Sind "Fressanfälle" normal?

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4 Antworten

Mach Dir keinen Kopf! Iss ohne schlechtes Gewissen soviel Du willst und lerne, Deine Pfunde zu lieben!

Diese Liebe wird Dir helfen, die durch die "Fressanfälle" entstandenen Schlacken mit Hilfe von einer täglichen Gallone Wasser zu entsorgen.

Merke: Das Wort "entsorgen" kommt nicht von ungefähr. Mit den Schlacken wirst Du Deine Sorgen, die Du oben beschrieben hast, los!

So einfach ist es leider nicht.

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@evistie

Einfach bestimmt nicht: Drink Du mal EINE GALLONE WASSER!

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@Auskunft

Zum Trost bzw. zur Erleichterung: Der Organismus kommt mit weniger Flüssigkeit aus, wenn die Lebensenergie besser fließt, denn die Intensität der Lebensenergie verstärkt alle Abläufe im Organismus.

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Also... für normal halte ich das eigentlich nicht. Das hört sich für mich eher nach einer massiven Eßstörung an!

"Normal" wäre: Du nimmst regelmäßige Mahlzeiten zu Dir, und wenn Dich an die Einnahme dieser Mahlzeiten ein Hungergefühl erinnert, ist das in Ordnung.

Heißhungerattacken könnte ich mir hingegen nur vorstellen, wenn ich längere Zeit nichts gegessen oder aber mir bestimmte Dinge (Süßigkeiten z. B.) längere Zeit verkniffen hätte. Ist das bei Dir so?

Mich stört auch etwas Dein schlechtes Gewissen. Wenn ich wirklich einmal "ordentlich reinhaue", aus welchen Gründen auch immer, muß ich deshalb kein schlechtes Gewissen haben! Denn ich weiß, es ist die absolute Ausnahme, und ab sofort esse ich wieder vernünftig, und von daher kommt so ein "Anfall" auch nicht so schnell wieder.

Ich weiß zu wenig von Dir, um sagen zu können, ob Deine Heißhungerattacken harmlos sind oder nicht. Aber wenn Du Dich generell viel mit Deiner Figur und Diäten beschäftigst, sollten solche Attacken ein Warnsignal für Dich sein - zumal Du Dich danach schlecht fühlst.

ich kenne das leider auch. Die Schwierigkeit besteht darin sich einzugestehen süchtig zu sein, süchtig nach Essen. Ich habe diese Phase hinter mit und suche mir Hilfe in Form einer psychologischen Therapie. Meist wird einem erst nach Jahren klar, was man sich selbst antut. Ohne fremde Hilfe schafft man das nicht.

Meine Erfahrung ist - ähnlich wie Borg schreibt - sich selbst bedingungslos anzunehmen; auch mit eventuellem Übergewicht. Denn innerer Widerstand, Zweifel, Schuld- bzw. Schamgefühl, Angst und andere negative Bewußtseinsinhalte bzw. Gefühle bremsen den Fluß der Liebe / Lebens-Energie und das raubt dir Kraft, die wirklich guten, wichtigen Dinge für dich zu tun.

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Auch lt. René Egli - "Das LOLA-Prinzip" - kann man den bestehenden Teufelskreis am besten damit durchbrechen, daß man sich jeweils im gegenwärtigen Zustand annimmt. Nur so kann einem die nötige Energie zufließen, die man braucht, um den gegenwärtigen Zustand FÜR DIE ZUKUNFT zu ändern.

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Außerdem ist meine eigene Erfahrung: Wenn ich beschließe, mich selbst unter allen Bedingungen liebevoll/verständnisvoll anzunehmen, werden mir im Lauf der Zeit Dinge bewußt, die in mir nicht "stimmig" sind und die ich dann bearbeiten und beheben kann - sodaß ich mit einer solchen Entscheidung nach und nach immer mehr "in Ordnung komme".

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Ich habe solches 1992 beschlossen und kann heute, nach überraschenden Erfolgen, sagen, daß ich im Gegensatz zu der Zeit vor 1992 jetzt seit etlicdhen Jahren ein bedingungslos glücklicher Mensch bin und mich befreit fühle von etlichen früheren seelischen Lasten und Besorgnissen.

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Schau vllt. man in meine Tipps hier bei GF.

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