Sind diese Wasserfilter-Kannen nicht ganz schön schädlich?

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8 Antworten

Bundesinstitut für Risikobewertung:

„ Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die hygienische Beschaffenheit von Wasserspendern und die von ihnen ausgehende mikrobielle Gefahr für den Verbraucher bewertet. Das Institut hat dafür Daten einer bundesweiten Untersuchung von öffentlich zugänglichen Wasserspendern analysiert und ausgewertet. Das Ergebnis: ein Drittel aller Wasserproben war mit Keimen belastet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht darin ein erhebliches lebensmittelhygienisches Problem.“

Lies aber den gesamten Link > http://short4u.de/5236c02d33ca1

Hier werden auch noch andere Dinge offengelegt!

Viele Grüße von rulamann

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Kommentar von rulamann
18.09.2013, 17:24

Danke für den Stern :-))))

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Die Filtermasse muss in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden, selbst dann sind diese Filter nicht sicher. Ich würde da kein Wasser von nehmen.

Durch das kochen des Kaffee´s in der Kaffeemaschine werden wenn im Wasser Keime sind, nicht abgetötet, denn das Wasser läuft mit 95°C und viel zu schnell durch

Ich würde nicht einen Schluck davon trinken.

Kannst du dir in der Firma Wasser kochen, dann koche dir doch Wasser und mache dir Kaffee in einer Presskanne

Ich bin aber auch der Meinung, das dein Chef dir nicht vorschreiben kann und darf was du für ein Wasser nehmen sollst.

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Die Wasserfilter sind wirklich hygienisch nicht einwandfrei. Es ist gut, wenn du morgens das erste Wasser wegschüttest, wobei die Keime, die sich bereits im Filter befinden, nicht mit weggeschüttet werden. Ihr solltet eurem Chef irgendwie klar machen, dass es nicht nur unnötig sondern sogar schädlich ist, so einen Wasserfilter zu benutzen. Er wird es hoffentlich verstehen.

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Ich würde mir auch die Mühe machen und einen Secherpack Wasserflaschen ins Büro stellen. Kostet unwesentlich mehr und du bist auf der sicheren Seite.

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Eine interessante Frage, zumal ich selbst einen Wasserfilter benutze. Für mich sehe ich da kein Problem, weil ich Kaffee von Hand zubereite. Das Wasser wird also richtig aufgekocht. Kaffeemaschinen habe eine Brühtemperatur von etwas über 90 Grad. Dabei muß man aber bedenken, daß das Wasser in der Zeit, in der es durch die Rohre läuft noch heißer ist. Da dürften es auch 100 Grad sein, weil sich die Röhren, wenn das Wasser vollständig durchgelaufen ist auf 120-130 Grad erhitzen und dann der Überhitzungsschutz oder das Thermostat einsetzt. Ich gestehe, daß ich bei Eurem Verfahren keine Bedenken hätte, weil die meisten Bakterien schon bei 70 Grad ihr Leben aushauchen. Wenn wir in Afrika leben würden, wo es noch ganz andere Viecher gibt, wäre ich sicher zurückhaltend. Ich gehe davon aus, daß Eure Filter auch regelmäßig gewechselt werden. Falls Dir das Ganze unangenehm bleibt, empfehle ich Dir dieses kleine Teil von Melitta. Mich hat es im Beruf viele Jahre lang treu begleitet. http://www.amazon.de/Melitta-25-96-Kaffeeautomat-aromaboy-beige/dp/B00008K606/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1379324533&sr=8-7&keywords=melitta+kaffeemaschinen

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Ich stimme Rulamann zu - ich würde mich da auch ekeln :-). Gerade wenn das Wasser das ganze Wochenende steht ... brrrr.

An deiner Stelle würde ich die Untersuchung und den Link einfach mal an die Arbeitskolleginnen schicken - evt. könnt ihr ja euren Chef überzeugen.

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Es gibt eine elektronische Wasserentkalkung, habe den Namen leider vergessen. Das Gerät wird am Eingang der Leitung vorgeschaltet, und dann sollen die Ionen auf elektronische Weise gesammelt werden, so daß sie nicht im Wasser bleiben. Kostet um die 30-40 EUR - das wäre vielleicht eine Alternative?

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Kommentar von Hooks
16.09.2013, 11:07

Ansonsten kann man 1 TL Zitronensäure mit durchlaufen lassen, wenn der Apparat verkalkt ist, danach 2x leer laufen lassen (also nur Wasser), das ist doch immer noch billiger und gesünder als diese Filter...

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Keime bilden sich meist nur, wenn der Wasserfilter über die gedachte Zeit hinaus nicht gewechselt wurde bzw. auch wenn das Wasser schon länger in der Kanne steht. Ist man ein paar Tage nicht zuhause, sollte der gesamte Filter gewechselt werden. Ausserdem sollte die Kanne im Kühlschrank aufbewahrt werden und nicht irgendwo in der warmen Küche stehen. Wer den Bericht von Ökotest genau liest, stellt fest, dass die Keimbildung und die Abgabe der Silberionen dann stattgefunden hat, wenn der Filter zu lange benutzt oder die Kanne falsch gelagert wurde. Ökotest merkt auch tatsächlich nur an, dass die "Gefahr bestünde" .. eben bei unsachgemäßer Handhabung. Wer sich daran hält hat nichts zu befürchten.

Auch bei den Umkehrosmosefiltern kann es vorkommen, dass sich über der Membrane ein Biofilm bildet, der dann bei Durchbruch das Wasser über die Grenzwerte hinaus belastet. Auch hier "kann" es also vorkommen.

Grundsätzlich stellt sich natürlich die Frage: "Ist das nötig?" ... Im Grunde nein, das Leitungswasser in DE hat ein gute Qualität ist nru eben manchmal zu Kalkhaltig .. und jetzt entscheidet einfach der persönliche Geschmack.

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