit, die da drin steckt, viel zu wenig ist. Was Langnese dagegen für seinen Brotaufstrich verlangt, ist ein Unverschämtheit.

Nein, das stimmt nicht es sind nur unterschiedliche Sorten. Du kannst auch streichfähigen Honig wieder flüssig machen, wenn du ihn erwärmst.

Das stimmt nicht. Der feste Honig enthaelt durch das Kristallisieren nur mehr Zucker. Gute Honige sind die Waldhonige.

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