Selbst in die Psychiatrie einweisen?

2 Antworten

Hallo,

leider schreibt unser Gesundheitssystem vor, dass Du für eine stationäre Behandlung, außer in Notfällen, eine Einweisung von einem Arzt benötigst.

Eine suizidale Absicht wäre so ein Notfall. Du solltest dann versuchen, möglichst in Begleitung, zur Aufnahmestation der für Deinen Wohnbereich zuständigen Psychiatrie zu  gehen.

Ansonsten müsstest Du mit Deinem Arzt sprechen, um eine Einweisung zu bekommen.

Es ist sehr gut von dir, dass du das selbst versuchst in die Hand zu nehmen und auch dass es dir bewusst ist, dass man das behandeln kann. Lass dich auf jeden Fall nicht zu sehr von diesen Gefühlen einnnehmen. Das geht am besten indem du dich Gefühle die da kommen nicht verdrängst. Akzeptiere sie, aber mache dir auch eines klar. Es sind nur Gefühle die kommen und gehen. Nimm diese daher nicht zu ernst. Und die Gefühle nehmen ab, indem du sie einfach sein lässt, wenn sie kommen. 

Ich weiß deine Frage war direkt eine andere, aber wichtig war mir, dass du das was du jetzt so planst so entspannt wie möglich angehen kannst. 

Zum anderen Thema. Gib einfach "selbsteinweisung psychiatrische klinik" bei Google an, da finden sich einige gute Infos dazu. Da las ich z.B. beim 1. Eintrag folgendes: "Wichtig ist : Bei einer freiwilligen Aufnahme bzw. Einweisung in die Psychiatrie können sie selbstverständlich jederzeit die Klinik wieder verlassen." 

Wann in Klinik bei Depressionen

Hallo,

vor ca. 1,5 Jahren habe ich meine zweite Tochter entbunden, es war ein Notkaiserschnitt, den ich psychisch nur schwer verkraftet habe und die Kommentare von außen wie "Sei froh, dass sie gesund ist" nicht wirklich hilfreich waren. Mit einer guten Hebamme kam ich wieder auf die Beine und glaube an das typische Baby Blues.

Doch schnell rutschte ich wieder zurück. Ich konnte mein Kind irgendwie nie richtig annehmen. Zudem bin ich jeden Tag traurig, Hilflos, hoffnungslos, wütend, leer. Einfach alles. Jeder Tag ist wie eine Qual. Ich gehe abends schon ängstlich ins Bett. Angst davor, den nächsten Tag überstehen zu müssen. Ich lasse dies auch ständig an meinem Mann aus, er muss ganz schön was aushalten und es tut mir so Leid. Und sexuelles Interesse von mir aus gibt es gar nicht mehr. Jeden Tag denke ich "ich kann einfach nicht mehr" und ich frage mich, ob es je besser wird.

Die Mutter Kind Kur im März war gut, doch als ich nach 3 Wochen zurück war fiel ich zurück. Ein tiefes, leeres Loch, wo ich einsam gefangen bin. Meine häusliche Pflege lässt sehr zu wünschen übrig, ich habe einfach keine Lust. Ich mache fast nix, sozusagen nur wenn sich Besuch ankündigt. Mein Mann unterstützt mich zwar, aber er ist vollzeit berufstätig und kann auch nicht alles machen, sich um Haushalt, Arbeit, zwei Kleinkinder und um mich zu kümmern.

Seit ca. 5 Monaten bin ich nun in psychologischer Behandlung, nachdem mein Hausarzt mich nach einer unauffälligen Blutuntersuchung dorthin überwiesen hat. Ich nehme Antidepressiva und gehe regelmäßig zu ihm. Doch auch wenn ich keine Wunder erwarten kann, komme ich einfach nicht voran. Ich stehe auf der Stelle, denke oft über das eigene Verletzen oder gar Selbstmord nach, wobei ich aber viel zu viel Schiss vor der Umsetzung habe.

Nun frage ich mich, ob es vielleicht eine Chance wäre, dass ich in eine Klinik gehe. Doch andererseits denke ich, ich bin nicht "bekloppt genug". Aber wie gesagt, ich habe nicht das Gefühl, dass es besser wird und würde da meine letzte Chance gehen, ich geh hier einfach kaputt :-(

lg

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Schwindel Gangstörung

Hallo, mein Schwiegervater hat seit Dezember.12 Schwindel und Gangstörung. Nachdem er im Januar.13 beim Hausarzt war, hat der Hausarzt ihm zum HNO-Arzt geschickt. Beim HNO-Arzt kam kein befund raus. So ging mein Schwiegervater wieder zum Hausarzt mittlerweile war es schon anfang Februar. Der Hausarzt hatte ihn dann ins KH überwissen. Im KH wurde Ultraschal, CT, MRT, EEG sowie Nervenwasser gezogen, keine untersuchung ergab einen befund.Mit dem Schwindel und der Gangstörung wurde es immer schlimmer und er konnte sich nicht richtig die Wochentage merken oder hatte kleinigkeiten vergessen. Somit wurde er anfang März.13 auf Reha geschickt. Nach nicht mal 1 Woche hatte er sich in der Reha den Oberarm durchgebrochen und musste wieder ins KH und es wurde eine OP durchgefürt. Nach der OP konnte er dann überhaupt nicht mehr aufstehen war noch mehr verwirrt sprach von seiner toden Mutter u.s.w nicht mal 1 Woche später nach der OP hatte er schon Windeln dran und konnte überhaut nicht mehr stehen und das sprechen fiel ihm immer schwerer. Nach dem wir den Arzt sagten er sollte meinen Schwiegervater in eine Neurologische-Klinik überweisen, überwiss der Arzt ihn in die Psychiatrie. In der Psychiatrie war er nur wenige Tage, bis wir in wieder in ein KH hatten die eine Neurologische abteilung hatten. Wieder im KH wurden wieder alle untersuchungen durchgeführt. Ultraschal, CT, MRT, EEG sowie wieder Nervenwasser, schon wieder kein befund. Jetz kommt gestern der Arzt auf uns zu und sagte uns mein Schwiegervater hätte die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und sie konnten das durchs Nervenwasser von 3 Wochen feststellen. Meine frage kann es wirklich diese krankheit sein, oder hat irgendjemand erfahrungen damit.

Bin für jede Antwort sehr Dankbar

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Ich habe Depressionen, wie kann ich mir Hilfe holen?

Hallo liebe Gesunheitsfrage-Community!

Ich bin erst 15 Jahre alt, und ich bin mir sehr sicher das ich Depressionen habe. Ich weiss das es sich schlimm anhört dies gleich als Depression ab zu stempeln, doch eine "traurige Phase" ist es nicht. Ich habe Sachen erlebt die ich nicht einmal meinen schlimmsten Feind wünsche. Meine Elterns ließen sich scheiden, mein Vater nahm darauf Drogen und hat jeden in seinen Umfeld in ein schwarzes Loch gezogen. Mein Vater wurde auch gewalttätig. Ebenfalls ging ich einige Zeit durch "starkes Mobbing". Diese Liste könnte ich noch um ein paar Punkte erweitern, wenn Ihr versteht worauf ich hinaus möchte. Ich habe das Gefühl das die Depression schon seit 3 Jahren versucht mich in die Hand zu bekommen. Dies hat sie vor 6 Monaten geschafft. Ich plage mich mit: > Schlafstörungen > Zukunftsängsten > Antriebslosigkeit > Fressattaken und Appetitlosigkeit > Heulkrämpfe > Kopfschmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit > und sogar Suizidgedanken

Diese Liste könnte ich ebenfalls noch erweitern. Ich weiss das ich Depressionen habe. Ich möchte mir gerne helfen lassen. Ich weiss nur nicht wie ich das anstellen soll. Ich traue mich einfach nicht meiner Mutter davon zu erzählen, als ich versucht habe ihr einen Brief zu schreiben, bin ich in Tränen ausgebrochen. Ich habe niemanden den ich mir anvertrauen kann. Ich würde gerne alleine zu meinen Hausarzt gehen, doch der ist zu weit weg. Ist es möglich das ich alleine zum nächsten Arzt laufe um mich behandeln zu lassen? Ich hätte auch kein Problem damit in eine Art Psychiatrie eingewiesen zu werden, solange es mir hilft. Den so kann es nicht mehr weiter gehen. Ich weiss nicht mehr weiter und weiss nicht wie ich mir Hilfe holen soll. Ich denke das keine Absätze vorhanden sein werden, da ich dies mit dem Handy zusmengefasst habe. Ich hoffe es ist noch gut lesbar.

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Depressiver und körperlicher Verfall mit Anfang 60, was kann man tun?

Guten Abend, Ja, normalerweise heißt es ja, man solle Menschen so leben lassen, wie sie sind. Nur was ist, wenn diese Menschen ihr gesamtes Leben über eigentlich anders waren, erst in den letzten Jahren nach und nach immer mehr körperlich sowie auch geistig abgerutscht sind? Es geht genauer gesagt, um meine Eltern, beide. Und beide sind erst vor kurzem 63 Jahre alt geworden. Ein Alter also, was noch viel zu jung ist, um schon zu resignieren bzw sich gehen zu lassen und sprichwörtlich nur noch darauf zu warten, dass der Tod einen holt. Ich werde gleich gewisse Symptome auflisten und stelle jetzt schon mal die Frage an euch - leiden meine Eltern an einer depressiven Verstimmung oder sind sie kurz davor depressiv zu werden??? Und, kann man überhaupt helfen, wenn sie es selber nicht erkennen oder erkennen wollen? Mit den gleich folgenden Symptomen hat mein Vater viel früher angefangen. Schon mit Ende 50 ging es los. Meine Mutter war bis vor 2 Jahren noch das genaue Gegenteil. Konnte es aber oft gut gerne beobachten, dass sie einfach nur irgendwann anfing, meinem Vater nachzueifern. Als würde sie selbst keine andere Möglichkeit sehen, als sich zusammen mit ihm gehen zu lassen. Es ist einfach nur noch traurig, mit ansehen zu müssen, wie beide in so jungen Jahren schon, immer mehr zerfallen und geistig resignieren. Vor sich selbst und dem Leben. Symptome: Körperlich kurz davor, zusammen zu klappen. Besonders meine Mutter kann nur noch ganz schlecht laufen. Es ist beinahe nur noch ein schleichen und humpeln. Zudem nimmt sie jeden Tag mehr zu. Komplett keine Bewegung mehr , außer einkaufen und über den Tag verteilt kurz mit dem Hund gehen. Kein Sport, keinerlei Hobbys mehr. Nicht mehr. Kein Fahrrad fahren wie früher oft mehr. Kein geselliges Weg gehen wie früher mehr. Kein kegeln, kein tanzen, kein Kino oder andere Unternehmungen mehr. Keine Ziele oder Wünsche mehr. Überhaupt keine Lebensfreude oder Energie mehr. Keine Lust auf irgendwas noch. Stattdessen, Nur noch zu Hause hockend. Die komplette Ruhe über sich ergehen lassen. Sie sind äußerst Lärm empfindlich geworden, besonders mein Vater. Zudem sehr launisch und meckernd. Ebenfalls besonders mein Vater. Sie sind beide am Vormittag schon wieder müde und gähnen sich an, obwohl ausreichend geschlafen. Sie gucken über 15 Stunden am Tag TV. Hocken mit kleinen Augen vor der Glotze und rühren sich kaum dabei. In dieser Zeit laufen von morgens bis abends täglich nur diese Heimat/Liebes Filme wie Rosamunde Pilcher oder Traumschiff usw.. Wie gesagt, durch gehend. Am nächsten Tag wiederholt sich das Ganze aufs neue. Beide haben keinen Humor mehr oder lachen nochmal irgendwann. Auch optisch lassen sie sich komplett gehen. Sie machen sich nicht mehr zurecht. Werden von anderen Menschen für weit über 70 Jahre gehalten. Beide gönnen sich absolut nichts schönes mehr. Den gleichen Trott leben sie jeden Tag aufs Neue wieder. Man bekommt Angst, sie würden keine 70 werden? Kann man helfen?

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Homöopathisches Mittel gegen Stress und Prüfungsangst

Hallo zusammen,

ich war heute beim Arzt aufgrund meines Tinnitus um herauszufinden wo die Ursache liegt. Diagnose ist Burn Out. Um es kurz zu machen, Rat seinerseits mein Leben umkrempeln und alles Stressfaktoren schnellst möglich ausschalten. Hatte ein langes und gutes Gespräch. ... Jetzt hab ich aber das Problem, dass ich das nicht einfach ohne weiteres kann. Ich befinde mich kurz vor meinen Abschlussprüfungen und habe noch 2 Monate die ich noch irgendwie überstehen muß und will. Dann hätt ichs geschafft. Zudem kann ich es mir finanziell und auch zwecks einer Anstehenden Übernahme absolut nicht erlauben jetzt zusammenzuberechen und so lange krank zu sein. Ich brauch diesen Abschluss und diese Arbeitsstelle..... Ich bin völlig verzweifelt. Medikamentös kann man den Tinnitus groß nicht retten, das einzige was schnell etwas helfen würde wäre Cortison, das ich aber nicht vertrage oder einfach Ruhe. Des weiteren habe ich noch 12 Tage bis zur ersten Prüfung, da brauch ich all meine Sinne und einen klaren Kopf um lernen zu können. Also ich hab alles nur keine Ruhe. Ich weiß mir grad nicht mehr zu helfen..... Meine Gedanken überschlagen sich und hab das Gefühl mein Kopf platzt gleich....

Jetzt meine Frage: Kann mir jemand irgend ein homöopathisches Mittel empfehlen das gegen sowas hilft, das mich einigermaßen und recht schnell wieder runter bringt? Also mir dabei hilft ruhiger zu werden ich leichter den Stress abbauen kann und somit meinen Tinnitus minimieren kann? Ich leide zudem noch unter extremer Prüfungsangst, das die ganze Sache natürlich noch verschlimmert. Aber egal wie es ist, ich kanns drehen und wenden wie ich will, ich muß da jetzt irgendwie durch... Ich erhoffe mir nicht, dass meine Beschwerden mit irgendwelchen Mittelchen weg gehen, mir ist klar, dass ich dazu wirklich mein Leben umkrempeln muß. Ich brauch nur jetzt etwas, das mir einfach ein wenig Kraft und Ruhe gibt, um alles einigermaßen gut überstehen zu können.

Ich danke Euch im Voraus über rettende Beiträge

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