Sind Bio-Zahnpasten (weil sie meist kein Fluorid enthalten) nicht eher schlecht für die Zähne?

5 Antworten

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Bloß nicht!

Ich schliesse mich ganz und gar der guten Antwort von Sibyll an, sie zeigt, wie wir Verbraucher mal wieder jahrelang hinters Licht geführt wurden.

Das in Zahncremes enthaltene Fluorid hat nichts mit dem natürlichen Mineralstoff gemeinsam, sondern es ist im eigentlichen Sinn ein Abfallstoff der Metallindustrie.

Ob man Karies bekommt oder nicht, hängt von der sorgfältigen Zahnpflege ab, mit einer natürlichen und guten Zahncreme, nach Möglichkeit OHNE Fluorid.

http://www.nirakara.de/Fluor.htm

DANKESCHÖN für den Stern!

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Es kommt drauf an, welche eigene Einstellung du zum Thema Fluorid hast. Alles was man lesen kann ist entweder absolut pro oder absolut contra Fluorid. Ich selbst stehe dem Ganzen eher kritisch gegenüber. Sicherlich hat eine gewisse Menge Fluorid eine zahnschmelzfestigende Wirkung. Die Frage ist nur zu welchem Preis. Als etwas krasses Gegenbeispiel, auch eine Strahlentherapie kann positive Wirkung haben indem sie Tumore zerstört. Aber eben zu dem Preis, dass auch gesundes Gewebe betroffen sein kann. Es muss also jeder mit sich selbst ausmachen und seine eigene Meinung und Einstellung bilden bzw. finden. Meine Erfahrungen mit fluoridfreien Zahnpflegeprodukten waren bisher immer gut und negative Auswirkungen (z.B. Karies) bekam ich nicht zu spüren. Wer noch auf der Suche nach fluoridfreien Zahncremes und Mundspülungen ist, kann sich auf https://zahncreme-ohne-fluorid.probenbaron.de/ gute Erfahrungsberichte einholen und sich Inspirieren lassen.

Grüße,

Marco

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Fluoridhaltige Zahnpasten sind schon sinnvoll:

"Nicht nur die zahnmedizinischen Wissenschaftler, sondern auch Verbraucherschützer wie die Stiftung Warentest bestätigen: Fluoride sind sinnvoll. Die zunehmende Verbreitung fluoridhaltiger Zahnpasten z.B. hat zu einem sehr deutlichen Rückgang von Karies bei Kindern und Jugendlichen geführt.

Wie überall im Leben und besonders in der Medizin bestimmt die Dosis, ob ein Stoff für die Gesundheit gut oder schlecht ist. Das ist beim Fluorid nicht anders, aber weniger dramatisch. Wird zuviel Fluorid eingenommen, entsteht eine so genannte Fluorose. Sie kommt hierzulande eigentlich (fast) nicht vor.

Und wie ist es mit Vergiftungen? Vergiftungen sind praktisch so gut wie ausgeschlossen. Die Stiftung Warentest erklärt das mit dem Bild eines etwa fünfjährigen und rund 20 kg schweren Kindes, das den Inhalt einer kompletten Erwachsenen-Zahnpastatube aufessen müsste, um - im zudem ungünstigsten Fall - Vergiftungserscheinungen zu zeigen.
Und noch einmal die Stiftung Warentest im Einklang mit den zahnmedizinischen Wissenschaftlern: Anders als manchmal befürchtet, können die Präparate zur Kariesprophylaxe keine Knochenschäden auslösen."

Ausführlich:
http://www.uniklinik-freiburg.de/zahnerhaltung/live/patienten/behandlungsspektrum/Prophylaxe/ist-Fluorid-schaedlich.html

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