Frage von MissCobain, 27

Senkt Aspirin das Risiko an Krebs zu erkranken?

Und wie sieht es aus, wenn sich schon Metastasen gebildet haben? Kann man dann einfach länger "mit dem Tumor leben" oder verändert die Einnahme gar nichts? Ich will das wissen, weil eine Freundin Lungenkrebs hat und sie täglich Aspirin einnimmt, allerdings haben sich bei ihr schon Metastasen gebildet. Krebs hat sie sowieso, aber man liest auch oft, dass wenn man täglich Aspirin einnimmt, das Risiko an Krebs zu erkranken sinkt. Kann mir jemand dazu etwas sagen?

Antwort
von Tigerkater, 3

Die Frage kann man wohl eindeutig mit nein beantworten.

Es gibt keinerlei glaubwürdige Studien, in denen nachgewiesen worden wäre, dass die Einnahme von Aspirin ob bei einem Primärtumor oder bei Metastasen eines Tumors sichtbare Rückbildungen gezeigt hätte !!

Antwort
von Glasratz, 4

Was man auf jeden Fall sagen kann, ist, dass Aspirin auf Dauer den Magen schädigt und Geschwüre verursachen kann. Daraus kann sich eventuell Krebs entwickeln. Darum muss so eine Langzeittherapie auch mit einem Arzt abgestimmt sein. Es präventiv gegen Krebs zu nehmen wäre also eher kontraproduktiv.

Antwort
von Winherby, 9

Hier ein informativer Link, vielleicht beantwortet er Deine Frage, lG

http://www.stern.de/gesundheit/medizinstudie-aspirin-gegen-krebs--ja--aber-----3...

Antwort
von haashase, 6

zu deiner Frage habe ich folgende "seriöse" Aussage gefunden:

Friedrich Hagenmüller (Chefarzt der Abteilung für Gastroenterologie der
Asklepios-Klinik in Hamburg) sagte erst kürzlich in einem Beitrag des
NDR: "Ob Acetylsalicylsäure zur Prävention von Tumoren eingesetzt werden soll, kann daher am ehesten mit einem Nein beantwortet werden."

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