Selbstvertrauen von Kindern fördern?

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Ich denke auch, dass das einfach eine Frage des Charakters sein kann, ich war als Kind auch eher zurückhaltend und die Sachen, die andere Kinder mit Freude gemacht haben, wollte ich nicht. Ich glaube, dass er einfach anders ist und das kommt einem halt komisch vor, aber später mal wird er sich auch nicht so leicht von anderen beeinflussen lassen, was ein Vorteil sein kann.

Meinst du denn, dass es an mangelndem Selbstbewusstsein liegt? Wenn er immer klein bleiben will, vielleicht hat er einfach ein Problem mit der Rolle das große Geschwisterkind zu sein? Vielleicht denkt er, wenn er klein bleibt, dann wird er auch nicht mehr der "Große" sein? Hast du ihn gefragt, warum er keine Rolle in dem Stück möchte? Und hast du gefragt, warum er nicht alleine zum Geburtstag gehen möchte?

Oh, das ist schwer, wenn man den Kleinen nicht genau kennt. Es muss ja nicht unbedingt etwas mit mangelndem Selbstvertrauen zu tun haben, wenn er z.B. nicht Theater spielen möchte oder ungern alleine zu einem Geburtstag geht. Möglicherweise ist er von der Persönlichkeit her einfach nur introvertiert.

Ich war selbst auch eher ein zurückhaltendes Kind (trotz massenweise positivem Feedback von außen), brauchte (und brauche noch heute) viel Zeit mit mir selbst und verabscheue es, mich ins Rampenlicht zu stellen. An Selbstvertrauen hat es mir aber trotzdem nie gemangelt.

Schwierig war es für mich nur, wenn ich gespürt habe, dass ich die Erwartungen meiner Eltern nicht erfüllt habe. Wenn die mich z.B. liebevoll irgendwohin geschoben haben (mit der Bemerkung: Spiele doch mal mit den Kindern dort drüben). Von meiner Seite aus hätte ich mit den anderen Kindern überhaupt nicht oder erst viel später Kontakt aufgenommen, doch der Druck, den meine Eltern unbewusst bei mir aufgebaut haben, hat mich dann verunsichert und ich habe an mir selbst gezweifelt.

Vielleicht wäre es daher besser, euren Sohn einfach so zu akzeptieren, wie er ist, und ihn das auch merken zu lassen. Sobald er spürt, von euch geliebt zu werden, auch wenn er nicht der publikumsheischende Tausendsassa ist, dann entspannt er sich bestimmt - und wird vielleicht etwas lockerer. Wobei ich letzteres nicht als Ziel sehen würde, denn dann besteht ja wieder eine möglicherweise unerfüllbare Erwartungshaltung :-).

Wie gesagt, das ist nur eine Idee von vielen, ich kenne euren Kleinen ja nicht. Unabhängig davon finde ich aber, dass man niemals zu viel loben kann - vorausgesetzt, das Lob ist ernstgemeint. Kinder spüren sehr schnell, wenn man nur leer daherredet :-).

wie kann ich meine psychiaterin überzeugen, das medikament zu wechseln?

ich bekomme seit 2 jahren das neuroleptikum seroquel wegen verdacht auf borderline persönlichkeitsstörung (stimmungsschwankungen, svv) und depressionen (wobei es auf vor allem auf ersteres anspricht). ich habe es damals in der klinik bekommen und wurde damals sorgfältig ausgesucht (war das dritte medikament, die ersten zwei haben bei mir nicht richtig gewirkt). es wirkt stimmungsstabilisierend und beruhigend und war damals ein segen um einfach mal von meinem gefühlschaos runterzukommen. damals hatte ich 300 mg (Retardtabletten).

nach dem klinikaufenthalt bin ich nun in ambulanter psychotherapie in kombination mit psychopharmaka (seroquel). allerdings wirkt das medikament zu sehr sedierend und ich habe das gefühl, dass es mich in der entwicklung meiner therapie eher behindert, bzw. dass alles einfach bleibt wie es ist. ich habe zwar kaum stimmungsschwankungen mehr gehabt, allerdings oft eine sehr gedrückte stimmung. das habe ich meiner psychiaterin dann auch gesagt und sie meinte, wir sollten die dosis reduzieren. das haben wir dann auch gemacht und sind von 300 auf 200 runter. in den ersten tagen merkte ich, dass meine stimmung im schnitt weniger depressiv war, allerdings die stimmungsschwankungen wieder zurückkamen. nach ein paar wochen verflog der positive effekt allerdings wieder und es war wie vorher, nur mit zusätzlichen stimmungsschwankungen. bei weiteren reduktionsschritten ist genau das selbe passiert: nebenwirkungen blieben, eigentliche wirkung des medikamentens verschlechterte sich. mittlerweile bin ich bei 75 mg (25 mg Mittags, 50 Abends)

nun zu den eigentlichen fragen:

irgendwie finde ich, das bringt nichts mehr so weiter und habe das gefühl, dass es sinnvoll ist, das medikament zu wechseln. es soll zwar stabilisierend wirken, allerdings nicht sedierend, sondern eher stimmungsaufhellend. gibt es sowas?

wie kann ich meine psychiaterin überzeugen, dass ich ein anderes medikament will? sie tendiert meiner meinung nach mittelfristig gesehen eher zu absetzen, wovor ich allerdings grosse angst habe und ich glaube, dass es nicht klappen wird - noch nicht jetzt. ich will ihr eigentlich nicht einfach sagen: "ich möchte das medikament wechseln". vielleicht hat sie dann das gefühl, dass ich glaube, sie macht ihre arbeit nicht richtig. ich habe mich mit der medikation von psychopharmaka etwas eingelesen, habe mir ein paar bücher fachliteratur besorgt, da mich das thema irgendwie interessiert. ich weiss natürlich, dass diese entscheidungen meine ärztin zu treffen hat, allerdings finde ich einfach, seroquel ist nicht mehr das richtige medikament für mich. ich habe auch angst, dass sie mich nicht richtig ernst nimmt, da ich erst 16 bin. und noch die letzte frage: welche medikamentengruppe wäre für mich am ehesten geeignet? wenn ich ihr vielleicht einen vorschlag bringe, nimmt sie mich vielleicht eher ernst, da sie merkt, dass ich mich informiert habe und es mir wichtig ist.

vielleicht kann mir ja jmd. ein paar anregung für mich.

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Psychosomatische erkrankung welche Folgen?

Hallo zusammen Ich habe glaube ich eine psychosomatische Erkrankung, oft war ich beim Arzt wegen sehr vielen Symptomen wie zB. Kopfschmerzen, globusgefühl im Hals, dauerhaftes schnupfen, piepsen im Ohr als würde ich umkippen... Ich habe diese Symptome schon seit 2 Jahren und diese Gedanken auch, jetzt wo ich beim Arzt war hat der Arzt mir gesagt das dies psychisch sein kann und ich halt unter psychosomatischer Erkrankung leide. In den letzten 4 Tagen hintereinander habe ich panikattacken bekommen, ich lag im Bett mein Puls niedrig dann ein herzstolpern als würde ich jetzt sterben. Was könnten das für Anzeichen sein, ich hatte sowas halt noch nie außer das mit dem piepsen im Ohr... Der Arzt hat mir gesagt das ich zum Psychologen gehen soll was ich auch jetzt tun werde. Kann man dies heilen obwohl diese Gedanken jetzt verstärkt worden sind, also nicht therapiert ? Kann man durch panikattacken sterben ? Ich danke im Voraus

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